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  • Skylanders: Imaginators - Eigene Helden bauen, Release im Herbst - Vorschau

    Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (2) Quelle: Activision

    Skylanders: Imaginators in der Vorschau - Schlachtet das Sparschwein: In Skylanders Imaginators baut ihr eure eigenen Helden und holt euch mächtige Senseis zur Verstärkung.

    Skylanders begründete 2011 einen wahren Spielzeug-Hype. Activision und Entwickler Toys for Bob entfachten die Sammelleidenschaft in jungen, aber auch in erwachsenen Spielern. Denn wie cool ist es denn bitte, zu erleben wie Plastikhelden dank NFC-Technologie plötzlich in einem Videospiel zum Leben erwachen? In den Folgejahren durften Spielzeugfreunde in Swap Force ihre eigenen Figuren zusammensetzen oder auch in Superchargers mit ihnen in die Luft gehen. Doch hatte Skylanders über lange Zeit das Monopol auf dem so genannten Toys-to-Life-Markt, so wurde es zuletzt reichlich eng. Denn mit LEGO Dimensions und Disney Infinity drängten sich nicht lange danach gleich zwei weitere, große Namen beim Käufer auf.

    Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (3) Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (3) Quelle: Activision Und dann wären da natürlich noch Nintendos Amiibo-Figuren, die auf einem sehr ähnlichen Prinzip basieren. Da aber selbst die großzügigsten Eltern und Sammler irgendwann mal den Geldbeutel zuschnüren, fand zuletzt eine natürliche Auslese statt. Disney zog sich aufgrund geringer Einnahmen aus dem Videospielgeschäft zurück und stampfte im gleichen Atemzug Disney Infinity ein - trotz starker Star-Wars- und Marvel-Lizenzen. Und Skylanders? Für die geht es im Oktober mit Skylanders Imaginators weiter. Was die Konkurrenz treibt, interessiert das Team von Toys for Bob nicht. "Wir schauen nicht zu sehr auf andere, sondern kümmern uns um unser eigenes Projekt", erklärt Executive Producer Jeff Poffenbarger bei der Ankündigung des neuen Spiels in London.

    Aus Kristall geboren

    Einen Blumentopf für seine originelle Geschichte gewinnt Skylanders Imaginators jedenfalls nicht. Der bereits aus den Vorgängern bekannte Bösewicht Kaos kehrt ein weiteres Mal zurück und will mit Hilfe der heraufbeschworenen Doomlanders die Skylands vernichten. "Wir halten die Story bewusst einfach. Denn letztlich geht es gar nicht darum, sondern um die Erschaffung eines eigenen Helden und dessen Fähigkeiten", führt Jeff Poffenbarger im Gespräch aus. Statt der hübschen Figuren landet diesmal zunächst nur ein Creation Crystal - also ein Baukristall - auf dem Portal. Dessen Element, etwa Feuer oder Eis, gibt die grundlegenden Fähigkeiten des Helden vor. Auf dem Chip des Plastikkristalls findet nur ein Charakter Platz. Diesen könnt ihr zwar überschreiben und verändern, wollt ihr aber eine zweite Figur (beispielsweise für einen anderen Mitspieler) aufbauen, benötigt ihr einen weiteren Kristall.

    Von Kopf bis Fuß

    Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (4) Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (4) Quelle: Activision Die wichtigste Neuerung von Skylanders Imaginators ist der Editor. In diesem stellt ihr euren frisch gebackenen Hauptcharakter selbst zusammen, den ihr dann entsprechend in einem Creation Crystal abspeichert. Wie viele Bauteile es im fertigen Spiel geben wird, wollte Jeff Poffenbarger nicht verraten. Er schmunzelte lediglich und meinte: "Ich habe eine ziemlich genaue Idee davon, aber ich sage mal, es sind einige hundert." Der Editor jedenfalls macht einen mächtigen Eindruck. Für das Äußere der Spielfigur wählt ihr in Bereichen wie Kopf, Ohren, Brust, Beine und Schwanz Teile aus.

