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  • Faszination eSports: Stars, Geld, Fans und Trends der Szene
    Quelle: Riot Games

    Faszination eSports im Special: LoL, Dota, CS, FIFA, CoD - alles zu Stars, Geld, Fans und Trends der Szene

    Einst belächelt, heute ein Massenphänomen: In den populärsten eSports-Titeln League of Legends und Dota 2 wird im Jahr 2016 um Preisgelder in Millionenhöhe gekämpft - und Millionen schauen auch live auf Twitch zu. Höchste Zeit, einen Blick auf die Geschichte des eSports zu werfen, aktuelle Trends zu analysieren, mit den Stars der Szene zu sprechen und einen Blick in die Zukunft zu wagen.

    Berlin, Ende Oktober 2015: 13.000 Menschen verwandeln die Mercedes-Benz-Arena in einen Hexenkessel, Konfettiregen und Feuerwerk inklusive. Doch es geht an diesem Wochenende nicht etwa um Fußball und die Champions League, sondern um die Weltmeisterschaft in League of Legends (LoL). Ein PC-Spiel aus dem angesagten MOBA-Genre (Multiplayer Online Battle Arena), in dem auf jeder Teamseite je fünf Helden Monster kloppen, sich Level-ups erkämpfen und letztlich gegeneinander in die Schlacht ziehen. Die Mannschaften heißen auch nicht FC Bayern München, Real Madrid oder Manchester United, sondern SK Telecom T1, KOO Tigers (heute ROX Tigers) und Origen. Die Stars der Szene werden jedoch nicht weniger frenetisch bejubelt als Lewandowski, Ronaldo, Rooney und Co.: eSports-Fans mit den T-Shirts ihrer Lieblingsteams stehen geduldig mehrere Stunden für Autogramme und Selfies an, und als Superstar "Faker" die Bühne betritt, geraten die anwesenden Ladies reihenweise ins Schwärmen. Professionelle Moderatoren in Designeranzügen sitzen an TV-Pults, Kameramänner schwirren um die Bühne herum; die Menge kommt gar nicht aus dem Klatschen heraus.

    eSports: Unterhaltung für Massen

          

    Die Atmosphäre bei der LoL-WM 2015 lässt sich eher mit einem Konzert von Teenie-Idol Justin Bieber vergleichen als mit einem Fußballspiel. Schließlich wird jeder einzelne Spieler von den Moderatoren aufgerufen, springt auf die Bühne und darf für einen Moment Scheinwerferlicht und Applaus genießen. Es ist faszinierend, wie sich der eSports gerade auch in Deutschland rasant entwickelt, mit der World Championship von LoL in Berlin als Krönung. Es ist ein Event der Superlative, das nicht nur Tausende Fans ins Stadion lockte, sondern laut dem Live-­Stream-Anbieter Twitch auch 14 Millionen Zuschauer vor ihre PC-Bildschirme, Tablets und Smartphones.
    Apropos „Nerds haben doch eh keine Freunde“: 30.000 Besucher in der Kölner Lanxess-Arena bei der ESL One Cologne. Apropos "Nerds haben doch eh keine Freunde": 30.000 Besucher in der Kölner Lanxess-Arena bei der ESL One Cologne. Quelle: Patrick Stark, ESL Ganz klar: eSports ist längst kein Nischenthema mehr, selbst Nachrichtenmagazine wie der SPIEGEL oder DIE ZEIT berichten mittlerweile über das Phänomen und wichtige Großveranstaltungen. Ein guter Grund für PC Games, um diesem Trend einen ausführlichen Report zu widmen, sich mit professionellen Bildschirmsportlern zu unterhalten und herauszufinden, wie sich Deutschland in beliebten eSports-Titeln wie League of Legends, Dota 2, Counter-Strike, Call of Duty und FIFA im internationalen Vergleich schlägt.

    Der Blick zurück: Alles begann mit einem Ferrari

          

    Der elektronische Sport hat seine Wurzeln in LAN-Partys: Freunde trafen sich zu Hause, jeder brachte seinen PC mit und es wurden die ganze Nacht Spiele wie Duke Nukem 3D, Command & Conquer und Warcraft 2 gezockt. Damit verdiente in den 90er-Jahren allerdings noch niemand seine Brötchen - die Gewinne bei kommerziellen und professionell organisierten LAN-Events bestanden in erster Linie aus von Hardware-Herstellern gesponserten Tastaturen, Monitoren und Grafikkarten. Der texanische Entwickler id Software veranstaltete jedoch bereits im Mai 1997 ein legendäres eSports-Event namens Red Annihilation, um sein Spiel Quake zu bewerben. Und weil id-Gründer John Carmack schon damals im Geld schwamm, entschied er sich spontan, seinen Ferrari 328 GTS als Hauptpreis zu stiften. Mit dem Traumschlitten fuhr schließlich der Chinese Dennis "Tresh" Fong davon, der erst ein paar Jahre zuvor mit seiner Familie von Hongkong in die USA ausgewandert war und nach diesem Turnier offiziell im Guinness-Buch der Rekorde als "Erster Pro-Gamer der Welt" geadelt wurde.


