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Finanzkrise erreicht Spielindustrie: Die Auswirkungen des Debakels auf große Publisher
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[14/10/08] Die weltweite Finanzkrise hat Auswirkung auf viele international agierende Unternehmen, darunter auch die großen und kleinen Publisher der Spielindustrie. Wir haben uns die Aktien-Entwicklung von Take-Two, Ubisoft, Electronic Arts, THQ, Microsoft undActivision-Blizzard angesehen...
Take-Two
Gegen Ende 2007 lag der Wert einer Take-Two-Aktie im NASDAQ (US-amerikanischer Börsenindex) bei rund 10 US-Dollar. Grand Theft Auto 4 sei Dank erhöhte sich das Gewicht des Wertpapieres auf 17,30 US-Dollar, Mitte Mai gar auf über 20. Mit den rückläufigen Verkaufszahlen des Gangster-Epos verbuchten Börsianer einen Wertfall der Aktie auf 16,21 US-Dollar im August. Zeitnah legte Electronic Arts ein Kaufangebot von knapp 26 US-Dollar pro Aktie auf den Tisch. Trotz der amerikanischen Finanzkrise ist Take-Two mit einem aktuellen Aktienwert von rund 14 US-Dollar relativ gut aufgestellt.
Take-Two
Gegen Ende 2007 lag der Wert einer Take-Two-Aktie im NASDAQ (US-amerikanischer Börsenindex) bei rund 10 US-Dollar. Grand Theft Auto 4 sei Dank erhöhte sich das Gewicht des Wertpapieres auf 17,30 US-Dollar, Mitte Mai gar auf über 20. Mit den rückläufigen Verkaufszahlen des Gangster-Epos verbuchten Börsianer einen Wertfall der Aktie auf 16,21 US-Dollar im August. Zeitnah legte Electronic Arts ein Kaufangebot von knapp 26 US-Dollar pro Aktie auf den Tisch. Trotz der amerikanischen Finanzkrise ist Take-Two mit einem aktuellen Aktienwert von rund 14 US-Dollar relativ gut aufgestellt.


![Die weltweite Finanzkrise hat Auswirkung auf viele international agierende Unternehmen, darunter auch die großen und kleinen Publisher der Spielindustrie. Wir haben uns die Aktien-Entwicklung von Take-Two, Ubisoft, Electronic Arts, THQ, Microsoft undActivision-Blizzard angesehen... [b]Take-Two[/b] Gegen Ende 2007 lag der Wert einer Take-Two-Aktie im NASDAQ (US-amerikanischer Börsenindex) bei rund 10 US-Dollar. Grand Theft Auto 4 sei Dank erhöhte sich das Gewicht des Wertpapieres auf 17,30 US-Dollar, Mitte Mai gar auf über 20. Mit den rückläufigen Verkaufszahlen des Gangster-Epos verbuchten Börsianer einen Wertfall der Aktie auf 16,21 US-Dollar im August. Zeitnah legte Electronic Arts ein Kaufangebot von knapp 26 US-Dollar pro Aktie auf den Tisch. Trotz der amerikanischen Finanzkrise ist Take-Two mit einem aktuellen Aktienwert von rund 14 US-Dollar relativ gut aufgestellt. Die weltweite Finanzkrise hat Auswirkung auf viele international agierende Unternehmen, darunter auch die großen und kleinen Publisher der Spielindustrie. Wir haben uns die Aktien-Entwicklung von Take-Two, Ubisoft, Electronic Arts, THQ, Microsoft undActivision-Blizzard angesehen... [b]Take-Two[/b] Gegen Ende 2007 lag der Wert einer Take-Two-Aktie im NASDAQ (US-amerikanischer Börsenindex) bei rund 10 US-Dollar. Grand Theft Auto 4 sei Dank erhöhte sich das Gewicht des Wertpapieres auf 17,30 US-Dollar, Mitte Mai gar auf über 20. Mit den rückläufigen Verkaufszahlen des Gangster-Epos verbuchten Börsianer einen Wertfall der Aktie auf 16,21 US-Dollar im August. Zeitnah legte Electronic Arts ein Kaufangebot von knapp 26 US-Dollar pro Aktie auf den Tisch. Trotz der amerikanischen Finanzkrise ist Take-Two mit einem aktuellen Aktienwert von rund 14 US-Dollar relativ gut aufgestellt.](/screenshots/147x110/2008/10/Take_Two_Final.jpg)
