Kanonenfutter für Schleichfahrer
Nach der Seekarte ist der Navigationsbildschirm der wichtigste Aufenthaltsort des Spielers.
Ping, peng, blubb! Das ewige Einerlei der U-Boot-Simulationen scheint unaufhaltsam, lediglich die Ära, aus der die nachgebildeten Stahlröhren stammen, wird gelegentlich gewechselt. Auch das im Zweiten Weltkrieg angesiedelte Silent Hunter 2 verschafft dem Genre zwar jede Menge simulierte U-Boot-Typen, aber keinerlei neue Impulse. Die in eine lineare Kampagne eingebundenen Missionen sind inhaltlich recht gewöhnlich. Wie üblich muss man auch hier in der Rolle eines U-Boot-Kommandanten kleinere Seegebiete feindfrei halten, schwer gepanzerte Zerstörer vernichten, Jägern entkommen oder Transportschiffe aus ihrem Verband locken und versenken. Da die stets zahlreich vorhandenen Schlachtschiffe aber von einer mangelhaften Gegnerintelligenz gesteuert werden, spielt sich Silent Hunter 2 erfreulich actionbetont.
Die Bedienung der insgesamt neun Schalttafeln und fünf 3D-Ansichten geht leicht von der Hand, aufwendige Arbeiten wie das Identifizieren und Lokalisieren von Schiffen übernimmt ohnehin stets eine Automatikfunktion. Realismus sucht man in diesem Spiel vergebens, dafür findet man aber durchaus so etwas wie Flair, Action und Spannung - und damit auch Spielspaß. Silent Hunter 2 ist folglich das genaue Gegenteil von Electronic Arts" Sub Command, das zwar Simulationsfans beglücken kann, Unterhaltung suchende Spieler aber vernachlässigt.


- Da die stets zahlreich vorhandenen Schlachtschiffe aber von einer mangelhaften Gegnerintelligenz gesteuert werden, spielt sich Silent Hunter 2 erfreulich actionbetont.
aüßerst interessent, da hat wiedermal ein nichtwissender was geschrieben. 1 fahren in sh2 wenig schlachtschiffe rum. 2…