    "Heute gibt es Monate, in denen vier verschiedene Profi-eSports-Ligen sechs unterschiedliche Events veranstalten, und es fällt schwer zu entscheiden, was man gucken möchte", erzählt Dennis, als wir ihn zum Interview treffen. "Als ich angefangen habe, gab es nicht mal eine einheitliche Steuerung für Shooter. Die meisten spielten mit den Pfeiltasten, aber jeder hatte seine eigenen Tastenkombinationen." Fong war es, der als erster professioneller Spieler "WASD" benutzte - und die anderen machten es ihm nach. Noch heute bewegt sich fast jeder PC-Spieler mit dieser Tastenkombination über die Schlachtfelder von Counter-Strike, Call of Duty oder Battlefield.

    Der heute 39-Jährige dominierte während seiner aktiven Spielerlaufbahn die Szene mit einem Wissen, das man seiner Meinung nach für jeden eSports-Titel braucht: "Ihr müsst den Gegner lesen können und wissen, welchen Zug er macht, bevor er es selbst entschieden hat. Das ist wie Schach, nur mit virtuellen Waffen." Er weiß, wovon er spricht - in seiner gesamten Karriere musste der "Vater des eSports" nur zwei Niederlagen hinnehmen.

    Mit Gewaltdiskussion zum Star

          

    Zum Medienstar wurde Fong jedoch skurrilerweise erst durch die negative Haltung der USA gegenüber Videospielen. Ähnlich wie später in Deutschland wurden tragische Amokläufe an US-Schulen insbesondere mit Ego-Shootern in Verbindung gebracht. Fong wurde als Experte eingeladen, um zu erklären, dass Quake und Counter-­Strike nicht wegen ihres Gewaltgrades, sondern aufgrund ihrer Schnelligkeit und taktischen Tiefe gespielt werden. "Die Leute sahen Quake und zerplatzende Köpfe, damit assoziierten sie automatisch Gewalt. Ich konnte das durchaus verstehen", erinnert er sich. "Es war wichtig, ihnen zu erklären, warum wir Videospiele lieben und was sie unter der Oberfläche auszeichnet."

    So wurde er vom eSports-Profi zum gefragten Interviewgast in Talkshows - und nach Beendigung seiner imposanten Kariere als eSportler ein erfolgreicher Unternehmer. Am wichtigsten sei es, mit der Zeit zu gehen, betont Fong immer wieder. Denn während sich der klassische Sport nur wenig verändere, befände sich eSports im permanenten Wandel. "Dafür gibt es viele Gründe. Einer sind sicherlich die vielen Fortsetzungen. Es gab plötzlich drei Teile von Quake, das spaltete die Community."

    Auch deshalb, so glaubt Fong, der Mitgründer einer der ersten eSports-Ligen überhaupt ist, sind heute vor allem Spiele erfolgreich, die sich aus einer sogenannten Vanilla-Version sukzessive weiterentwickeln. Spiele wie LoL, das seit 2009 auf dem gleichen Kernspiel basiert und nie einen Nachfolger mit einer "2" im Titel erhalten hat. Fong war für die LoL-Macher von Riot Games als Berater derart hilfreich, dass sie ihm sogar einen eigenen Charakter widmeten. Doch was zeichnet LoL eigentlich aus und macht es so spannend, vor allem auch für Zuschauer?

    Ein deutscher Profi erklärt das Phänomen League of Legends

          

    "Das ist, glaube ich, vergleichbar mit Fußball und Tennis", meint Maurice "Amazing" Stückenschneider, der mit Origen für eines der Top-5-Teams der Welt in League of Legends spielt. "Jeder Spieler hat seinen eigenen Stil und Charakter. Der eine geht hohes Risiko, der andere spielt eher defensiv", erklärt der 21-Jährige im Gespräch mit PC Games. "Manche sind außerhalb der Turniere eher introvertiert, andere lieben das Rampenlicht und hauen auch gerne mal einen raus."

