Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? im Test: Mittelmäßige Fortsetzung
Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt? im Test. Entzaubert: ein Magier-Spiel, dessen Reiz sich in den Weiten des Alls verliert.
Quelle: PC Games
Wieder vereint: Links der Sumpfling, daneben Simon und der trinksüchtige Wolf.
Ein paar kleinere Neuerungen gibt es jedoch: Simon trifft beispielsweise einen Flaschengeist (bekannt aus dem zweiten Teil der Reihe), der anbietet, ein Psychogramm des Helden zu erstellen. Fortan hat man bei Dialogen die Möglichkeit, nicht nur typisch gemein, sondern auch richtig böse oder aber - wie ungewohnt! - auch mal freundlich und diplomatisch zu reagieren. Am Ende des Spiels erhält man eine wenig reizvolle Auswertung des Psychogramms, nämlich in Form eines quälend langen Monologes.
Unerwartet das letzte Kapitel: Nicht Simon, sondern der alkoholkranke Wolf spielt hier die Hauptrolle - mit ihm erhalten kleine, neue Spielideen Einzug, die wir aber um der netten Überraschung willen nicht verraten wollen.
Quelle: PC Games
Doppelt fies: Erst verliert Simon seinen Zauberhut und damit sein Inventar, dann tritt ihm das böse Rotkäppchen mit Wucht in die Weichteile.
Wie im Vorgänger leidet auch der fünfte Simon an einer schwachen Dramaturgie. Witzige Filmsequenzen, auf die Situation abgestimmte Musik, flotte Dialoge, spannende Konfrontationen - nichts davon findet sich hier. Viele der Sprecher sind gut, keine Frage, doch einige klingen oft mehr abgelesen und gekünstelt als natürlich. Hinzu kommen viele übertrieben ausgewalzte Dialoge und unnötige Füllsätze, die zum Wegklicken anspornen. Dies sind einige der Gründe, weshalb die Witze nicht immer so richtig zünden wollen - Ceville und The Book of Unwritten Tales haben das besser drauf.
Die Grafik ist zwar gut, rettet die dünne Atmosphäre aber nicht. Die 2D-Hintergründe wirken wie von Hand gezeichnet und sind sehr hübsch, überschlagen sich aber nicht mit animierten Details. Und die Figuren, obwohl sauber modelliert und mit leichtem Cel Shading veredelt, bewegen sich steif und haben in Nahaufnahmen eine starre Mimik. Im Jahr 2009 ist man Besseres gewohnt.
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Was aber - zumindest meiner Meinung nach - dem damaligen MonkeyIsland1 durchaus das Wasser reichen kann in Sachen Humor, ist das gerade frisch erschienene "Book of Unwritten Tales". Das ist genial und von einer lockeren Art, die zumindest mich zu fesseln vermag, wie dazumal die Piratenjagd.
Die Rätsel sind weniger abgedreht, was dem einen ein Nachteil, dem anderen ein Vorteil sein mag, und das Interface ist deutlich komfortabler als das alte Verben-Klicksystem, was recht sicher ein Vorteil ist.
Von daher, ..... gib dem doch mal eine Chance! :)
Also ich fidne das Spiel klasse.
Die Story ist zwar etwas doof, aber letzendlich ist in diesem Fall (im gegensatz zu z.B. Geheimakte1) die Mission, bzw. Motivation egal.
Es kommt auf das Abenteuer an, dass ma hat, und das ist klasse.
Es kommt zwar nicht an den Humor von Teil 3 heran, aber ich finde es auf jeden Fall bisher besser als Teil 1 und 4.
Schade dass die Demo nur das ehr verschreckende und viel zu leichte erste Kapitel zeigt. Die folgenden Stationen auf seiner Weltreise sind wirklich viel genialer.
Die Demo gibts auf Simonology