Total War: Shogun 2 - Hands-on-Test - Fordernde historische Schlachten und Praxis-Check der KI
Wir durften keine eigenen Screenshots von unserer Version anfertigen. Daher versehen wir den Artikel mit offiziellen Presse-Screenshots. Trotz diverser Darstellungsfehler - in einer Preview-Version recht üblich - sah Shogun 2 teils grandios aus.
"Wenn du weder den Feind noch dich selber kennst, wirst du jede Schlacht verlieren." Das wusste schon Sun Tsu, einer der berühmtesten Generäle der asiatischen Geschichte. Und eben das trifft auch auf Total War: Shogun 2 zu. Sie müssen Ihre eigenen Stärken kennen, um die Schwächen des Feindes ausnutzen zu können. Doch beginnen wir vorne.
Sega stellte uns eine Preview-Version von Total War: Shogun 2 zur Verfügung, die wir ausgiebig spielen konnten. Wir installierten das Spiel auf einem durchschnittlich guten Rechner. Dieser ist mit einem Intel Core 2 Extreme QX6700, 2,6 GHz, 2 GB DDR-2-RAM und einer AMD Radeon HD 4870 mit 1 GB Video-RAM ausgestattet. Die uns zur Verfügung gestellte Version erlaubt alle Grafik-Einstellungen und läuft selbst unter den maximalen Einstellungen problemlos. Einzig Anti-Aliasing ist derzeit noch nicht verfügbar, was sich besonders auf der Übersichtskarte bemerkbar macht. Unschöne Treppchenbildung trübt die ansonsten tolle Atmosphäre. Auch die Ladezeiten sind nicht optimiert und das Bugfixing ist noch nicht abgeschlossen. Bemerkenswert? Ja. Kritisch? Nein. Da die Version aus dem Dezember 2010 stammt, sollten die Arbeiten bereits jetzt weit fortgeschritten und angemerkte Fehler bis zum Release behoben sein.
Der Ninja spielt eine wichtige Rolle in Total War: Shogun 2. Mit ihm können Sie ganze Armeen oder Städte sabotieren.
Total War: Shogun 2 bietet neben einzelnen Tutorials – beispielsweise zu See- oder Landschlachten – eine eigene Tutorial-Kampagne, die durchaus mehrere Stunden unterhält und alle einzeln wählbaren Lehrgänge enthält. So werden Sie mit der Steuerung und den neuen Features vertraut gemacht, während Sie einer interessanten Story folgen. Gefordert werden Fortgeschrittene und Profis hier freilich kaum, auch wenn schon nach wenigen Spielstunden eine Schlacht mit mehr als 1.500 Einheiten ansteht. Doch auch für diese lohnt sich der Einstieg, denn Sie erhalten einen Einblick in die Diplomatie und dürfen Ihren Clan verwalten, beispielsweise neue Mitglieder von Verbündeten aufnehmen oder Hochzeiten mit anderen Clans ausmachen, um so den Frieden zu wahren. Wer lieber in den Krieg ziehen will, darf sich beispielsweise über den Ninja freuen. Diesen rekrutieren Sie und schicken ihn in Feindgebiet. Er kann die Versorgung der gegnerischen Armeen unterbinden, versuchen einen General zu töten oder gar eine ganze Stadt schwächen. Die Aktionen sind unterschiedlich risikoreich, wovon beispielsweise die Erfolgschance abhängt. Diese steigt, je mehr Erfahrung Ihr Ninja sammelt, denn auch ihn dürfen Sie hochleveln, ähnlich wie die Assassinen in Assassin's Creed: Brotherhood. Vorsicht allerdings vor dem feindlichen Geheimdienst, er kann Ihren Ninja aufspüren – und dann kennt Ihr Gegenüber keine Gnade. Der Schattenmann wird brutal hingerichtet. Das bekommen Sie allerdings nur in Textform mitgeteilt. Zurück sind hingegen die sporadisch auftauchenden Minivideos, die Ihnen beispielsweise die erfolgreiche Sabotage durch den Ninja zeigen.
Die Gefechte auf hoher See wurden deutlich entschlackt und ähneln jetzt sehr den Schlachten an Land. Das hilft bei der Bedienung. Gut.
Überall haben die Entwickler kleinere Verbesserungen eingebaut. So auch bei den Landschlachten. Zwar durften Sie Ihre Einheiten schon in vorherigen Teilen der Serie in Wäldern verstecken, wirklich effektiv wird das aber erst jetzt. Überraschungsangriffe und Hinterhalte? Kein Problem. Fast alle Einheiten dürfen sich verstecken und werden von der KI korrekterweise nicht bemerkt – natürlich nur, wenn eine gewisse Entfernung eingehalten wird. Eine Überraschungssalve aus dem Wald kann so verheerenden Schaden anrichten. Außerdem durften wir einen Blick in die Seeschlachten werfen, die für Shogun 2 extra überarbeitet und entschlackt wurden. Jetzt sind sie den Landschlachten deutlich ähnlicher, was die Bedienung erleichtert, Profis und Anhänger des bekannten Prinzips aber enttäuschen könnte. Auch hier zählt natürlich das bewährte Stein, Schere, Papier-Prinzip. Während die kleinen Bogenschiffe schnell sind und Feuerpfeile verschießen, sind die großen Kreuzer bestens dafür geeignet, feindliche Boote zu kapern. Steht dieses jedoch in Flammen, könnte es schnell übel ausgehen…
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1. Einheiten auswählen und aufstellen.
2. Einheiten gruppieren.
Das war aber imo…
- wenn man vier Einheiten markiert hat und sie positionieren will, dann werden oft zwei Einheiten irgendwo…