Debatte über Spiele-Tests: Stimmen aus der PC Games-Community
Christian Schmidt, Ex-Gamestar: Spiele-Kritiken sind platt und sollen sich nicht in Feature-Details verlieren.
Die PC Games-Community diskutiert gerade emsig Christian Schmidts Essay über die Herangehensweise an einen richtigen Spiele-Test, den der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Gamestar auf Spiegel Online veröffentlicht hat. Schmidt forderte ein Umdenken bei Spiele-Journalisten. Statt langer Feature-Beschreibungen und deren anschließender Bewertung wünscht er sich Rezensionen, die man eher von Büchern oder Filmen her kennt.
Statt Prozentwertung und Pro-/Contra-Bewertung solle man die Spiele als großes Ganzes begreifen, "Geschichten über Spiele und nicht aus Spielen" erzählen, das Spiel in den Gesellschaftskontext setzen und den künstlerischen Gehalt analysieren. Zudem würde man durch eine zu große Orientierung an die Hardcore-Gamer die große Masse an Spielern ausschließen, da Spiele sich mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft befänden.
PC Games-Chefredakteurin Petra Fröhlich weist hingegen darauf hin, dass Spielefans genau diese detaillierte Auseinandersetzung mit den Features des Spiels wünschen – zudem würden die sich die meisten Spiele gar nicht dazu eignen, sich ihnen wie von Schmidt gefordert zu näheren, da der überwiegende Teil eher der leichten Unterhaltung dient und keinen Subtext enthält, der einer tiefgehenden Analyse bedarf.
Auf unsere Zusammenfassung hin und in unserem Forum diskutiert auch die PC Games-Community über den Aufbau eines "richtigen" Spiele-Tests. Wir haben beispielhaft einige Meinungen gesammelt, die ihr auf der nächsten Seite findet. Falls Ihr Euch nicht an der Diskussion beteiligt habt, holt es nach – wir sind gespannt über eure Ansicht zu der komplexen Thematik. Eine Zusammenfassung sowie Links zu den beiden Artikel zur Debatte über Spiele-Tests mit regem Diskussions-Verlauf findet Ihr unter dem Link.
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