    In der Präsentation bastelte man ein Wesen, das an den griechischen Gott Pan erinnerte - halb Mensch und halb Ziege. Mit Hilfe einfacher Schieberegler konnten dabei Beine oder Arme verlängert oder verbreitert werden. Mit ein bisschen Kreativität entstehen hier die merkwürdigsten Fabelwesen. Habt ihr mal keine Lust auf derlei Experimente, würfelt das Spiel seine Helden auch selbständig aus. "Der Zufallsgenerator ist mein liebster Teil des Spiels. Will ich, dass mein Held anders aussieht, genügt ein Tastendruck und schon ist es erledigt", grinst Poffenbarger im Gespräch. Blöd nur, dass man so immer wieder seinen bestehenden Charakter überspeichert und nicht etwa verschiedene Formationen sichern kann.

    Viel entscheidender als das Aussehen der Protagonisten sind aber deren innere Werte. Ähnlich wie bei den Vorgängern sammeln die Editor-Skylanders Erfahrungspunkte und steigen so mit der Zeit im Rang auf. Ihre Fähigkeiten werden mit den Werten Angriff, Verteidigung, Magie und Glück dargestellt. Mit jedem Stufenaufstieg verbessern sich auch diese Eigenschaften. Allerdings garniert Toys for Bob diese Mechanik noch mit weiteren Rollenspielelementen. Denn durch das Anlegen der Ausrüstung - also etwa der aktuellen Waffe, dem Rucksack oder der Panzerung - könnt ihr diese Werte noch weiter verbessern. Der Selbstbau-Held verwandelt sich also in Skylanders Imaginators zu einem vollwertigen Charakter, den ihr wie in einem Rollenspiel umbauen und aufwerten könnt.

    Ewig lockt das Loot

    Ziemlich schnell wird klar, dass diesmal nicht unbedingt die Skylanders selbst, sondern die eigenen Helden im Mittelpunkt stehen. "Die Motivation besteht im Aufleveln und Verbessern der eigenen Spielfigur. Die Ausrüstung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Schließlich sehe ich ja, wenn ich neue Waffen oder Rüstungen anlege", erklärt Jeff Poffenbarger kurz nach der Präsentation. Für steten Item-Nachschub sorgen bei Skylanders Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (5) Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (5) Quelle: Activision Imaginators einmal mehr Schatzkisten. Sie enthalten neue Bauteile, Ausrüstungsgegenstände oder andere nützliche Objekte. Diese Belohnungen verstecken sich entweder irgendwo in der Spielwelt, werden nach Kämpfen zufällig von Gegnern fallengelassen oder nach Schlachten mit den Boss-Gegnern verteilt. Der Spieleentwickler führt diesen Punkt noch einmal aus: "Wir verteilen unser Loot zufällig.

    Finde ich also eine Kiste, erhalte ich nicht immer die gleichen Objekte. Dadurch ist der Spielverlauf weniger berechenbar und man freut sich umso mehr über besonders gute Bauteile oder über mächtige Ausrüstungsgegenstände. Einzige Ausnahme bilden die Schatzkisten nach gewonnenen Boss-Kämpfen. Da wäre es unfair, wenn plötzlich womöglich ein schlechtes Objekt darin wäre. Deshalb geben wir diese Preise fest vor." Moment mal, Boss-Kämpfe? "Wir sprechen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht über potenzielle Gegner. Aber ja, es gibt Schlachten mit Endgegnern und sie werden natürlich super", weicht der Executive Producer geschickt aus. Damit Skylanders Imaginators im Verlauf nicht zu leicht wird, steigen alle Monster parallel zur eigenen Spielfigur mit auf. Erfahrene Spieler müssen sich also mit hochklassigen Charakteren ebenso anstrengen wie Einsteiger mit frisch geschlüpften Helden.

