Deutsche Studie: Videospiele seien gut zur Stressbewältigung
Ruhig Blut! Spiel mal lieber was.
Computerspiele wären ein Zeitvertreib für potenzielle Amokläufer und Sonderlinge. So lautet zumindest die Meinung mancher Außenstehender, die sich noch nie adäquat mit dem Hobby Videospiele beschäftigt haben.
Dass Gaming auch einen positiven Einfluss haben kann, möchte der Diplom-Psychologe Leonard Reinecke von der Hamburg Media School beweisen. Vor einigen Monaten startete er sein Projekt, aus dem folgende Schlüsse gezogen werden können:
- Computerspielen führe zu einer deutlichen Erholung
- Video- und Computerspiele würden gezielt nach stressigen und anstrengenden Situationen gespielt
- Für Menschen, die unter hohem Alltags- und Job-Stress stehen, sei die Erholungsfunktion von Computerspielen besonders wichtig
- Computerspielen könne somit eine wichtige Ressource zur Stressbewältigung darstellen
Um noch mehr in Erfahrung bringen zu können, hat Herr Reinecke eine Online-Umfrage gestartet. Falls Sie also ein paar freie Minuten haben, sollten Sie diesem Link folgen und den Fragebogen ausfüllen.
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ohjaaa und camper
Einerseits wollen viele Spieler keine Casual-Titel zocken, da sie zu "seicht" seien, andererseits sind Casual-Games ne gute Methode der breiten Masse Computerspiele näher zu bringen. Ein Dilemma.
So isses
Ich selber gehöre auch dazu und merke, dass ich bei verschiedenen Spielen richtig gut abspannen und abschalten kann, was mir bei anderen Tätigkeiten nicht so gut gelingt.
Aus meiner Sicht tragen dazu (jedenfalls für mich) 2 Aspekte des Spielens bei: Man hat geistig (mehr oder weniger ^^) anspruchsvolle Ablenkung (indem man seine Aktionen überdenkt, Vorgehen plant, einer Story folgt) und man hat auch die Interaktion selber, die zwar nicht an sportliche Betätigung reicht, jedoch weit über das Maß des Fernsehens hinaus geht.
Ich gucke natürlich auch gerne fern und lese selber viele Bücher. Jeder muss für sich den passenden Mix dabei finden.
Und auch bei Spielen dürfte wie bei allen anderen Hobbies gelten: Eine ausschließliche Konzentration darauf wird wohl nicht genügen und der Entspannungseffekt könnte irgendwann umschlagen, nämlich dann wenn man seinen Tagesablauf zu sehr nach den Spielen richtet bzw. sich zu verbissen darin vertieft.
Ich denke aber auch in der Öffentlichkeit geht die Bewegung langsam so weiter, dass die breite Masse das Potential der Spiele erkennt und zumindestens akzeptiert.