Spiele-Industrie: Knapp 9000 Stellenstreichungen seit Juli 2008
Zunehmender Stellenabbau macht auch vor der Spiele-Industrie keinen Halt.
Rund 8450 Mitarbeiter aus der Spieleindustrie haben seit Juli 2008 ihren Job verloren. Diese traurige Bilanz zieht die unabhängige Wirtschaftanalystin Wanda Meloni in ihrem Blog auf gamasutra.com. 75 Prozent, also 6300 Menschen, stammten aus den Vereinigten Staaten von Amerika, der Rest verteile sich weitgehend auf Asien und Großbritannien, die Entwicklungs-Hochburg Europas. Desweiteren kämpften aktuell eine Handvoll Studios um ihre Existenz, verzweifelt auf der Suche nach einem potenziellen Käufer.
Die anhaltende Wirtschaftskrise macht vor den Wenigsten halt: In jüngster Vergangenheit trennte sich Microsoft von den ACES-Studios (Flight Simulator-Serie), Electronic Arts kürzte den Mitarbeiter-Stamm bei EA Black Box (Need for Speed: Undercover), Midway USA meldete Insolvenz an. Das neueste Opfer heißt 3D-Realms (Duke Nukem Forever). Allein Ubisoft scheint der aktuellen Wirtschaftslage trotzen zu können: Das französische Unternehmen stellte 2008 / 2009 weltweit 1.300 neue Mitarbeiter ein.
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