Six Days in Fallujah: Der kontroverse Irak-Shooter wird Elemente des Survival Horrors beinhalten
Oberste Priorität bei der Entwicklung von Six Days in Fallujah genoss die möglichst realistische Umsetzung der nachzuspielenden Kriegshandlungen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurden unter anderem die überlieferten Erlebnisse von im Irak stationierten US-Marines ausgewertet.
Welchen Einfluss auf die Entwicklung die Aussagen Beteiligter dann letztendlich hatten, dazu hat sich Atomics Präsident Peter Tamte gegenüber Incgamers geäußert: "Aspekte aus dem Survival Horror-Genre haben wir beim Kampf im Inneren von Gebäuden aufgenommen. Beispielsweise das Tempo beim Vorangehen oder die Verwendung von Überraschungsmomenten und so weiter. Der Vorschlag kam von den Marines selbst. (...) Sie berichteten uns, dass sie der Gang durch diese abgedunkelten Gebäude innerhalb Falludschas an das Spielen von Survial Horror-Titeln erinnerte. Diese Leute spielen eben Videospiele . Also denke ich, dass es normal für sie ist, ihre Erfahrungen im echten Leben mit denen aus Videospielen zu vergleichen."
Allerdings beeilte sich Tomte hinzuzufügen, dass wir bei Six Days in Fallujah dann doch nicht mit einem neuen Resident Evil-Teil mit militärischem Setting rechnen dürften: "Es ist natürlich kein echter Vertreter des Survival Horrors, da dieses Genre viele Dinge beinhaltet, mit denen unser Spiel nichts zu tun hat."
Wann der Kriegs-Shooter letztendlich erscheint steht immer noch in den Sternen. Einen neuen Publisher will Atomic aber immerhin in der Zwischenzeit gefunden haben.
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wollte immer schon mal nen realistischen irak-shooter