Spezielle Sammlerstücke - Diese Special Editions waren cooler als das Spiel
Leidenschaftliche Fans füllen ihre Regale gern mit Special Editions und schmucken Sammlerstücken. Blöd ist es jedoch, wenn die Goodies besser sind als das eigentliche Spiel. In einigen Fällen können jedoch auch wertige Sammlerfiguren und umfassendes Bonusmaterial nicht über die mangelnden Qualitäten des eigentlichen Produkts hinwegtrösten. In diesen Fällen waren die Special Editions cooler als das Spiel.
Viele Videospiel-Fans lieben ihre Sammlerstücke zum Spiel. Stolz zieren Büsten, Sammelfiguren, Statuetten und Modelle das Regal, klassische Literatur muss bunten und hochwertigen Artbooks weichen und an den Wänden hängen Poster, Holzschnitte und T-Shirts mit den Motiven der verschiedenen Spiele, deren sperrige Boxen einen Großteil der Lagerfläche im Raum einnehmen. Blöd nur, wenn einige der limitierten Sammlerstücke besser sind als das eigentliche Spiel.
Wer etwa die protzige Balls of Steel-Edition zum technisch als auch spielerisch umstrittenen Ego-Shooter Duke Nukem Forever erwarb, ärgerte sich nicht nicht nur mit großer Wahrscheinlichkeit über die Qualität des gefühlte Äonen in Entwicklung befindlichen Spiels, sondern auch darüber, dass die überschüssigen Exemplare der Special Edition nur kurze Zeit später in den Regalen der Händler zu Spottpreisen versauerten. Was es das Geld rückblickend also wert? Vermutlich nicht.
In anderen Fällen ist das Spiel, das zu entsprechenden Preisen mit mal mehr und mal weniger hochwertigen Goodies ausgeliefert wird, zwar durchaus gelungen oder sehr gut, wird dann wiederum im Verhältnis der Sammlerstücke einer immens teuren Collector's Edition aber fast schon zur Nebensache. Beispiel gefällig? Die eine Million US-Dollar teure Super Dangerous Wad Wad Edition zu Saints Row 4 beinhaltete zwei Autos, eine Schönheitsoperation und einen Ausflug ins All. Verkauft wurde die einmalig angebotene Edition nicht - auch dank des mangelhaften Preis-Leistungsverhältnisses. Mehr in der nachstehenden Bilderstrecke.