    Gerade diese Dynamiken von größeren Teams, die wie in LoL jeweils fünf Spieler haben, seien spannend für den Zuschauer, weil jeder sich seinen Liebling aussuche. Zudem sei die ganze Szene sehr dynamisch - es gebe nicht "den einen FC Bayern von LoL". Bei den Turnieren könne alles passieren. "Das hat auch das WM-Finale in Berlin gezeigt: Die KOO Tigers hatte keiner auf dem Papier, schon gar nicht als Finalist. Das ist natürlich fantastisch, wenn ein Underdog am Ende gegen eine eSports-Macht wie SK Telecom T1 antritt." Die Dominanz asiatischer Teams sei aber nicht in Stein gemeißelt. "SK Telecom und andere koreanische Clans drillen ihre Spieler auf perfektionierte Spielzüge, das macht sie extrem stark. Sie sind unglaublich gut darin, Strategien zu perfektionieren. Das einzige Mittel dagegen ist der Überraschungseffekt. Man muss etwas Unerwartetes tun."

    Dota 2 zieht zwar mehr Zuschauer vor die Twitch-Streams, aber kein anderes Spiel holt so große Turniere wie die LoL-Weltmeisterschaft nach Deutschland. Dota 2 zieht zwar mehr Zuschauer vor die Twitch-Streams, aber kein anderes Spiel holt so große Turniere wie die LoL-Weltmeisterschaft nach Deutschland. Quelle: PC Games Diese geringe Kalkulierbarkeit von Matches macht LoL sehenswert. Aber auch die Komplexität seiner Karten und Spielmechaniken sowie die riesige Auswahl von aktuell 130 Helden - "Champions" genannt - verleihen dem Spiel einen besonderen Charme. Jeder dieser Champions verfügt über äußerst unterschiedliche Fähigkeiten: Vom klassischen Haudrauf-Krieger und Piraten mit Donnerbüchsen über beschwörende Hexen bis hin zu zaubernden Pyro­manen und Elementarmagiern ist alles dabei, da wird jeder Spielertyp fündig. Laut Maurice mache das bereits den Auswahlbildschirm vor dem Start des Spiels extrem interessant.

    "Wer was spielt, ist das erste große Highlight. Es geht ein Raunen durch die Menge und sie explodiert förmlich, wenn jemand einen Champion spielt, der besonders schwer zu meistern oder besonders exotisch ist", erläutert der Origen-Profi. Schließlich wissen die Mannschaften nicht, was der Gegner wählt; entsprechend gehe es darum, die richtige Balance aus dem Durchsetzen der eigenen Strategie und passenden Kontereinheiten zu finden. Spannend hierbei: Abwechselnd können die Teams je einen Champion bannen, also aus dem Spiel nehmen. "Das ist eine sehr wichtige Komponente von LoL", erörtert Maurice. "Würden wir als Clan immer die gleiche Strategie fahren, könnte der Gegner leicht den dafür nötigen Champion blocken." Auch das sei eine Spiel­idee, die LoL sehr reizvoll für den Zuschauer mache.


    Für das Spiel selbst hat sich Entwickler Riot Games einige Ideen von der Warcraft 3-Mod Dota (Defense of the Ancients) abgeschaut, etwa die sogenannten Lanes. Statt wie in klassischen Strategiespielen die gesamte Karte nutzen zu können, ist diese in festgelegte Wege unterteilt, die sich erst ab einem gewissen Abschnitt kreuzen. Dadurch kommt es häufig zu 1-gegen-1-Duellen. Das Ziel ist es, das feindliche Hauptgebäude - den "Nexus" - zu zerstören.

    Das Gameplay findet dabei auf vielen unterschädlichen Ebenen statt: Im Wald, dem sogenannten "Jungle", lassen sich KI-Monster erledigen, um Erfahrungspunkte zu sammeln und starke Spezialattacken freizuschalten, die nur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes einsetzbar sind. Zudem schützen auf jeder Seite Türme und Computer-Soldaten, die "Vasallen", ihre Basis. Erst wenn alle Türme zerstört sind, kann der Angriff auf den Nexus erfolgen.

    Reich werden mit LoL?

          

    Doch wie viele Spieler können eigentlich heute schon von LoL leben und ihr Hobby zum Beruf machen? Ein monatliches Gehalt wird üblicherweise erst in der League of Legends Championship Series (LCS) gezahlt. Aktuell gibt es nur vier deutsche Pro-Gamer, die in der Königsklasse von LoL mitspielen. Maurice "Amazing" Stückenschneider zählt zu dieser elitären Gruppe. Er spielte einige Jahre in den USA, wechselte aber letztes Jahr wieder zurück in die europäische LCS und erreichte mit Origen das Halbfinale der Weltmeisterschaft, was seinem Clan einen satten Gewinn von umgerechnet etwa 132.000 Euro einbrachte.

