Kritische Studie zeigt: Wer viel spielt, ist nicht gleich als süchtig einzustufen
Pathologische Spieler zocken vermehrt World of Warcraft.
Die Universität Koblenz-Landau hat eine Studie vorgelegt, die zeigt, dass Kinder und Jugendliche, die zu viel Zeit vor dem PC verbringen, meist überfordert oder unzufrieden sind. Gleichzeitig beteuern die Autoren, dass die Ergebnisse nicht verallgemeinerbar sind, da sie aus einer zufälligen Stichprobe gewonnen wurden. 784 Kinder und Jugendliche im Alter von 15 bis 17, männlich (81 Prozent) und Gymnasiasten (60 Prozent), nahmen an der Studie teil.
Aus der Studie ergibt sich folgendes Ergebnis:
- Nicht- und Wenigspieler - spielen 1 bis 3 Mal im Monat (10,9 Prozent)
- Regelmäßige Spieler - spielen 3 bis 4 Mal pro Woche (29,8 Prozent)
- Vielspieler - wie regelmäßige Spieler plus zwei Stunden an Schultagen (48 Prozent)
- Pathologische Spieler - wie Vielspieler, nur erfüllten sie weitere Kriterien (11,3 Prozent)
Pathologische Spieler sind laut Studie stressanfälliger als andere, außerdem seien sie unzufrieden in Schule, Freizeit und Familie. Zur Bewältigung eben dieser Faktoren nutzen sie das Spiel - wodurch sich das Problem aber faktisch nicht ändert. Eines dieser Spiele ist - wie könnte es auch anders sein? - World of Warcraft, das durch Gebühren und Gildenbildung eine starke Bindung entstehen lässt.
Doch wer viel spielt ist nicht süchtig. Das hält die Studie positiv fest. Erst wenn andere Faktoren (schulische Leistungen, Sozialverhalten, Unruhe, Nervosität) hinzukommen, sollten Eltern unbedingt eingreifen, das Spiel aber nicht verbieten. Vielmehr sollen die Eltern sich, laut der Autoren, mit dem Spiel und Ihrem Filius beschäftigen.


Das Suchtpotential von Offlinerollenspiele sollte weitaus geringer sein, als bei MMORPGs bzw. WoW im speziellen.
Wohl eher: wie…
- MMORGP
- WoW
- Computerrollenspiel
Das ist alles drei das gleiche !!! Bzw. das eine ist…