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Six Days in Fallujah (PC)

Release:
k.A.
Genre:
Action
Publisher:
Konami

Six Days in Fallujah: Irak - Das Videospiel

16.04.2009 16:56 Uhr
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"Daran besteht kein Zweifel", sagt Peter Tamte. "Der Irak-Krieg ... ein heikles Thema, in der Tat." Er spricht seine Worte nicht mit Zurückhaltung, nicht nachdenklich, sondern mit Überzeugung. Auf kritische Stimmen hat er sich bereits gefasst gemacht.

Peter Tamte ist Chef von Atomic Games (Close-Combat-Serie). Das US-amerikanische Studio mit Sitz in Raleigh, North Carolina arbeitet momentan an Six Days in Fallujah für Konami. Thematischer Hintergrund: Die Zweite Schlacht um Falludscha, Irak-Krieg, 7. November bis 23. Dezember 2003, auch bekannt unter dem Namen "Operation Phantom Fury". Bei den Kämpfen um die Rebellen-Hochburg kamen rund 1.500 Menschen ums Leben, darunter zahlreiche Zivilisten. Um die Stadt von irakischen Kriegern zu säubern, bediente sich das US-Militär dem Einsatz von weißem Phosphor.
Six Days in Fallujah spielt in der irakischen Stadt Falludscha un thematisiert einen ANgriff der US-Armee zwischen dem 7. November und dem 23. Dezember 2003. Six Days in Fallujah spielt in der irakischen Stadt Falludscha un thematisiert einen ANgriff der US-Armee zwischen dem 7. November und dem 23. Dezember 2003. Six Days in Fallujah strebt nach Realismus, nach dokumentarischem Charakter. Mehr als ein Dutzend Offiziere, Historiker, irakische Zivilisten und zurückgekehrte US-Marines unterstützen Atomic Games bei der Entwicklung. Ihre Namen erscheinen im Spiel, ihre Erlebnisse dienen als Grundlage von Schlüsselereignissen. Ein junger Soldat zum Beispiel, er schrieb in sein Tagebuch, wann, warum und von welchen Koordinaten eine Leuchtrakete abgeschossen wurde. Es gibt diese Leuchtrakete in Six Days in Fallujah, wahrscheinlich auch den Soldaten, der ihren Abschuss in sein Tagebuch schreibt.

"Unser Ziel lautet, dem Spieler zu verdeutlichen, wie man sich fühlt, im Krieg, als Soldat, als Zivilist, als Rebell", sagt Tamte. Six Days in Fallujah erzählt über den Wandel von Enthusiasmus zu Verzweiflung, von Angst und Unsicherheit, eben vom Krieg. In spielerischer Hinsicht meint Tamte, es sei Survival-Horror aus der Schulterperspektive, vom Schlage eines Resident Evil oder Silent Hill, ohne Zombies, ohne Dunkelheit.

In Falludscha kämpften hauptsächlich junge Soldaten, Schulabgänger, Männer, die ihr Leben noch vor sich hatten und haben. Sie wurden trainiert, wie beim US-Militär üblich, "kein Rückzug, keine Aufgabe". Und trotzdem hatte ihr Leben einen Wert, sie wollten es beschützen. Aufseiten der Rebellen zeichnete sich ein anderes Bild. "Die Aufständischen hatten keinerlei Intention, Falludscha lebendig zu verlassen", erklärt Juan Benito, Kreativdirektor von Six Days in Fallujah. seine Infos stammen von US-Marines. "Ihre einzige Mission bestand darin, an einer Tür zu lauern, bis ein Soldat seinen Kopf hindurch steckte."

Das Gameplay läuft deshalb nach einem bestimmten Muster ab: Sie marschieren von Haus zu Haus, von Bunker zu Bunker, manchmal finden Sie ein paar Feinde, manchmal niemanden. "Six Days in Fallujah ist eine emotionale Achterbahnfahrt", sagt Benito. Sie sollen Angst haben vor dem Unerwarteten, vor dem Russisch-Roulette beim Vorpirschen.
Sie wissen nie, was hinter der nächsten Tür lauert. Freund? Feind? Oder niemand? Sie wissen nie, was hinter der nächsten Tür lauert. Freund? Feind? Oder niemand? "Sie werden durch Räume gehen, in denen es gespenstisch leise ist, Sie werden subtile Signale wahrnehmen, Staub der von der Decke rieselt zum Beispiel oder sich bewegende Schatten", macht Benito das ständige Unbehagen deutlich. Weniger subtil, dafür umso gefährlicher: Die Rebellen sprechen Sprachfetzen in Englisch, sie rufen um Hilfe, flehen, locken Sie so in einen Hinterhalt. Weil auch Zivilisten Ihren Weg kreuzen, wissen Sie nie, ob hinter der nächsten Ecke ein Freund oder ein Feind lauert. Das ist der Horror.

