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Deutsche Studie: Videospiele seien gut zur Stressbewältigung

18.02.2009 15:10 Uhr
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Ruhig Blut! Spiel mal lieber was. Ruhig Blut! Spiel mal lieber was. Computerspiele wären ein Zeitvertreib für potenzielle Amokläufer und Sonderlinge. So lautet zumindest die Meinung mancher Außenstehender, die sich noch nie adäquat mit dem Hobby Videospiele beschäftigt haben.

Dass Gaming auch einen positiven Einfluss haben kann, möchte der Diplom-Psychologe Leonard Reinecke von der Hamburg Media School beweisen. Vor einigen Monaten startete er sein Projekt, aus dem folgende Schlüsse gezogen werden können:

- Computerspielen führe zu einer deutlichen Erholung
- Video- und Computerspiele würden gezielt nach stressigen und anstrengenden Situationen gespielt
- Für Menschen, die unter hohem Alltags- und Job-Stress stehen, sei die Erholungsfunktion von Computerspielen besonders wichtig
- Computerspielen könne somit eine wichtige Ressource zur Stressbewältigung darstellen

Um noch mehr in Erfahrung bringen zu können, hat Herr Reinecke eine Online-Umfrage gestartet. Falls Sie also ein paar freie Minuten haben, sollten Sie diesem Link folgen und den Fragebogen ausfüllen.

Ebenfalls interessant:
Studie: Das Fernsehen macht depressiv. Computerspiele nicht.
US-Professor: Kein Zusammenhang zwischen Amokläufen und Videospielen
US-Studie: Spieler "sind alkohol- und drogenaffin"

Online-Redakteur
Moderation
18.02.2009 15:10 Uhr
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Erfahrener Benutzer
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21.02.2009 17:40 Uhr
Zitat: (Original von Dr-Colossus am 18.02.2009 17:03)
stress abbau..am pc...hmm...WENN denn heutige Spiele auch ohne Probleme gleich laufen würden...DRM, Bugs Etc..

ohjaaa und camper   ^^
Community Officer
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18.02.2009 19:26 Uhr
Zitat: (Original von wwwstampedde am 18.02.2009 16:52)
Ich denke aber auch in der Öffentlichkeit geht die Bewegung langsam so weiter, dass die breite Masse das Potential der Spiele erkennt und zumindestens akzeptiert.

Einerseits wollen viele Spieler keine Casual-Titel zocken, da sie zu "seicht" seien, andererseits sind Casual-Games ne gute Methode der breiten Masse Computerspiele näher zu bringen. Ein Dilemma. 
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
18.02.2009 17:50 Uhr
Zitat: (Original von trym am 18.02.2009 15:43)
Zocken ist ne feine Sache und wer das leugnet ist ein Spießer! Also Leute, lets play 


So isses  
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.02.2009 17:03 Uhr
stress abbau..am pc...hmm...WENN denn heutige Spiele auch ohne Probleme gleich laufen würden...DRM, Bugs Etc..
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
18.02.2009 16:52 Uhr
Viele Menschen (selbst einige Casual-Gamer) sehen Spiele (Computer und Konsolen) nur als reinen Zeitvertreib und Spielspaß. Man darf dabei nur nicht vergessen, dass jeder Mensch anders tickt und durchaus einige (nicht unbedingt wenige) darunter sind, für die diese Spiele wirklich Entspannung darstellen.

Ich selber gehöre auch dazu und merke, dass ich bei verschiedenen Spielen richtig gut abspannen und abschalten kann, was mir bei anderen Tätigkeiten nicht so gut gelingt.
Aus meiner Sicht tragen dazu (jedenfalls für mich) 2 Aspekte des Spielens bei: Man hat geistig (mehr oder weniger ^^) anspruchsvolle Ablenkung (indem man seine Aktionen überdenkt, Vorgehen plant, einer Story folgt) und man hat auch die Interaktion selber, die zwar nicht an sportliche Betätigung reicht, jedoch weit über das Maß des Fernsehens hinaus geht.

Ich gucke natürlich auch gerne fern und lese selber viele Bücher. Jeder muss für sich den passenden Mix dabei finden.

Und auch bei Spielen dürfte wie bei allen anderen Hobbies gelten: Eine ausschließliche Konzentration darauf wird wohl nicht genügen und der Entspannungseffekt könnte irgendwann umschlagen, nämlich dann wenn man seinen Tagesablauf zu sehr nach den Spielen richtet bzw. sich zu verbissen darin vertieft.

Ich denke aber auch in der Öffentlichkeit geht die Bewegung langsam so weiter, dass die breite Masse das Potential der Spiele erkennt und zumindestens akzeptiert.

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