Sins of a Solar Empire im Test + Video!
Episch: Kein Element von Sins of a Solar Empire ist für sich genommen neu. Doch die Mixtur ist so gelungen, dass man den Ideenklau gerne verzeiht.
Bauplatz ist schnell verbraucht, das weckt den Drang zum Expandieren. In Werften werden Kreuzer, Großkampfschiffe und Koloniefregatten montiert. Durch eine Sternenstraße schleicht die erste kleine Flotte im Schneckentempo in das nächstgelegene Planetensystem. Dort gründet man neue Kolonien, stets auf der Jagd nach Metall und Kristall, den Währungen im Spiel. Wem es daran mangelt, der darf die Mineralien auf dem Schwarzmarkt mit teuren Credits einkaufen - ein Schlüsselement zum Erfolg. Ebenso errichtet man Handelsstationen, die dann mit Transportschiffen zu verbündeten Kolonien pendeln, was abermals die eigene Kasse füllt.
Angriffe durch Piraten sind unvermeidbar: Spieler setzen aufeinander Kopfgelder aus, das ruft eine computergelenkte Flotte feindlicher Freibeuter auf den Plan. Wer sich daran stört, darf die Piraten auch abschalten - das Spiel bietet eine ganze Reihe solch wichtiger Optionen. Orbitale Geschütze, Kurzstreckenjäger, Phasendisruptoren - sie bilden die Stütze einer jeden Verteidigung. Wer Kolonien erobern will, muss die Planeten erst langwierig bombardieren, um die Bevölkerung zu dezimieren - Ausrottung ist leider die einzige Möglichkeit, um ein Match zu gewinnen.


Das Spiel ist wirklich klasse... nur nichts für "Zwischendurch"
Taktisch und strategisch ne herausforderung, vor allem gegen menschliche Spieler. Ich würd ne große Empfehlung für…
Auch die Zoom-Funktion ist mir als SupremeCommander-Spieler sehr willkommen.
Die Gefechte dauern zwar lang, aber Langeweile kommt da trotzdem nicht auf. Kann für Leute die keine "30 Minuten - Klickmarathon - Gefechte" wollen und diese SiFi Sachen mögen SoaSE nur empfehlen.