Song to Song: Filmkritik zum starbesetzten Drama von Terrence Malick

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Faye (Rooney Mara) und BV (Ryan Gosling) in "Song to Song"
Quelle: Studiocanal

Die junge Musikerin Faye schläft mit ihrem Produzenten und hofft so auf eine Vorzugsbehandlung. Als sie allerdings den talentierten BV kennen lernt, der ebenfalls bei Cook unter Vertrag steht, ist es sofort um beide geschehen. Ihre junge Beziehung wird von Fayes Geheimnis überschattet, denn BV weiß nichts von der Affäre.

Die klassische Erzählstruktur eines Kinofilms interessiert den US-Autorenfilmer Terrence Malick (Badlands) längst nicht mehr. Wie in To the Wonder und Knight of Cups entfaltet der Kinopoet in Song to Song einen assoziativen Bewusstseinsstrom, der lose in die Leben von vier Menschen in Austin, Texas blickt: Cook, Faye, BV und Rhonda, gespielt von Michael Fassbender, Rooney Mara, Ryan Gosling und Natalie Portman. Zwar kommen Ruhm, Liebe und Betrug als Themen vor, doch eine Story formt Malick aus den Fragmenten kaum, ihm geht es eher um temporäre Stimmungen, wenn die Figuren etwa Blicke und Gesten austauschen oder sich berühren. Der unter anderem für The Revenant preisgekrönte Kameramann Emmanuel Lubezki findet hierfür weitwinklige, hochgradig stilisierte Bilder, die geschickt mit Lichtverhältnissen spielen. Von zentraler Bedeutung ist die vielfältige Musik von Patti Smith über Händel bis hin zu Gesangseinlagen, die das Mosaik von einem Moment zum nächsten leitet.

Wertung zu Song to Song

Wertung:

5.0 /10

Fazit

Der visuell faszinierende Bilderreigen ist erzählerisch auf anstrengende Weise unverbindlich - ein spezielles Kinoerlebnis für Cineasten.


Seht euch den offiziellen Trailer zu "Song to Song" an:

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