Silent Hunter 5 Vorschau: In Ego-Shooter-Manier durchs U-Boot schlendern
In der Ego-Perspektive dürfen Sie durch das U-Boot laufen und Befehle erteilen.
Auch Silent Hunter 5 spielt sich so, allerdings haben sich die Entwickler einige interessante Neuerungen einfallen lassen. Es fängt bei der neuen Grafikengine an. Die Schiffe und die See sehen nun noch realistischer aus - etwas, das den Entwicklern übrigens besonders wichtig ist - und zudem erhöht sich die Weitsicht auf 25 Kilometer, also etwa auf das doppelte des Vorgängers. Zudem dürfen Sie nun tatsächlich als Kapitän durch Ihr Unterseeboot marschieren. Wie in einem Ego-Shooter steuern Sie Ihr Alter-Ego durch die enge Stahlröhre und unterhalten sich dabei mit den Offizieren an Bord, können diesen dann sogar Befehle geben, etwa den Dieselmotor zu überlasten oder ähnliches. So möchten die Entwickler Ihnen das Gefühl geben, ein Teil der Mannschaft zu sein. Die wiederum sollten Sie im Auge behalten, denn sinkt die Moral Ihrer Untergebenen, arbeiten Sie langsamer oder schlechter. Erfüllte Missionen oder versenkte feindliche Schiffe helfen, dass gute Stimmung in den Kajüten herrscht.
In der dynamischen Kampagne spielen Sie dann reale Missionen aus dem Zweiten Weltkrieg nach, wobei der Ausgang offen ist. Sie dürfen also den Lauf der Geschichte ändern. Der präsentierte Einsatz spielt 1940 in Norwegen, als die britische Flotte eine Gegenoffensive gegen die deutschen Besatzer startet. Sie, in der Haut eines Uboot-Kapitäns, sollen einen britischen Zerstörer versenken, der die komplette deutsche Flotte ausradieren könnte. Über das neue Interface behalten wir also das Geschehen um uns herum im Auge. Auf der Karte symbolisieren verschiedenfarbige Kreise den Radius um Ihre Gegner, ab wann diese Sie entdecken. Um also unbemerkt an Ihr Ziel heran zu kommen, müssen Sie mit der Geschwindigkeit Ihre Bootes, der Tauchhöhe, dem Stand des Periskops und vielen anderen Variablen herumspielen, um die Kreise immer so anzupassen, dass Sie unentdeckt zum Schuss kommen. Wenn Sie in Reichweite und feuerbereit sind, zeigt eine grüne Linie die potenzielle Bahn des Torpedos, eine schwarze den wahrscheinlichen Fahrtweg Ihres Ziels an. Wenn sich beide Linien kreuzen und das Timing stimmt, ist die Chance groß, dass Sie Ihre Mission erfolgreich abschließen.
Was sich so einfach anhört, erfordert allerdings einiges an Taktik und Geduld.
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Also ich bin absolut Enttäuscht und muss nach ca 10 min schon feststellen, dass ich mal wieder 40€ zum Fenster rausgeworfen hab.
tja soviel dazu - schade!