Spec Ops: The Line im Hands-on-Test: Apocalypse Now in Dubai - Deutsche Shooter-Kost erstmals angespielt [Preview des Tages]
Ganz im Stil von Gears of War 3 spielt ihr Spec Ops: The Line mit einer Kamera hinter dem Protagonisten.
Spec Ops: The Line spielt in Dubai. Die Stadt trotzt den widrigen Witterungsverhältnissen, wird künstlich bewässert, um eine Oase in der Trockenheit zu schaffen. Ob das auch zukünftig gut geht? Die Entwickler des deutschen Studios Yager haben dazu eine klare Meinung: nein! In Spec Ops: The Line wird die Wüstenmetropole von unzähligen Sandstürmen erfasst, Gebäude stürzen ein, Menschen sterben. Das zeigen die Entwickler ganz explizit, denn man glaubt, dass Videospiele mittlerweile erwachsen geworden sind. Man verstehe Spec Ops: The Line daher auch als Unterhaltung für Erwachsene.
Drastisch inszeniert. Spec Ops: The Line richtet sich klar an ein erwachsenes Publikum.
Weshalb das alles passiert, darauf wird nicht eingegangen. Schließlich soll Spec Ops: The Line beileibe kein Ökodrama sein. Das Spiel erzählt vielmehr die Geschichte eines Delta Squads, das wenige Monate nach der Katastrophe nach Dubai kommt, um nach Überlebenden zu suchen und Flüchtlinge zu evakuieren. Viel wichtiger ist aber die Frage: Was ist mit dem 33. US-Battalion passiert? Die Gruppe rund um Anführer Colonel John Konrad drang auf sein Drängen hin, entgegen anderslautender Befehle, zu Beginn der Stürme in die Stadt vor, um bei der Evakuierung zu helfen. Aber seit einem Wirbelsturm epischen Ausmaßes ist es still geworden. Niemand hat mehr etwas gehört, weder von den US-Soldaten, noch von Überlebenden in der Stadt.
Unsere erste Aufgabe: in die Stadt gelangen und einen Überblick verschaffen. Gibt es Überlebende? Was ist mit den Soldaten passiert? Die erste Überraschung gibt es schnell. Wir folgen einem Funksignal, bis wir die Flüchtlingskarawane finden, welche US-Soldaten der 33. begleitet haben. Der Schock: Die meisten haben es nicht überlebt. In den Autos liegen Leichen, verkohlte Personen, von der Sonne verbrannt. Autos sind halb angefüllt mit Sand, den Rumpf vieler ziviler Opfer kann man darunter nur vermuten. Mittendrin findet sich ein Humvee und somit auch das erste Anzeichen auf Marines. Doch auch hier gibt es nur noch Hundemarken einzusammeln.
Dann wird die Situation hektisch. Hinter den Fahrzeugruinen tauchen bewaffnete Flüchtlinge auf, sie halten uns für Mitglieder des 33. Batallions – und eröffnen das Feuer. Es gibt also durchaus Überlebende, anscheinend sind die Fraktionen jedoch untereinander verfeindet. Dann gibt es einen Schnitt. In der realen Kampagne müssen sich Spieler nun durch Feindesgebiet kämpfen, immer auf der Suche nach neuen Informationen. Warum hassen die Überlebenden die US-Soldaten? Was ist vorgefallen, dass aus einer Evakuierung ein kleiner Bürgerkrieg wurde? Mittendrin findet sich die CIA wieder und wir erfahren, dass der hochdekorierte Colonel Konrad der Schuldige im Konflikt sein soll. Er und sein Batallion hätten sich nach dem Abreißen der Kommunikation mit der Außenwelt als neue Herrscher Dubais ausrufen lassen. Sagt zumindest ein CIA-Mann, der nun heimlich mit den Einheimischen versucht, das Problem mit den verrückt gewordenen Soldatentrupps aus der Welt zu schaffen. Wir glauben dem Mann nicht denn Konrad, der dem Protagonisten Sgt. Walker schon das Leben gerettet hat, soll schuld sein am Massaker tausender Zivilisten sein?
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Halt Moment!
Hieß der nicht John Shepard?
es ist sein Vorfahre, B.J.
BlazkowiczShepard