Die Zukunft der PC-Spiele: #3 Professionalisierung und Lizenzen
Grundsätzlich sollte mit einem Vorurteil aufgeräumt werden. Spiele werden nicht erst seit fünf Jahren gemacht, um Geld zu verdienen, sondern eigentlich schon immer - auch wenn Spiel einst nur etliche zehntausend Taler in der Entwicklung kostete, auch dieses "Spielgeld" (plus Vertrieb, plus Anzeigen...) möchte man natürlich gerne wiedersehen. Was sich geändert hat, sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Gothic 3 - aus kommerziellem Druck heraus verfrüht veröffentlicht, aber ein Bestseller.
Wirtschaftsphilosophisch interessant ist die Frage, ob die wandelnden Gesellschaftsformen eine Rolle spielen. Während eine in Ursprungshand befindliche GmbH oder GbR zwar gerne Gewinn einfährt, aber letztlich doch sich selbst verpflichtet ist, sieht die Sache bei einer Aktiengesellschaft schon anders aus. Wobei gerade Gothic 3 gut die Tücken eines Produktes zeigt, dass unbedingt ins Fiskaljahr gepresst werden muss.
Den Aktionär interessieren unter Umständen nackte Zahlen weit mehr als dahinterstehende Inhalte - ein Umstand, der etwa beim Kauf der ProSiebenSat1 Media AG für einigen Wirbel sorgte. Wie gut, dass ich als Arbeitnehmer der Computec Media AG so unbeschwert darüber schreiben darf ;-) .


Mache derzeit meinen Betriebswirt und stehe 2 Wochen vor den Prüfungen im Fach Strat. Marketing. Wie passend einen Artikel in diese Richtung zu lesen