Computerspielsucht: Heroin aus der Steckdose - Windeln statt Toilettengang
Die Website von Christoph Hirte soll Betroffenen eine Anlaufstelle bieten.
Computerspiele seien das Heroin aus der Steckdose, titelt der Münchener Wochenanzeiger. Manche Spieler würden sich sogar Windeln anziehen oder einen leeren Eimer unter den Arbeitsplatz stellen, nur um ja nicht vom Spiel ablassen zu müssen. Das berichtet zumindest Christoph Hirte, der selbst einen Sohn habe, der an Computerspielesucht gelitten habe. Zwei Jahre lang. Daraufhin hat er vor einigen Monaten das Online-Portal rollenspielsucht.de gegründet. Es soll als Selbsthilfeportal und Informationsangebot fungieren. Genügend harte Beispiele findet Hirte: "Das Computerspiel ist für die Betroffenen wie Heroin aus der Steckdose. Wenn Mütter versuchen ihren Kindern diese Droge zu entziehen, dann entstehen häufig Extremsituationen." So würden Mütter von Ihren Kindern in den Schwitzkasten genommen und durch die Wohnung geschleift, berichtet der Wochenanzeiger.
Und das Schlimmste stünde uns, so Hirte, noch bevor. Denn "die schwierigen Jahrgänge, die mit dem Computer aufgewachsen sind, kommen erst noch". Doch die Resonanz auf die Caritas-Einrichtung für junge Suchtkranke in München ist momentan noch verhalten, weiß Therapeut Sven Frisch zu berichten. "Die Zielgruppe ist für uns im Moment noch schwer zu erreichen. Wir bekommen kaum Zugang zu den Menschen."


Da ich weder RTL schaue ( noch empfange ) und auf Arbeit kein Sound hab, hab ich den Trailer nur kurz überflogen, sah aber schon ziemlich erschreckend aus:
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