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Sim City 4 (PC)

Release:
17.01.2003
Genre:
Strategie
Publisher:
Electronic Arts

Neuester Teil der bekannten Aufbau-Strategiereihe

03.01.2003 23:50 Uhr
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Neu
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Freizeit-Oase  Sind genügend wohlhabende Bürger in der Stadt, gibt es zur Belohnung ein Erholungszentrum. Freizeit-Oase Sind genügend wohlhabende Bürger in der Stadt, gibt es zur Belohnung ein Erholungszentrum. Einen Sohn zeugen, einen Apfelbaum pflanzen, ein Haus bauen - all das können Sie in Sim City nicht. Aber Sie können vielen hunderttausend Leuten die Möglichkeit geben, so etwas zu tun: indem Sie als Bürgermeister Ihren Mitmenschen Wohnung und Arbeit geben und ihnen so ein glückliches Leben ermöglichen.

Genau dies ist Ihre Aufgabe in der vierten Ausgabe des Evergreens Sim City. Wie bereits in sämtlichen Vorgängern liegt Ihnen ein großes Stück Land zu Füßen, auf dem Sie Wohn-, Gewerbe-, Agrar- und Industriegebiete ausweisen. Sobald Sie die einzelnen Zonen mit Straßen verbunden und zudem eine solide Strom- und Wasserversorgung sichergestellt haben, gilt die Stadt als gegründet und auf wundersame Weise beginnt Leben zu sprießen: Auf den Baugründen entstehen idyllische Einfamilienhäuser, im Gewerbegebiet öffnet ein Autokino seine Pforten und die ersten Stadtbewohner versuchen sich im Ackerbau.

So könnte es bleiben, wenn man als Spieler nicht ständig den Wunsch nach etwas Größerem und Besserem hätte. Wo 500 Einwohner Wohnung und Arbeit finden, könnten schließlich auch 1.000 leben. Ein wichtiger Motivator ist dabei ist die Detailfülle, mit der Maxis die Sim City 4-Städte mit Leben erfüllt: Vor Sehenswürdigkeiten bilden sich Menschenmengen und Staus, in den Gärten spielen Kinder und über der Müllhalde kreisen die Möwen. Des Nachts ist auf den Straßen weniger los, zum Ausgleich verleihen müde Straßenlaternen, die Lichtkegel der wenigen Autos und die beleuchteten Wohnungsfenster der Stadt einen verschlafenen Eindruck.

Optischer Abwechslungsreichtum wird ohnehin groß geschrieben: Die Bewohner und die Industriebetriebe wurden in jeweils drei Einkommensklassen eingeteilt, die Gewerbebetriebe sogar in fünf. Abhängig von der benötigten und der erlaubten Bebauungsdichte erstellen die Sims die jeweils passenden Bauwerke - bei jeweils rund zehn per Zufallsgenerator ausgewählten Gebäuden entstehen so abwechslungsreiche, realitätsnahe Städte.

Da man zwangsläufig dem Drang erliegt, die Stadt wachsen zu lassen, weist man also neue Baugebiete aus. Wie im wirklichen Leben werden dabei Erschließungskosten fällig - zusammen mit der zusätzlich notwendigen Strom- und Wasserversorgung geht das Platzschaffen daher gehörig ins Geld. Immerhin ziehen flugs weitere Sims ein und erfreuen den Spieler mit einer scheinbar aufblühenden Stadt. Doch bald schon hageln die ersten Beschwerden: Die Bürger wollen Schulen, Polizeistationen, Ärzte, eine Feuerwehr, mehr Strom, mehr Wasser, eine Müllabfuhr und etliches mehr. Wer nun wie in den Vorgängertiteln all diese Wünsche befriedigt, sollte dabei die Bilanz genauestens im Auge behalten:

In Sim City 4 steht man immer mit einem Bein im Schuldturm, selbst geringfügige Änderungen an einem funktionierenden System können das Spiel schnell beenden. Zwar sind die genannten Einrichtungen in der Anschaffung sehr preiswert, die allmonatlich anfallenden Gehälter reißen aber bald ein gigantisches Loch in die Haushaltskasse. Auf die Schnelle die Steuern zu erhöhen, ist in dieser Situation eine eher schlechte Idee, da die ohnehin noch schlecht verdienenden Sims darauf mit Abwanderung reagieren. Flugs ist das Startkapital aufgebraucht, der Stadt droht der Konkurs und dem Spieler die unehrenhafte Entlassung. Doch kaum in den roten Zahlen, meldet sich schon Vater Staat und unterbreitet dem Bürgermeister ein Angebot, das er in seiner Lage nicht ablehnen kann: Als Gegenleistung für ein wenig Baugrund werden hohe monatliche Zahlungen in Aussicht gestellt. Raketentestgelände, Gefängnisse und Sondermülldeponien zeugen bald darauf vom wirtschaftlichen Unvermögen des Spielers und vertreiben die empfindlichen Sims.

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Moderation
03.01.2003 23:50 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
14.12.2008 14:14 Uhr
nun endlich werde ich mir diesen titel ETWAS verspätet holen nach dem ich von Societies enttäuscht wurde 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.01.2003 11:02 Uhr
Nur im schlimmsten Fall ist es so, daß man - mal wieder - als (Beta?)-Tester "misbraucht" wurde und gut 41 ? eventuell in den Sand gesetzt hat. Und eigentlich sollten ja gerade Zeitschriften einem sowas ersparen, oder sehe ich das falsch?


Yepp. Genau deswegen sind sie ja eigentlich auch…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
08.01.2003 15:40 Uhr
Das ist ja erschreckend. Unterschiedliche Wertungen meinetwegen. Aber es darf doch nicht sein, daß z.T. so oberflächlich ein Test gemacht wird.
Da kann man ja bald fast nur noch auf "unabhängigge" Usertests bauen, bevor man sich was kauft, wenn man sich nicht so sicher ist.


Nur im schlimmsten Fall ist…