Skype: Chinesischer Partner glaubt nicht an ein Verbot
Skype könnte in China verboten werden. Partner und unabhängige Unternehmen glauben allerdings nicht daran.
Die Voip-Software Skype wird in China nicht gesperrt, glaubt man einem Sprecher der Tom Group. Der chinesische Business-Partner des Luxemburger Internet-Telefonie-Anbieters Skype sagt, dass die Nutzung des Programms mit geltendem chinesischen Recht und Regulierungen einhergehe. Die Nutzung von Skype sei zudem im asiatischen Land noch immer möglich. Auch Anbieter wie "UUCall" und "Heyyo!" seien bislang noch nicht vom drohenden Voip-Software-Verbot in China betroffen. Das Ministerium für Information und Technologie gab am 10. Dezember bekannt, gegen "illegale Voip-Telefonie-Anbieter" vorgehen zu wollen.
Die Aussagen der Tom Group stehen allerdings vor einem recht interessanten, wirtschaftlichen Hintergrund. Laut abcnews.go.com kamen die Kommentare zu einem Zeitpunkt, als potenzielle Investoren planten, über 1 Milliarde US-Dollar in Skype-China zu investieren. Dennoch glaubt auch Mark Natkin, Managing Director von Marbridge Consulting - einem chinesischen IT- und Kommunikations-Unternehmen – nicht an ein Verbot. Meistens würden solche Verbote nur kleine, heimische Firmen betreffen.
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