    „Mein Vater hielt mich für verrückt, einige Verwandte nannten mich einen Spinner oder Träumer“, erinnert sich Maurice Stückenschneider. Heute verdient er 80.000 Euro im Jahr. "Mein Vater hielt mich für verrückt, einige Verwandte nannten mich einen Spinner oder Träumer", erinnert sich Maurice Stückenschneider. Heute verdient er 80.000 Euro im Jahr. Quelle: Riot Games Mit 21 Jahren verdient Stückenschneider also schon richtig gutes Geld, auch weil Entwickler und Turnierveranstalter Riot Games feste Gehälter in seinem Regularium vorschreibt. Um Chancengleichheit zu wahren, erhält jedes qualifizierte Team einen deutlich fünfstelligen Betrag von Riot Games, damit jeder LCS-Spieler mindestens 12.500 US-Dollar pro Saison verdient, also minimal 22.000 Euro pro Jahr. Der erste Platz in der League Championship Series wird zudem mit 50.000 US-Dollar (44.000 Euro), der zweite mit 25.000 US-Dollar (22.000 Euro) und der dritte mit 15.000 US-Dollar (13.180 Euro) honoriert.

    Die ersten drei Teams qualifizieren sich außerdem für die League of Legends World Championship, wo sie um ein Preisgeld von insgesamt zwei Millionen US-Dollar und damit stolze 1,7 Millionen Euro kämpfen. Wer oben mitspielt, kann also ein attraktives Jahreseinkommen erzielen. Millionäre sind aber nach wie vor relativ selten in LoL, vor allem in Europa. In Südkorea und China genießt das Spiel hingegen einen ähnlich hohen Status wie hierzulande Fußball. Es gibt sogar mehrere Fernsehsender, die ausschließlich über eSports berichten. Dem aktuell wohl besten LoL-Spieler der Welt, dem Koreaner Lee "Faker" Sang-hyeok, wurde eine Million US-Dollar geboten, wenn er von seinem Team SK Telecom T1 zu einem chinesischen Clan wechselt. Er lehnte jedoch ab.

    Dota 2: Der LoL-Herausforderer

          

    Wie bereits erwähnt, hat sich Riot Games für League of Legends sehr stark von Dota inspirieren lassen. Wobei die eigentliche Idee von der Karte "Aeon of Strife" aus Blizzards Echtzeitstrategie-Klassiker Starcraft stammt, die von findigen Fans erst für Warcraft 3 umgesetzt wurde. In beiden Spielen gibt es ein riesiges Arsenal an Helden - bei LoL sind es besagte 130 Champions, bei Dota 2 derzeit 111. In beiden Spielen treten Teams aus fünf Helden gegeneinander an und leveln, indem sie KI-Gegner, die sogenannten Creeps, töten. Dota 2 von Half-Life- und Steam-Erfinder Valve treibt allerdings die Verteidigungsschlachten auf die Spitze, weil hinter den Türmen Kasernen liegen und eine richtige Basis geknackt werden will. Zudem wirken versteckte Runen auf der Karte Boni, und ihr habt die Möglichkeit, einen sterbenden Mitspieler zu töten, dann nämlich bekommt der Feind kein Gold für den Kill.
    Millionen-Preisgelder und explodierende Twitch-Zahlen: Dota 2 liefert sich mit League of Legends ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst der deutschen eSports-Fans. Millionen-Preisgelder und explodierende Twitch-Zahlen: Dota 2 liefert sich mit League of Legends ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst der deutschen eSports-Fans. Quelle: PC Games Die vielen spielerischen Parallelen sind kein Zufall: Riot Games hat den ehemaligen Chefdesigner des ersten Dota unter Vertrag genommen. Dota 2 wurde über Nacht zum nächsten großen Stern am eSports-Firmament, auch weil Valve bereits auf der Gamescom 2011 in Köln einen Preispool von einer Million US-Dollar zur Verfügung stellte. "Wir dachten alle, das sei ein Scherz. Keiner konnte glauben, dass Valve so viel Geld raushauen würde", erinnert sich heute der deutsche Dota 2-Star Kuro "Kuro­Ky" Salehi Takhasomi.