Anno 2003 merkten die US-Marines schnell, dass sie dem Feind stellenweise machtlos gegenüber standen. Deshalb setzten sie Panzer ein, Luftangriffe und Raketenwerfer, um die Stadt in ihrer Gebäudestruktur zu zerstören. Die Spielumgebung von Six Days in Fallujah soll zu 100 Prozent zerstörbar sein. "Unsere Engine gibt dem Spieler die Möglichkeit, mehr denn je in einem Videospiel dem Erdboden gleich zu machen. Sogar im Vergleich zu spielen, die sich derzeit noch in Entwicklung befinden (wie zum Beispiel Red Faction: Guerrilla, Anm. d. Red.)", behauptet Peter Tamte. Eine spielbare Version, mit der sich das überprüfen ließe, existiert noch nicht.

Bis dato reicht auch die Ankündigung völlig aus, um Gemüter zu erregen. Nur wenige Tage nach der englischen Pressemitteilung, meldeten sich kritische Stimmen zu Wort, darunter Angehörige von im Irakkrieg gestorbenen Soldaten und ehemalige Offiziere. "In Anbetracht der enormen Summe an Todesopfern im Irak, zeugt eine Glorifizierung durch ein Videospiel von schlechtem Urteilsvermögen und Geschmack", sagt Reg Keys gegenüber dailymail.co.uk. Sein Sohn Thomas wurde von Irakern getötet. "Der Irak-Krieg sollte schlechtweg seinen Platz in der Historie finden und nicht trivialisiert werden, damit Adrenalin-Junkies sich tagtäglich daran nähren."
Laut Entwickler Atomic Games sei die Umgebung in Six Days in Fallujah zu 100 Prozent zerstörbar. Laut Entwickler Atomic Games sei die Umgebung in Six Days in Fallujah zu 100 Prozent zerstörbar. Tim Collins, ehemaliger Offizier im Irakkrieg, hat zeitliche Bedenken: "Es ist viel zu früh, damit anzufangen, Videospiele über einen Krieg zu entwickeln, der noch immer in vollem Gange ist."
Peter Tamte weiß das. Aber er hält es für unkritisch. "Wenn Six Days in Fallujah ein Film wäre, eine TV-Sendung ode rein Buch, dann würden die Menschen unser Porträt des Krieges nicht in Frage stellen”, sagt er. "Warum gilt das nicht auch für ein Videospiel?".

Gegenüber derstandard.at versucht sich Hans Solar, Lehrgangsleiter am Games College in Österreich, an einer Erklärung: "Theoretisch ist diese Auffassung sicherlich zutreffend. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Spiele, auch wenn sie noch so einen hohen Realitätsanspruch haben, der Wirklichkeit einfach nicht gerecht werden können." Den Kontroversen wegen, und weil sich mit solchen "Ausnahmespielen" kein kommerzieller Erfolg erzielen ließe, begegneten Publisher solchen Produktionen "mit zunehmender Vorsicht."

2003 verfolgte Sony bereits den Plan, ein Spiel über den Irakkrieg zu entwickeln. Es sollte Shock and Awe heißen, die Kritik war negativ und zahlreich. Sony zog seinen Plan zurück, entschuldigte sich mit den Worten, es sei "ein Vorhaben zu bereuender Fehleinschätzungen" gewesen. Wie weit Konami mit Six Days in Fallujah gehen wird, ist schwer abzuschätzen. Bisher kündigte das japanische Traditionsunternehmen sein Spiel lediglich für den US-Markt an. Das macht Sinn, weil der US-Geheimdienst einen Teil der Entwicklungskosten deckt.

Ob Six Days in Fallujah in Europa erscheint, dazu wollte Konami uns gegenüber keine Stellung beziehen. Wir warten noch auf eine offizielle Ankündigung.

Wie stehen Sie zu dem Thema - ist es moralisch verwerflich, den Irak-Krieg in einem Videospiel zu thematisieren? Wie müsste Siy Days in Fallujah aussehen, damit das Spiel als dokumentarisches Werk durchgeht? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren und nehmen Sie an unserer Umfrage teil (siehe Artikel-Ende)!