![[b]THQ[/b] Auch THQ hat mit einem konstanten Wertfall der eigenen Aktien zu kämpfen. Im Oktober 2007 lag der Preis für ein Wertpapier des Publishers bei 21,37 US-Dollar, im Januar 2008 bei nur 18 US-Dollar. Anfang des Jahres schloss THQ das hauseigene Entwicklerstudio Concrete Games und legte diverse Produktionen auf Eis, darunter die Playstation-3-Version von Frontlines: Fuel of War. Im Mai dieses Jahres ließ der Publisher verlauten, sich vollständig auf die Entwicklung von Next-Gen-Spielen zu konzentrieren. Im Zuge dessen entließ das Unternehmen 200 Mitarbeiter „alter“ Studios. Der Aktienwert fiel auf 11,88 US-Dollar. Der Finanzkrise zum Trotz hält sich dieser Wert bis dato wacker. [b]THQ[/b] Auch THQ hat mit einem konstanten Wertfall der eigenen Aktien zu kämpfen. Im Oktober 2007 lag der Preis für ein Wertpapier des Publishers bei 21,37 US-Dollar, im Januar 2008 bei nur 18 US-Dollar. Anfang des Jahres schloss THQ das hauseigene Entwicklerstudio Concrete Games und legte diverse Produktionen auf Eis, darunter die Playstation-3-Version von Frontlines: Fuel of War. Im Mai dieses Jahres ließ der Publisher verlauten, sich vollständig auf die Entwicklung von Next-Gen-Spielen zu konzentrieren. Im Zuge dessen entließ das Unternehmen 200 Mitarbeiter „alter“ Studios. Der Aktienwert fiel auf 11,88 US-Dollar. Der Finanzkrise zum Trotz hält sich dieser Wert bis dato wacker.](/screenshots/147x110/2008/10/THQ_Final.jpg)
![[b]Ubisoft[/b] Der französische Publisher gehört zu den wenigen Unternehmen, deren Aktienwerte sich im letzten Jahr positiv entwickelt haben. Anfang Oktober 2007 verzeichnete Ubisoft knapp 48 US-Dollar pro Aktie, Ende Oktober waren es 57,50, Anfang Dezember gar 63 US-Dollar. Der enorme Wertanstieg lässt sich auf die Veröffentlichung von Assassin’s Creed im November zurückführen, einhergehend mit den sehr guten Verkaufszahlen des Action-Adventures. Nach einem kleinen Knick im Januar 2008 stieg der Aktienwert kurz nach der Veröffentlichung von Assassin’s Creed für den PC auf ein Jahreshoch von 67,13 US-Dollar. Im Zuge der Finanzkrise verlor Ubisoft knapp 10 US-Dollar pro Aktie. [b]Ubisoft[/b] Der französische Publisher gehört zu den wenigen Unternehmen, deren Aktienwerte sich im letzten Jahr positiv entwickelt haben. Anfang Oktober 2007 verzeichnete Ubisoft knapp 48 US-Dollar pro Aktie, Ende Oktober waren es 57,50, Anfang Dezember gar 63 US-Dollar. Der enorme Wertanstieg lässt sich auf die Veröffentlichung von Assassin’s Creed im November zurückführen, einhergehend mit den sehr guten Verkaufszahlen des Action-Adventures. Nach einem kleinen Knick im Januar 2008 stieg der Aktienwert kurz nach der Veröffentlichung von Assassin’s Creed für den PC auf ein Jahreshoch von 67,13 US-Dollar. Im Zuge der Finanzkrise verlor Ubisoft knapp 10 US-Dollar pro Aktie.](/screenshots/147x110/2008/10/Ubisoft_Final.jpg)
