Die Zukunft der PC-Spiele: #2 Konsolen
1. Vancouver, 17. April 2007, ein "Gamestop"-Laden. Nach einigem Suchen finde ich ein(!) etwa meterhohes Regal mit PC-Spielen, gebrauchte wie neue. Der Rest des Ladens: Voll mit etwas Playstation 2 oder 3, etwas Wii und Xbox 360 ohne Ende.
Ein kurzer investigativer Dialog mit der Verkäuferin:
"How's the pc market doing?”
"It sucks.”
"And is there any change, for better or for worse?”
"No, it's not doing anything. It's just there.”
2. Fürth, ein nahezu beliebiger Montag. Anruf bei einem großen Publisher:
"Ja, hi, Christian von der PC Games hier. Wollte mal fragen, wie's für diesen Monat so aussieht mit Mustern und Vorschau..."
"Für den PC?"
"Ja." (Mit Verlaub: Welcher Teil an PC Games war so schwer?)
"Hm... öh.... hm... lass mich mal in die andere Liste schauen... ja, ach, sieht eigentlich nicht so toll aus..."
Wieso, weshalb, warum? Einfache Überlegungen: Ein PC für neue Titel braucht gute Hardware - und ist in einem Jahr schon gar nicht mehr so neu. Eine Konsole mit einem mehrjährigen Lebenszyklus wird einmal gekauft, und gut ist. Die Argumente, dass PCs innerhalb der letzten Jahre absurd billig geworden sind und ein netter Fernseher auch ein wenig an der Börse zieht, lassen wir einmal außen vor. Der Grundgedanke: Konsole wird einmal gekauft, Spiel wird einmal einfach eingelegt - los geht's. Kein Hassle mit Treibern, Betriebssystemen oder Kopierschützen.


Und je mehr die Konsolen können sollen, desto ähnlicher werden sie einem PC und auch die Konsolen kommen immer häufiger neu auf den Markt. Also so negativ würde ich die Zukunft für den PC mal nicht sehen.
Für mich kommen Konsolen sowieso nicht in Frage, da sie halt hauptsächlich mit Joypads gespielt werden...ich kann mit den Dingern nicht umgehen.