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16.04.2009 16:56 Uhr
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Neuer Benutzer
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01.07.2009 09:01 Uhr
Wer "Raw Footage Operation Phantom Fury Part 1 - 16" gesehen hat, weis worum es in dem Spiel geht. Im grunde um das geliche wie bei allen Kriegsspielen, nur ist es nocht nicht sehr lange her. Kann man sich drüber streiten, aber wer denkt das wird nen lustiges Actionspiel, könnte etwas enttäscht werden. Jedenfalls wenn die Entwickler wirklich so nah an einer Doko bleiben wollen, wie möglich.
Erfahrener Benutzer
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20.04.2009 15:11 Uhr
Zitat: (Original von Beetlejuice666 am 20.04.2009 11:41)
Wer sich mal die Videos auf Live Leak etc anschaut, weiss das die sogenannten "Freiheitskämpfer" nichts anderes als den Tod verdient haben.

Hört sich hart an, aber wer 20 Polizisten und deren Familie vor laufender Kamera abschlachtet, dem gehört einfach kein Pardon gegeben.

Das die Amis auch keine Unschuldsengel sind braucht mir hier keiner erzählen. Aber es is einfach so das 80 - 90 % von den Aufständischen unter dem Deckmantel der Sharia und des Kampf gegen die Besatzer sich nen Freifahrtschein gezogen haben. Die morden und terrorisieren nicht nur gegen die Besatzer sondern auch extrem gegen die Zivilbevölkerung. Täglich werden da zig enthaubtete Leichen gefunden, keine Ahnung warum die umgebracht wurden, aber für mich sind das einfach nur Verbrecher.

Kein Wunder /Gott sei Dank haben das ja auch fast alle Irakis eingesehen und haben sich ja nun selbst zu "Bürgerwehren" zusammengeschlossen, damit endlich mal Ruhe in das Land kommt. Al Quaida die sich "Islamic State Iraq" nennen hat nach Jahren des mordens und terror extrem an ANsehen verloren, der Großteil der Kämpfer sit inzwischen nach Parkistan/Afganistan abgewandert....


es geht in diesem computerspiel aber nunmal nicht um diese "verbrecher", sondern um die Schlacht von Falludscha. man kann nicht alles in einen topf werfen sondern muss differenzieren. im kampf um falludscha sind auch zivilisten, kinder etc gestorben. darüberhinaus wurde von den usa weißer phosphor verwendet, eine chemie waffe, die internationale konventionen verbieten eingesetzt (natürlich von den usa nicht unterzeichnet).
wenn das alles im spiel gezeigt wird, dann kann man es als dokumentation bezeichnen, was ich jedoch nicht erwarte. ich kann mir nicht vorstellen, dass da ein spiel entwickelt wird, in welchem kinderleichen herumliegen, auf zivilisten geschossen wird etc. ich erwarte auch nicht, dass man den phosphoreinsatz thematisiert. wenn man solche dinge weglässt, dann verzerrt man die realität. wenn so getan wird, als ob man im kampf mann gegen mann gegen kombatanten agiert, dann lässt man wichtigste begleitumstände des kriegs weg. shooter laufen nunmal so, denn wer will schon auf 5-jährige kinder schießen. aber wenn dann so getan wird, als ob man eine dokumentation schaffen würde, dann wird das ganze zur propaganda, da dann objektiv gelogen wird. dann gibt es menschen, die so ein spiel spielen und denken es repräsentiere die wirklichkeit und da der geheimdienst mitentwickelt ist davon auszugehen, dass das spiel zB mit zielen zur rekrutenwerbung entwickelt werden soll. das ist selbstverständlich eine hypothese, aber eine naheliegende. wie es dann tatsächlich aussieht, bleibt natürlich abzuwarten.
Community Officer
Bewertung: 0
20.04.2009 14:51 Uhr
Zitat: (Original von Beetlejuice666 am 20.04.2009 11:41)
Wer sich mal die Videos auf Live Leak etc anschaut, weiss das die sogenannten "Freiheitskämpfer" nichts anderes als den Tod verdient haben.

