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  • T-DSL für alle!

    T-DSL für alle! Sie kennen das - auf der PC Games Homepage gibt’s eine coole neue Demo, aber nichts nervt mehr, als stundenlang darauf warten zu müssen. Das kann einem den letzten Nerv rauben, vor allem wenn im Hintergrund der Freund oder die Freundin darauf wartet, dass man endlich fertig wird. „Bin gleich da!!“. Aber wie kommt es, dass das Internet bei Ihnen so lahm ist? Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist der Begriff der Bandbreite, denn er beschreibt die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden können. Je höher also die Bandbreite Ihrer Internetverbindung, desto schneller können sich beispielsweise Webseiten aufbauen oder sind Ihre Downloads erledigt. Die Geschwindigkeit spielt auch eine große Rolle, wenn Sie gerne über das Internet zum Beispiel Diablo 2 oder Counter-Stike gegen Freunde in anderen Städten oder Ländern spielen wollen.
    Hardwaretechnisch gibt es mehrere Möglichkeiten, ins Internet zu kommen. Sehr einfach, allerdings auch nicht sehr schnell, geht es über ein so genanntes Modem (Modulator/DEModulator). Dies ist ein Zusatzgerät, das Sie mit einem regulären, analogen Telefonanschluss und dem PC verbinden. Die maximale Bandbreite ist damit nicht sehr berauschend und taugt höchstens für Online-Strategiespiele, bei denen es nicht so sehr auf die Reaktionszeit ankommt - zudem variiert sie, je nach der Qualität der Telefonleitung.
    Eine andere Möglichkeit ist die Verbindung über einen ISDN-Anschluss. Dazu benötigen Sie eine interne Steckkarte, wie beispielsweise die Fritz!Card von AVM (www.avm.de). Diese bauen Sie in den PC ein und verbinden sie mit Ihrem ISDN-Anschluss. Schon können Sie mit der zwei- bis vierfachen Geschwindigkeit eines Modems und fester Bandbreite zum Internet-Provider surfen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Sie eine zweite Telefonleitung auch für die Datenübertragung einspannen können (Kanalbündelung) oder noch telefonisch erreichbar sind.
    ADSL dagegen ist anders. ADSL ist schneller! Es ist der erste Highspeed-Internetanschluss, der auch für Privatkunden erschwinglich ist. Wenn Ihnen die eingangs erwähnte Situation bekannt vorkommt, dürften Sie ADSL zu schätzen wissen, denn damit surfen Sie mit bis zu zwölffacher (!) ISDN-Geschwindigkeit. Alle Daten, die Sie selbst versenden wollen, werden immerhin mit doppelter ISDN-Geschwindigkeit übertragen. Damit eignet sich ADSL in erster Linie für den Import von Daten.
    Ganz wichtig: DSL können Sie sowohl mit einem regulären als auch mit einem ISDN-Telefonanschluss nutzen, da es auf die normalen Kupferleitungen zurückgreift, die im Telefonnetz verwendet werden. Für Vieltelefonierer ist es vor allem interessant, dass die ADSL-Datenübermittlung keine eigene Telefonleitung verwendet. So können Sie auch mit einem analogen Telefonanschluss noch telefonieren, während Sie mit einer Höllengeschwindigkeit durch das Internet surfen.
    Als Hardwarevoraussetzung für ADSL benötigen Sie lediglich eine Netzwerkkarte (10 MBit), die ca. 30 bis 40 Mark kostet. Die restliche Hardware erhalten Sie direkt von Ihrem ADSL-Anbieter. Anhand unseres Diagramms im Extrakasten „DSL mit einem ISDN-Anschluss“ können Sie sehen, wie Sie die Hardware anschließen müssen. Damit ersparen Sie sich nicht nur den Besuch eines Telekom-Mitarbeiters, sondern auch die dabei anfallende Anschlussgebühr. Zwei Geräte sind notwendig, um ADSL zu installieren. Als Erstes benötigen Sie einen so genannten „Splitter“. Diese Breitband-Anschlusseinheit (BBAE) trennt die Signale für ISDN und ADSL. Bei den Basisanschlüssen werden über die gleiche Leitung auf verschiedenen Frequenzbereichen die Signale gesendet. An diesen Verteiler schließen Sie Ihre Telefonanlage und das ADSL-Modem an. Da die beiden Systeme auf verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten, können Sie beide Anschlüsse auch völlig eigenständig nutzen. ADSL kostet Sie somit keinen ISDN-Kanal. Das an den BBAE angeschlossene ADSL-Modem (NTBBA) ist dann für die Decodierung des Signals verantwortlich. Dabei können die aktuellen Geräte weit mehr als die von der Telekom angebotenen 786 KBit/s verwirklichen. Das Tempo der DSL-Verbindung wird einzig und allein durch die Vermittlungsstelle vorgegeben.
