Six Days in Fallujah: Konami distanziert sich vom Irak-Shooter
Six Days in Fallujah. Ursprünglich war die Veröffentlichung für 2010 geplant.
Konami wird den kontroversen Irak-Shooter Six Days in Fallujah nicht veröffentlichen. Grund für den Rückzug der Truppen: harsche Kritik seitens der Zivilbevölkerung und von ehemaligen Soldaten. "Wir haben die Reaktionen zu Six Days in Fallujah in den USA zur Kenntnis genommen und uns dazu entschieden, nicht mehr als Publisher zu fungieren", sagte ein Konami-Sprecher am heutigen Montag.
Six Days in Fallujah thematisiert die zweite Schlacht um die irakische Rebellen-Hochburg Falludscha im Irak-Krieg 2004. Dabei wollte der Third-Person-Shooter einen "dokumentarischen Charakter" wahren und sich als Mischung aus Enter- und Edutainment präsentieren, wohlgemerkt für erwachsenes Publikum. Für die Entwicklung zeichnet das US-amerikanische Entwicklerstudio Atomic Games (Close-Combat-Serie) verantwortlich. Geldgeber ist ein vom US-Geheimdienst CIA finanziertes Investment-Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Six Days in Fallujah-Vorschau auf pcgames.de.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit begibt sich Atomic Games in naher Zukunft auf die Suche nach einem neuen Publisher. Der Kontroverse wegen, und weil Six Days in Fallujah in den Vereinigten Staaten mittlerweile so bekannt ist wie ein bunter Hund, ließe sich vermutlich Geld damit verdienen. Mal sehen, wer die moralischen Bedenken über Bord wirft ...
Six Days in Fallujah sollte 2010 für Playstation 3, Xbox 360 und PC erscheinen. Eine Ankündigung für Europa hielt Konami hinter verschlossenen Türen.
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