Split/Second-Vorschau: Explosionen, Autos, Zerstörung und der pure Arcade-Spaß
Das Flughafengebäude hebt ab. Gleich regnet es dessen Einzelteile auf die Straße.
Die zwei Pechvögel verloren wertvolle Sekunden, bevor sie an der Unfallstelle erneut in das Rennen einstiegen. Das war aber nicht die einzige Folge. Der sozusagen am Boden zerstörte Fernsehturm versperrte die Straße für die nächste Runde. Bei seinem Fall zertrümmerte er aber eine Straßenbegrenzung und öffnete einen verborgenen Streckenabschnitt. In der nächsten Runde folgten also alle Teilnehmer einem neuen Streckenverlauf. Und dort gab es eine weitere explosive Überraschung - lesen Sie dazu den Extrakasten oben.
Den Fernsehturm und Co. darf der Spieler auch eigenhändig sprengen. Zumindest, wenn er genug Aktionspunkte gesammelt hat. Diese Punkte erhalten Sie auf drei Arten. Möglichkeit 1: Sie folgen einem Kontrahenten in dessen Windschatten. Möglichkeit 2: Sie legen mit Ihrem Fahrzeug Sprünge hin, etwa über Abgründe. Oder Sie driften, also Sie schlittern in den Kurven. Alle genannten Aktionen füllen Ihr Konto mit mal mehr, mal weniger Aktionspunkten. Wie das Spiel diese Punkte optisch darstellt, erklären wir im Kasten "Bildschirmanzeigen" unten auf dieser Seite.
Mit genug Punkten löst der Spieler zweierlei Aktionen aus. Bei unseren Proberunden auf einer Flughafen- und einer Docks-Strecke blendete Split/Second an bestimmten Stellen blaue Sprengsymbole ein. Sobald sie aufleuchteten, hatten wir wenige Augenblicke Zeit, mit einem Tastendruck unseren Konkurrenten direkt zu schaden. Beispielsweise an einem Baukran. Dieser schwenkte seinen Arm über die Straße und plättete mit seiner Abrissbirne sich nähernde Autos. An einer anderen Stelle kreiste ein Hubschrauber über der Straße. Wenn sich ein Kontrahent, der 100 bis 200 Meter vor uns fuhr, unter dem Heli befand, konnten wir den Hubschrauber Bomben auf die Straße werfen lassen. Der Konkurrent flog daraufhin durch die Luft und wir konnten ihn überholen. Allerdings nicht jedes Mal. Manchmal fuhren auch wir selbst in die Explosion. Wir mussten also auch unseren eigenen Fallen ausweichen.
Split/Second verzichtet auf klassische Bildschirmeinblendungen, denn Sie sehen alls an Ihrem Boliden.
Rote Sprengsymbole lösten hingegen gravierendere Ereignisse aus, die die Strecke nachhaltig veränderten. Etwa den Fall des Fernsehturms, den wir zuvor beschrieben haben. An anderen Stellen legte ein Passagierflugzeug eine Bruchlandung auf der Straße hin. Oder ein mehrstöckiges Gebäude ging in Flammen auf. Oder ein gigantisches Kreuzfahrtschiff kippte auf die Seite. Solche Ereignisse erinnern uns an Katastrophenfilme aus Hollywood - nur mit dem Unterschied, dass man hier mittendrin steckt. Oder - noch treffender ausgedrückt - auf jene Katastrophe unaufhaltsam zurast!
Die Zerstörung der virtuellen Stadt sei nicht der einzige Inhalt, versicherte man uns bei der Präsentation. So soll der Spieler unter anderem auch sein Auto aufrüsten können. In unserer Vorschau-Version haben wir jedoch nichts davon gesehen. Für die bald versprochene Testversion sind dem Hersteller aber unsere "Einschaltquoten" ziemlich sicher!
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