    Mr. Miyagi für Skylanders

    Wer bis hierhin aufgepasst hat, dem fällt auf, dass das Portal und das Wechseln der Spielzeugfiguren bislang kaum eine Rolle gespielt haben. Damit Eltern und Sammler trotzdem zur Kasse gebeten werden, integriert Toys for Bob die so genannten Senseis. Dabei handelt es sich um neue Skylanders und alte Recken früherer Spiele - unterteilt in zehn Klassen wie Zauberer, Bowslinger oder Smasher. Insgesamt gibt es 30 dieser (Plastik-)Lehrmeister, davon 20 neue Figuren und 10 wiederkehrende Helden und Schurken. Platziert ihr einen Sensei auf dem Portal, verschwindet eure aktuelle Spielfigur und der Skylander erscheint auf dem Bildschirm. Mit ihm habt ihr nicht nur Zugriff auf frische Standard-Attacken, sondern auch auf so genannte Sky-Chi-Kräfte. Dabei handelt es sich um exklusive Fähigkeiten der Senseis, die besonders großen Schaden anrichten. Die Golden Queen beispielsweise hetzt ihren Widersachern einen Insektenschwarm auf den Hals, der großflächig alles niedermacht, was nicht ausreichend Lebenspunkte auf dem Konto hat.

    Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (1) Skylanders Imaginators in der Vorschau - Eigene Helden im Editor erschaffen. (1) Quelle: Activision Doch ein paar hübsche Figuren und Superkräfte wären sicher nicht genug, um den Kaufpreis der Senseis zu rechtfertigen. Aus diesem Grund könnt ihr markierte Areale und spezielle Schreine - mit vermutlich besonders wertvollen Inhalten - auch nur mit bestimmten Senseis öffnen. Es gibt also exklusive Sensei-Inhalte, für die ihr indirekt bezahlen müsst. Außerdem erhöht der Einsatz jedes Lehrmeisters die Level-Begrenzung eures Charakters um eine zusätzliche Stufe. Im Klartext bedeutet das: Wer bereit ist, sein Geld in zusätzliche Figuren zu investieren, hat mit seinem eigenen Helden länger Spaß und kann diesen obendrein auch noch länger spielen.

    Alles beim Alten?

    Wie immer kann man geteilter Meinung über das Geschäftsmodell hinter Skylanders sein. Doch bei Imaginators entwickelt sich leider ein zunehmend mieses Gefühl in der Magengrube. Denn technisch und spielerisch tritt die Serie augenscheinlich auf der Strecke. Auch Jeff Poffenbarger bestätigt auf Nachfrage: "Wir benutzen weiterhin die Grafik-Engine von Skylander Supercharagers. Natürlich haben wir einige Veränderungen daran vorgenommen, aber wir glauben fest daran, dass wir mit dieser Technik weiterhin ein spektakuläres Spielerlebnis abliefern werden." In den kurzen Gameplay-Abschnitten zeigte das Team einige Kampfszenen, die verdächtig an die Vorgänger erinnerten.

    Der Editor-Held schwingt seine Klinge mit dem Standardangriff und verfügt über einen an den Kristall gekoppelten Elementarangriff. Die selbsterstellten Figuren können keine Sky-Chi-Kräfte ausführen, lernen aber von den Senseis eine klassenspezifische Spezialattacke. Darüber hinaus gibt es noch einen bislang geheimen "Soul Gem"-Move, über den Poffenbarger noch nichts verraten wollte. Fest steht aber, dass Skylanders Imaginators weiterhin Kämpfe mit Geschicklichkeitspassagen und gelegentlichen Umgebungsrätseln kombiniert. Außerdem soll es auch Vehikelsequenzen und einen Zwei-Spieler-Couch-Koop geben. Hört sich alles verdächtig nach früheren Skylanders-Spielen an. Es bleibt daher abzuwarten, ob ein Charaktereditor und ein paar nett designte Senseis ausreichen, um auch eingefleischte Fans erneut zu überzeugen.

    01:12
    Skylanders: Imaginators - Ankündigungs-Trailer zum Abenteuer
  • Skylanders: Imaginators
    Skylanders: Imaginators
    Release
    14.10.2016
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http://www.pcgames.de/Skylanders-Imaginators-Spiel-57314/News/Vorschau-1197293/
03.06.2016
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