    Um die Netzwerkkarte einzubauen, fahren Sie Ihren PC herunter und ziehen den Stromstecker vom PC ab. Schrauben Sie das Gehäuse auf und suchen Sie einen freien PCI- oder ISA-Steckplatz. Jetzt stecken Sie die Karte fest in die Kerbe, verschrauben das Ganze und schließen den PC wieder an. Die Netzwerkkarte verbinden Sie dann mit der restlichen Hardware.
    Beim nächsten Start wird die Netzwerkkarte erkannt und Sie müssen die Treiber von der mitgelieferten Treiber-CD/-Diskette installieren. Nach einem Neustart ist die Hardware treiberseitig versorgt - nun müssen Sie nur noch die Software konfigurieren. Allen T-DSL-Neueinsteigern empfehlen wir die T-Online-Software von der mitgelieferten CD. Bei der Installation werden Sie kaum mit technischen Details belästigt, da sie fast automatisch abläuft. Der ADSL-Internetzugang der Telekom verwendet ein Verfahren, um etwaige Übertragungsfehler zu korrigieren. Diese Korrekturtechnik nennt sich „Interleaving“ und wird standardmäßig bei jedem T-DSL-Anschluss eingesetzt. Spieler von actionlastigen Onlinespielen haben durch diese Fehlerkorrektur allerdings einen Nachteil, denn sie verzögert die Reaktionszeit (Ping) etwas.
    Wenn Sie den Anschluss erst einmal eingerichtet haben, sollten Sie zunächst die Internetverbindung für den ADSL-Zugang optimieren. Mit dem Freeware-Programm „DFÜ-Speed“ von Thomas Bach (http://www.resident.purespace.de/html/spaceware.html) können Sie die internen Übertragungseinstellungen von Windows für Modem, ISDN und sogar für Ihren neuen DSL-Anschluss maßschneidern.
    Alternative Software
    Wenn Sie das Telekom-Angebot T-DSL benutzen, dann sind Sie nicht notwendigerweise auf die mitgelieferte Software angewiesen.
    Das Tool „RASPPPOE“ ermöglicht es Ihnen, ihre Netzwerkkarte und die daran angeschlossene DSL-Hardware als reguläres Modem im DFÜ-Netzwerk zu betreiben. Sie finden Sie als gepackte ZIP-Datei unter http://user.cs.tu-berlin.de/~normanb/. Mit dem Programm WinZipentpacken Sie das Programm. Klicken Sie sich über „Start“, „Einstellungen“, „Systemsteuerung“ zum Eintrag „Netzwerk“ durch. In der Registerkarte „Konfiguration“ klicken Sie auf „Hinzufügen“ und anschließend auf „Protokoll“. Wählen Sie den Schalter „Diskette“ an und tragen Sie hier den Ordner ein, in dem Sie die Dateien zuvor entpackt haben. Wählen Sie eine beliebige .inf-Datei aus dem Ordner aus, klicken Sie auf OK und die Installation des DSL-Treibers beginnt. Anschließend starten Sie den Rechner neu. Wechseln Sie in den Rasppoe-Ordner und starten Sie die Datei „RASPPPOE.EXE“. Nach einem Klick auf „Query Avaible Services“ sucht das Programm nach verfügbaren DSL Diensten. Bei einer Fehlermeldung ist der Treiber entweder nicht korrekt installiert oder Ihre DSL-Leitung ist noch nicht freigeschaltet. Im Normalfall erscheint jetzt aber ein Fenster, das Ihnen den Namen der DSL-Vermittlungsstelle anzeigt. Klicken Sie auf „Create a Dial-Up Connection for the selected Adapter“, um in Ihrem DFÜ-Netzwerk einen DSL-Eintrag zu erstellen. Nun müssen Sie lediglich noch Ihre Login-Daten eintragen.
    Über den Explorer wechseln Sie nun in den Ordner „DFÜ-Netzwerk“ und wählen den erstellten Eintrag an. Als Benutzernamen geben Sie Folgendes ein: Ihre Anschlusskennung gefolgt von Ihrer T-Online-Nummer und dem Eintrag „0001@t-online.de“ - ohne Leerzeichen. Besteht Ihre T-Online-Nummer aus weniger als 12 Zahlen, dann setzen Sie noch eine Raute ("#") vor die „0001@t-online.de“. Als Passwort geben Sie Ihr T-Online-Passwort ein. Viel Spaß!

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