![[b]Microsoft[/b] Im Oktober 2007 lag der Wert einer Microsoft-Aktie bei 21,42 US-Dollar, einen Monat später erreichte er ein Jahreshoch von rund 26 US-Dollar. Nichtsdestotrotz knickte auch das Redmonder Unternehmen zu Beginn des Jahres 2008 an der Börse ein, dümpelte fortwährend knapp unter der 20 US-Dollar-Marke herum. Ein Blick auf die aktuelle Börse verrät: Die weltweite Finanzkrise hat Microsoft leichter getroffen als andere, der momentane Aktienwert liegt bei 17,46 US-Dollar. [b]Microsoft[/b] Im Oktober 2007 lag der Wert einer Microsoft-Aktie bei 21,42 US-Dollar, einen Monat später erreichte er ein Jahreshoch von rund 26 US-Dollar. Nichtsdestotrotz knickte auch das Redmonder Unternehmen zu Beginn des Jahres 2008 an der Börse ein, dümpelte fortwährend knapp unter der 20 US-Dollar-Marke herum. Ein Blick auf die aktuelle Börse verrät: Die weltweite Finanzkrise hat Microsoft leichter getroffen als andere, der momentane Aktienwert liegt bei 17,46 US-Dollar.](/screenshots/147x110/2008/10/Microsoft_Final.jpg)
![[b]Electronic Arts[/b] 44 US-Dollar kostete eine Aktie von Electronic Arts im Oktober 2007. Zurzeit (Stand: Oktober 2008) ist sie weniger als die Hälfte wert. Seit einem Jahr beobachtet der Branchenriese einen nahezu kontinuierlichen Wertfall seiner Aktien. Am 22. Januar 2008 kündigte EA die Entwicklung des kostenlosen Online-Shooters Battlefield Heroes an, der Aktienwert fiel auf 32 US-Dollar – Kausalitäten bedürfen weiterer Forschung. Im Februar offerierte der Vorstand des Unternehmens erstmals ein Kaufangebot an den Konkurrenten Take-Two. Der Wert der Aktie stieg kurzzeitig auf 35 bis 37 US-Dollar. Mit Abbruch der Verhandlungen im September dieses Jahres rutschte der Kaufpreis eines Wertpapieres erstmals unter 26 Euro. Seit Mitte Oktober liegt der Aktienwert bei 21,73 US-Dollar. [b]Electronic Arts[/b] 44 US-Dollar kostete eine Aktie von Electronic Arts im Oktober 2007. Zurzeit (Stand: Oktober 2008) ist sie weniger als die Hälfte wert. Seit einem Jahr beobachtet der Branchenriese einen nahezu kontinuierlichen Wertfall seiner Aktien. Am 22. Januar 2008 kündigte EA die Entwicklung des kostenlosen Online-Shooters Battlefield Heroes an, der Aktienwert fiel auf 32 US-Dollar – Kausalitäten bedürfen weiterer Forschung. Im Februar offerierte der Vorstand des Unternehmens erstmals ein Kaufangebot an den Konkurrenten Take-Two. Der Wert der Aktie stieg kurzzeitig auf 35 bis 37 US-Dollar. Mit Abbruch der Verhandlungen im September dieses Jahres rutschte der Kaufpreis eines Wertpapieres erstmals unter 26 Euro. Seit Mitte Oktober liegt der Aktienwert bei 21,73 US-Dollar.](/screenshots/147x110/2008/10/EA_Final.jpg)
![[b]Activision-Blizzard[/b] Beim finalen Zusammenschluss der beiden Unternehmen Activision und Vivendi zum Branchenriesen Activision-Blizzard im Juli 2008 lag der Aktienwert bei rund 10 Euro. Trotz prominenter Spekulationen über Studioschließungen und Projekteinstellungen (siehe Ghostbusters) pendelte der Kaufpreis der Papiere auf einem konstanten Niveau um 12 Euro. Die Finanzkrise der vergangenen Wochen allerdings ist deutlich spürbar: Zurzeit liegt der Wert einer Aktie bei knapp 9 Euro. [b]Activision-Blizzard[/b] Beim finalen Zusammenschluss der beiden Unternehmen Activision und Vivendi zum Branchenriesen Activision-Blizzard im Juli 2008 lag der Aktienwert bei rund 10 Euro. Trotz prominenter Spekulationen über Studioschließungen und Projekteinstellungen (siehe Ghostbusters) pendelte der Kaufpreis der Papiere auf einem konstanten Niveau um 12 Euro. Die Finanzkrise der vergangenen Wochen allerdings ist deutlich spürbar: Zurzeit liegt der Wert einer Aktie bei knapp 9 Euro.](/screenshots/147x110/2008/10/Activision_Blizzard_Final.jpg)