Studie: Spieler neigen zu Depression und Fettleibigkeit
Studie: Spieler neigen zu Fettleibigkeit
Die Erkenntnisse der Studie des Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Unter den 500 Untersuchten zwischen 19 und 90 Jahren gaben rund 45 Prozent an, Videogames zu spielen. Das Durchschnittsalter eines Videogamers lag dabei bei 35 Jahren. "Die Spieler haben sich von den Nicht-Spielern durch spezielle Gesundheitsrisikofaktoren, wie höhere Body-Mass-Indizes und einer höheren Anzahl an Tagen, an denen sie in schlechter Gemütsverfassung waren, unterschieden", berichtet James B. Weaver von den CDC. "Videospieler sind zudem weniger extrovertiert. Dies geht auch mit Erkenntnissen aus der Jugendforschung konform, wonach jugendliche Gamer ihr Leben vorwiegend im Sitzen verbringen und zu Übergewicht neigen."
Weibliche Gamer werden eher depressiv und sind tendenziell in einem schlechteren Gesundheitszustand als Videospiel-abstinente Frauen. Bei männlichen Spielern hingegen war besonders ein höherer Body-Mass-Index (BMI) und niedrigere Lebensqualität im Vergleich zu Nicht-Spielern festzustellen, berichten die Studienautoren.
Die Entstehung von Depressionen und anderen Erkrankungen der Psyche allein auf die Nutzung von Videogames zurückzuführen, ist jedoch keine zulässige Konsequenz dieser Studie, da bei diesen Leiden mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Eine Person, die ohnehin bereits an einer Depression leidet, könnte schließlich erst dadurch zum Videospielen gekommen sein. Die berühmte Frage nach der Henne und dem Ei kommt folglich auch hier zum Tragen. Einen Beweis für die Wechselwirkung von körperlich-seelischen Beeinträchtigungen und der Videospielnutzung bleibt die Wissenschaft jedenfalls weiterhin schuldig. Die Studie von CDC bestätigt jedoch den Trend, wonach das Durchschnittsalter eines "Daddlers" immer höher wird.


"Leiden Sie unter Depressionen oder Fettleibigkeit?"
Stimmt doch gar nicht!
http://nitespyder.com/Fat..." width="400" height="292
Stimmt. Sex kommt wirklich zu kurz.
Spiele bewirken diese Dinge nicht, sie können nur Folge sein.
Fahrt mal in Bus und Bahn. Okay, tun wohl viele von euch.
Fettleibigkeit ist ein Deutsches* Problem, kein Gamer-Problem.
Wenn man in der Bahn fährt kommt es mir an manchen Tagen so vor als ob jeder zweite schlicht und ergreifend fett ist.
Da kann man mir noch so oft sagen daß das krankheitsbedingt ist und bli bla blub, alles humbug. Bei 2-5% der Menschen, okay, aber nicht bei ca. 50%! Dabei ist abnehmen so einfach, ein wenig Sport, ein wenig auf seine Ernährung achten, fertig.
*Wobei Deutsches Problem nicht ganz stimmt. Ein Problem dieser Generation würde zutreffender sein.
Spiele bewirken diese Dinge nicht, sie können nur Folge sein.