Ich bin auch in der "intense combat footage"-Gruppe bei Live-Leak.    
Benutzer
Bewertung: 0
20.04.2009 11:23 Uhr
Zitat: (Original von matze1904 am 19.04.2009 17:07)
Zitat: (Original von ichmusssagen am 19.04.2009 15:11)
Zitat: (Original von matze1904 am 18.04.2009 13:07)
Zitat: (Original von spw am 17.04.2009 21:55)


Also da kenn ich was anderes, klar es gibt welche die vorher im Knast gesessen haben, aber nicht nur, es gibt viele die aus ganz normalen verhältnissen kommen die Frauen und Kinder haben, manche kommen soger aus Deutschland und sind dann US Soldaten geworden um in den Irak gegen den Terrorismus zu kämpfen und von solchen Soldaten gibt es nicht gerade wenige.



welcher terrorismus?
im allgemeinen bezeichnet man iraker die gegen die amis als besatzer kämpfen als widerstandskämpfer. der krieg gegen den terror wurde als begründung nur vorgeschoben, was inzwischen sogar 99 prozent der amis gerafft haben sollten und schon im vorfeld des krieges allen hätte klar sein müssen.


Mh ja Wiederstandskämpfer..., Wiederstandskämpfer verteidigen ihr Land vor irgendwelchen Besetzern und wollen die Bürger schützen, aber das was die sogennanten Wiederstandkämpfer im Irak da machen ist alles andere als ihr Land zu verteidigen, oder ich verstehe die Taktik von denen einfach nicht, ich mein die meißten Opfer der Anschläge sind nicht die "Besatzer" sondern die Bürger, sie zerstören eigene Häuser, also für mich ist das nicht " Sein Land verteidigen", ´kannst du mir auch erklären warum die "Wiederstandskämpfer" Irak nicht aufgebaut sehen wollen?, sobald eine Schule aufgebaut wird wird es wieder von den Tollen Wiederstandskämpfern beschossen und zerstört und nur mit Hilfe US Soldaten können Schulen, Krankenhäuser und Kindergarten usw. wieder aufgebaut werden, US Soldaten riskieren ihr Leben damit irgendwelche Kinder wieder Lesen und Schreiben lernen können, also bitte erkläre mir warum die "Wiederstandskämpfer" den Irak kaputt sehen wollen? warum sie was dagegen haben das die USA Irak wieder aufbaut? für mich sind das einfach nur Geistig Kranke Menschen und Terroristen die man am besten alle Töten muss, denn sie wollen uns auch Tot sehen.


was hast du den für ein Bild von denen. Das ist wohl die Oberpropaganda der Amis die ich je gehört habe. So wie du es sagst, tönt es als wollen sie uns grundlos töten, aber sie verfolgen ja auch Ziele. Und leider gibt es in der Welt kein klares Gut und Böse.Selbst die USA baut scheissse. Ich hätte noch nie etwas von einem Anschlag auf ne Schule gehört. Viele Anschläge sind auf Polizeistationen und das wohl auch weil die Polizisten in den Augen des Widerstands ihre vorherige Regierung verraten haben. Ich find es aber total dämlich! Wenn sie die Besatzung nicht wollen, warum greifen sie die USA an, Obwohl klar ist, dass sie sie nicht vertreiben können. Wenn sie das nicht tun würden, gäbe es viel weniger Besatzungstruppen. Und warum töten sie ,wirklich wie du gesagt hast, ihre eigenen Landsleute? was bringt ihnen denn diese Bomben in den Menschenmassen? Wollen sie dass die Leute der Meinung sind "uh ich hab jetzt todesangst vor den Rebellen, vielleicht sollte ich jetzt von der Angst getrieben die Besatzer vertreiben"? Und so lange wie die USA schon da sind, kann man sie wohl schon als "Ansässige" bezeichnen 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
20.04.2009 09:58 Uhr
Zitat: (Original von Topic)
In Falludscha kämpften hauptsächlich junge Soldaten, Schulabgänger, Männer, die ihr Leben noch vor sich hatten und haben. Sie wurden trainiert, wie beim US-Militär üblich, "kein Rückzug, keine Aufgabe". Und trotzdem hatte ihr Leben einen Wert, sie wollten es beschützen. Aufseiten der Rebellen zeichnete sich ein anderes Bild. "Die Aufständischen hatten keinerlei Intention, Falludscha lebendig zu verlassen", erklärt Juan Benito, Kreativdirektor von Six Days in Fallujah. seine Infos stammen von US-Marines. "Ihre einzige Mission bestand darin, an einer Tür zu lauern, bis ein Soldat seinen Kopf hindurch steckte."


wenn ich sowas lese wird mir schlecht... so ein propaganda bullshit... "Ey leute, habt Ihr gewusst, der Irakische widerstand kämpft aus spass am töten ;-), und der ami ist dahin gekommen, weil er das leben das ihm bevorsteht, seine Familie zuhause schützen will. Weil er ein guter Mensch, ein Patriot, eben ein gutes vorbild ist... " so klingt dieser Absatz

DRECK!

 

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