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Spielsucht

"Spielesucht ist kein psychologisches Problem, es ist ein soziales!"

25.11.2008 16:43 Uhr
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Keith Bakker, Gründer des Smith & Jones Centers in Amsterdam. Keith Bakker, Gründer des Smith & Jones Centers in Amsterdam. Das Smith & Jones Centre in Amsterdam hat es sich zum Ziel gesetzt, Spielsüchtigen zu helfen. Was erstaunt, ist die heutige Aussage von Keith Bakker, Gründer des Centers. Demnach seien es gar nicht die Videospiele, welche die Probleme verursachen. Vielmehr sei es die gesellschaftliche Isolation, die für die Flucht in digitale Welten verantwortlich ist.

"Diese Kinder zeigen Symptome, die anderen Süchten ähnlich sind. Aber je mehr wir mit diesen Kindern arbeiten, desto weniger glauben wir, dass wir diesen Umstand eine Sucht nennen können. Viele Kinder brauchen einfach die Aufmerksamkeit ihrer Eltern oder der Lehrer. Das ist ein soziales Problem, kein psychologisches!"

Weiter sagt Bakker gegenüber der BBC: "Das Spiele-Problem ist ein Resultat der Gesellschaft in der wir heute leben. 80 Prozent der jungen Leute hier wurden in der Schule gehänselt oder fühlen sich isoliert. Viele der Symptome können behandelt werden, indem wir Ihnen die gute alte Kommunikation wieder näher bringen."

"Es ist eine Entscheidung. Diese Kids wissen genau was sie tun und sie wollen es gar nicht anders. Wenn da niemand ist, der ihnen hilft, wird niemals etwas passieren", so wird Bakker weiter zitiert.

Wenn man diesen Jugendlichen eine Plattform gäbe, auf der ihre Meinung erhört würde und wo sie akzeptiert würden, dann ließen sie ganz schnell das Gaming hinter sich und bauten sich ein neues Leben auf.

"In den meisten Fällen des zwanghaften Spielens ist es keine Sucht. Die Lösung liegt woanders."

Außerdem interessant:
Videospieler oder Online-Junkie - wo ist die Grenze?

Online-Redakteur
Moderation
25.11.2008 16:43 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
27.11.2008 00:40 Uhr
Die Realität ist nur in meinem Kopf.
Dieses ständige Maloche, Herumqualifiziere, Aldi-Leergeräume, Auf-die-Toilette-gehen und Freunde treffen, die nur mit einem rumhängen um dadurch herumposen zu können, hält einem doch nur vom wichtigsten im Leben ab; dem immerwährenden Vergnügen, aka Konsumterror bis an…
Benutzer
Bewertung: 0
26.11.2008 22:01 Uhr
hast du falsch verstanden wobei er sich auch net richtig ausgedrückt hat hab es so verstanden wen man Leuten die 4-5 Stunden am Tag spielen, weil sie sonst nichts zu tun haben, eine Sucht vorwirft dann kann man genauso gut andere für süchtig erklären wen sie irgendwelchen Tätigkeiten über mehrere Stunden…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.11.2008 19:39 Uhr
Zitat: (Original von Mushido am 26.11.2008 17:34)
Sucht ist relativ. Jeder Mensch ist süchtig, nach einer bestimmten Sache. Ob es der Familienvater ist, der sich abends von 18-23 Uhr durch die Programme zappt, die Mutter, die 2 bis 3 Stunden ein Buch liest oder die kleine Schwester, die mehrere Stunden…

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