Angry Birds-Macher: "Konsolen sterben aus, die Zukunft liegt im Mobile- und Social-Gaming"
Derzeit sind auch Angry Birds-Umsetzungen für Konsolen in der Mache, was ein klein wenig im Widerspruch zu Vesterbackas Worten zu stehen scheint.
Peter Vesterbacka vom Angry Birds-Macher Rovio Mobile ist der Meinung, dass Spielkonsolen dem Untergang geweiht seien. Wahre Innovation sei schon längst nur noch im Bereich des Social- und Mobile-Gaming zu finden. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig seien, seien einfach "flinker" und in der Lage, neue Inhalte sehr schnell fertigzustellen und zu veröffentlichen. Auch sei es einfach nicht mehr zeitgemäß, einen einzelnen Titel für 40 oder 50 US-Dollar zu verkaufen, während Smartphone- oder Tablet-Spiele lediglich 99 Cent kosten würden. Insbesondere der letzte Kritikpunkt des Finnen träfe im übrigen ebenso auf PC-Spiele zu. PC-only-User sollten sich also nicht voreilig die Hände reiben. Was dem Mobile Gaming derzeit allerdings noch abgehe, sei ein vernünftiges Geschäftsmodell. Rovio würde deshalb zur Zeit vieles ausprobieren und sich nicht auf ein bestimmtes Modell festlegen.
Ob Vesterbacka Recht behält, wird selbstredend erst die Zukunft zeigen. Indes ist es allerdings kein Zufall, dass ausgerechnet aus dieser Richtung derartig negative Kommentare zum "klassischen" Gaming kommen: Angry Birds ist völlig überraschend zu einem, auch kommerziell extrem erfolgreichen, mobilen Megahit geworden. Rovio ist mit dem Casual-Spiel der Aufstieg in die erste Riege der Spielentwickler gelungen und wird derzeit dementsprechend von allen Seiten hofiert. Gerade erst ist es den Skandinaviern etwa gelungen, über 40 Millionen US-Dollar von Investoren einzusammeln, um die Marke Angry Birds weiter auszubauen.
- Schlagwörter:
- , smartphone
- , iphone
- , tablet-pc
- , ipad
- , social


Nur weil sowas jetzt jemand nutzt, um unterwegs ein bisschen zu daddeln, heißt das doch nicht im…