Sins of a Solar Empire im Test + Video!
Mittendrin: Dank der frei zoom- und drehbaren Kamera darf man die Kämpfe auch ruhig mal in so einer schicken Nahansicht genießen.
Hektisch, actionreich und oft eine Sache von Sekunden - all das ist Sins of a Solar Empire nicht. Dem Tempo-Trend von Starcraft oder World in Conflict setzt das Spiel eine Ruhe entgegen, die im Genre geradezu verpönt ist: Eine Partie kann problemlos mehrere Stunden beanspruchen, was aber kein Wunder ist - dieses Strategiespiel gehört zu den besten Neuerscheinungen des Jahres.
Gleichheit: Neben Menschen stehen auch Aliens und Telephaten als Fraktionen zur Wahl. Trotz Unterschieden im Detail ähnelt sich ihre Spielweise stark.
Eine feine Mehrspielermixtur: Etwas Homeworld, ein Tick Master of Orion, ein Hauch von Ascendancy und ein Spritzer Nexus ist auch noch dabei. Für Solo-Fans gibt es zwar ein brauchbares Tutorial, reichlich Karten und Skirmish-Optionen, doch eine storylastige Kampagne ist etwa im gleichen Ausmaß vorhanden wie Atemluft im Weltall. Einzelgänger haben trotzdem Spaß und versuchen sich hoffentlich bald an den kostenlosen Mehrspielerpartien, die sich - fein! - auch speichern lassen.
Tüftelei: Sechs Techtrees, die sich pro Fraktion deutlich unterscheiden - dem Taktiker, der sich hier nicht austoben kann, ist nicht mehr zu helfen.
Der Ablauf ist immer gleich: Man beginnt mit einem Heimatplaneten, um ihn herum ein zweidimensionales, kreisförmiges Spielfeld. Höhenund Tiefenstufen gibt es zwar, sie spielen aber keine Rolle. Der Planet wird nicht im Detail besiedelt, nur einige Upgrades wie höhere Bevölkerungsdichte oder zusätzliche Bauplätze stehen zur Wahl. Letztere werden für die Handvoll kriegsentscheidender Gebäude benötigt: Taktische und zivile Forschungseinrichtungen dienen etwa dem Erforschen neuer Technologien, von denen es genügend gibt, um unerfahrene Spieler gehörig einzuschüchtern. Sechs Forschungsbäume sowie zwei Bereiche für Flottengröße und Artefakte füllen die Abende tüftelfreudiger Spieler.


Das Spiel ist wirklich klasse... nur nichts für "Zwischendurch"
Taktisch und strategisch ne herausforderung, vor allem gegen menschliche Spieler. Ich würd ne große Empfehlung für Sins ausprechen. SciFi strategie is aber eben ned jedermans sache und wer nach 30 min zocken glaubt das er gut gerüstet in die schlacht ziehen kann .... naja, soll lieber noch mal weiterforschen. Ne multiplayer party kann teilweise bis zu 8 oder 10 Stunden dauern
Absolute Empfehlung für Spieler die mal ohne Stress Techen wollen ohne das sie Gerusht werden
Auch die Zoom-Funktion ist mir als SupremeCommander-Spieler sehr willkommen.
Die Gefechte dauern zwar lang, aber Langeweile kommt da trotzdem nicht auf. Kann für Leute die keine "30 Minuten - Klickmarathon - Gefechte" wollen und diese SiFi Sachen mögen SoaSE nur empfehlen.
endlich mal wieder was mit anspruch und komplexität!
kein schnödes "ich ranz dich in 30 min weg @ C&C"
man muss sich zeit nehmen und genau hier hat soase DAS feature was in anderen strategiespielen oft fehlte.
man kann saven! ;D
es macht tierisch spass und besitzt wirklich tiefe.
neutrale parteien sowie piraten bringen abwechslung ins spiel.
es gibt nahezu alles was man sich in einem strategiespiel wünschen kann.
nur schnelle runden...die gibt es nicht.
muss es auch nicht,denn dafür gibts das schnöde arcade-strategiespiel C&C ja
öhm hast du SOASE wirklich gespielt? ich finde das es nich wirklich viel mit haegemonia gemein hat und das es keine Kampagne hat ist zwar schade aber es ist halt vor allem auf Mulitplayer ausgelegt.
Es ist schon ähnlich, wobei Haegemonia etwas mehr Wert auf Strategie legt und den Aufbau weniger betont als Sins das tut. Prinzipiell sinds aber sehr ähnliche Spielprinzipien (Echtzeitstrategie mit Aufbauelementen).
Wem welches Spiel mehr gefällt ist Geschmackssache, ich persönlich war von Sins aber doch etwas entäuscht, da es imo für nen RTS zu langsam und gemächlich und für nen Aufbaustrategiespiel zu simpel ist.
Ich bleib für Weltraumstrategie bei Master of Orion 2 und GalCiv2, wirklich bessere Alternativen gibts nicht.