Südkorea: Neues Gesetz verbietet Teenagern das Zocken nach Mitternacht
Videospiele nehmen in Südkorea einen besonders hohen Stellenwert ein. Dort beschäftigen sich besonders viele Jugendliche mit Games.
Spielsucht ist spätestens seit der Bekanntgabe diverser Todesfälle ein ernstes Thema. Südkorea, Mekka des eSports, will nun gegen das Problem ankämpfen. Im Fokus der Bemühungen steht dabei die Jugend. Die südkoreanische Regierung hat im Zuge dessen am vergangenen Freitag ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das Jugendlichen unter 16 Jahren verbietet nach Mitternacht zu zocken. Begleitet soll die Regelung mit einer groß angelegten Präventionskampagne gegen Spielsucht.
Wie die Regierung die Einhaltung des Gesetzes kontrollieren will, geht aus dem Spielsucht-Bericht von news.com.au nicht hervor. Das Ministerium für Gleichberechtigung und Familie sah sich aufgrund jüngster tragischer Ereignisse, darunter eines Todesfall eines 32-jährigen Mannes, dazu gezwungen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Der passionierte Gamer hatte fünf Tage am Stück ohne große Unterbrechungen gezockt und ist daraufhin gestorben.


Und kontrollieren kann das doch eh keiner