    Der reichste eSportler Deutschlands: Kuro Salehi Takhasomi

          

    Der 24-jährige Berliner mit iranischen Wurzeln gilt als der derzeit bestbezahlte eSportler Deutschlands. Der Pro-Gamer hat seit 2011 bereits 650.000 US-Dollar (571.000 Euro) rein an Preisgeldern verdient. Hinzu kommen Sponsorenverträge und ein Grundgehalt bei Team Liquid, dem er seit Oktober 2015 angehört. Den Clan hat Kuro "KuroKy" selbst gegründet und leitet ihn aktuell auch als Manager. Kuro trainiert acht bis zehn Stunden täglich: "Die Karriere ist mein Leben, das ist nicht anders als bei einem Profi-Fußballer oder -Musiker. Freizeit ist selten. Aber das ist okay, ich bin glücklich", schildert er sein Leben als hauptberuflicher Bildschirmsportler. "Der Job erlaubt mir sehr viel zu reisen, wir haben fantastische Fans und die Preisgelder explodieren."
    „KuroKy“ ist der erfolgreichste deutsche eSportler der letzten fünf Jahre. Takhasomi gewann 2015 mit seinem damaligen Clan Team Secret das wichtigste Dota-Turnier The International, wo er sein bislang größtes Preisgeld in Höhe von 144.000 Euro abräumte. Insgesamt hat der 24-jährige Berliner bereits über eine halbe Million Euro an Preisgeldern eingestrichen. Geld verdient er aber auch mit Live-Streams auf Twitch und einem Festgehalt. Für ihn ist eSportler ein ebenso schöner wie intensiver Beruf:  „Die Leute sehen oft nur das Geld, aber nicht die harte Arbeit, die in den Job fließt.“ "KuroKy" ist der erfolgreichste deutsche eSportler der letzten fünf Jahre. Takhasomi gewann 2015 mit seinem damaligen Clan Team Secret das wichtigste Dota-Turnier The International, wo er sein bislang größtes Preisgeld in Höhe von 144.000 Euro abräumte. Insgesamt hat der 24-jährige Berliner bereits über eine halbe Million Euro an Preisgeldern eingestrichen. Geld verdient er aber auch mit Live-Streams auf Twitch und einem Festgehalt. Für ihn ist eSportler ein ebenso schöner wie intensiver Beruf: "Die Leute sehen oft nur das Geld, aber nicht die harte Arbeit, die in den Job fließt." Quelle: Helena Kristiansson, ESL Das ist nicht übertrieben. "The International" - die Weltmeisterschaft in Dota 2 - schüttete 2015 im Finale die Wahnsinnssumme von 18.416.970 US-Dollar aus. Jeder der fünf Spieler des Gewinnerteams Evil Geniuses hat also eine gute halbe Million Euro von insgesamt 5,8 Millionen Preisgeld abzüglich der Zahlungen an den Clan eingestrichen. Einer der Pros ist erst 15, die anderen sind unter 26. "Wir haben sicherlich keine Nachwuchsprobleme, allerdings würde ich mir eine gerechtere finanzielle Verteilung wünschen", kommentiert Kuro. "Ein paar Prozent verdient extrem viel Geld, während die breite Masse kaum genug einnimmt, um ihre Miete zu zahlen." Dota 2 leide aktuell an einem Lu­xusproblem, weil alle sich nur auf The International konzentrieren würden und es zunehmend weniger kleine Turniere mit ein paar tausend Euro an Preisgeld gebe.

    08:20
    Dota 2: ESL One Impressionen und EG-Interview im Video-Special
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Tori1 Erfahrener Benutzer
        Zitat von Buttonsmasher
        Man merkt das die Leute in die Spielt Welt eingetaucht sind allein der Blick ist Fokusiert .
        Quatsch der Blick ist nur so weil ihm der Hintern weh tut, von diesem billigen Stuhl auf dem er sitzen muss weil der Sponsor es so will 
      • Von Buttonsmasher Erfahrener Benutzer
        Man merkt das die Leute in die Spielt Welt eingetaucht sind allein der Blick ist Fokusiert .
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Faszination eSports im Special: LoL, Dota, CS, FIFA, CoD - alles zu Stars, Geld, Fans und Trends der Szene
Einst belächelt, heute ein Massenphänomen: In den populärsten eSports-Titeln League of Legends und Dota 2 wird im Jahr 2016 um Preisgelder in Millionenhöhe gekämpft - und Millionen schauen auch live auf Twitch zu. Höchste Zeit, einen Blick auf die Geschichte des eSports zu werfen, aktuelle Trends zu analysieren, mit den Stars der Szene zu sprechen und einen Blick in die Zukunft zu wagen.
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