Shazam!: Filmrezension zu DCs Superhelden-Komödie

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Test Christoph Ostermann - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Szenenbild aus "Shazam!"
Quelle: Warner

Kommenden Donnerstag erscheint "Shazam!" in den deutschen Kinos. DC begibt sich mit dem Film aus den bisher tendenziell düster gezeichneten Welten ihrer Filme hinaus und schafft eine Superhelden-Komödie mit kindlichem Touch. Es geht um den 14-jährigen Billy Batson, der bei der Begegnung mit einem Zauberer die Kraft erhält, sich beim Aussprechen von "Shazam!" in den erwachsenen Superhelden Captain Marvel zu verwandeln.

Superhelden sind in der aktuellen Popkultur allgegenwärtig - ein Umstand, den sich der neueste Streich aus dem Hause DC geschickt zunutze macht. Denn in Shazam! (jetzt kaufen 7,99 € ) wird ein Mitglied der potenziellen Hauptzielgruppe von jetzt auf gleich in den Helden-Status katapultiert - ein 14-jähriger Junge! Billy Batson (Asher Angel) hat als Kleinkind seine Mutter während eines Jahrmarktbesuchs verloren - seitdem ist er auf der Suche nach ihr - und wird von einer behördlichen Einrichtung zur nächsten gereicht, weil er überall für Probleme sorgt. Bei den Vasquez' und ihren fünf Pflegekindern erhält er quasi seine letzte Chance - und benötigt schon bald die Hilfe seines etwas nerdigen Zimmergenossen Freddy (Jack Dylan Grazer). Denn während einer U-Bahnfahrt gelangt Billy durch eine Art magisches Portal in die Höhle eines uralten Zauberers (Djimon Hounsou, mit grauer Zottelmähne kaum zu erkennen), der ihm Superkräfte verleiht. Immer wenn Billy ab jetzt das Wort "Shazam" ausspricht, verwandelt er sich in einen erwachsenen, 1,95 m großen Mann (Zachary Levi aus Chuck) mit kugelsicherer Haut, der Blitze aus dem Handgelenk verschießen kann. Comicfan Freddy ist begeistert - und gemeinsam testen sie Billys neue Fähigkeiten mit kindlicher Freude aus und Lust am Schabernack aus. Doch aus dem Spaß wird schon bald Ernst, denn natürlich greift ein Bösewicht ins Geschehen ein: Dr. Thaddeus Sivana (Mark Strong), dem der alte Zauberer als Kind einst die Shazam-Behandlung verweigerte, obwohl er ebenfalls durch das Portal gelangt war... Gekonnt spielt Regisseur Sandberg (Annabelle 2) mit Genre-Klischees, wodurch er seinem Film einen sympathischen, geerdeten Grundton verleiht. Gleichwohl ist nicht alles stimmig. So übertreibt es Levi bisweilen mit seiner Darstellung nahe am Overacting. Und warum startet ein Film kurz vor Ostern, der im weihnachtlichen Philadelphia spielt? Insgesamt ist Shazam aber derart unterhaltsam und erfreulich selbstironisch geraten, dass man sich als Zuschauer nicht eine Sekunde langweilt.

Fazit: Überaus sympathischer und unglaublich unterhaltsamer Comic-Spaß, dem man seine kleinen Macken nur allzu bereitwillig verzeiht.

Wertung zu Shazam!

Wertung:

8.0 /10
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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Zitat von Murmelgrumpf
        "... sich beim Aussprechen von "Shazam!" in den erwachsenen Superhelden Captain Marvel zu verwandeln."

        Das ist doch jetzt mal innovativ und universumsübergreifend, daß sich der DC-Teen in Captain Marvel verwandelt :)
        Ähm ... das ist nicht der Cpt. Marvel, sondern DC hatte bereits vor Marvel einen Captain Marvel. Etwas verworren und nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen. :ugly: :-S

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      • Von Rabowke Klugscheißer
        Zitat von Murmelgrumpf
        "... sich beim Aussprechen von "Shazam!" in den erwachsenen Superhelden Captain Marvel zu verwandeln."

        Das ist doch jetzt mal innovativ und universumsübergreifend, daß sich der DC-Teen in Captain Marvel verwandelt :)
        Ähm ... das ist nicht der Cpt. Marvel, sondern DC hatte bereits vor Marvel einen Captain Marvel. Etwas verworren und nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen. :ugly: :-S

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      • Von Murmelgrumpf Anfänger/in
        "... sich beim Aussprechen von "Shazam!" in den erwachsenen Superhelden Captain Marvel zu verwandeln."

        Das ist doch jetzt mal innovativ und universumsübergreifend, daß sich der DC-Teen in Captain Marvel verwandelt :)
      • Von Asuramaru Gelegenheitsspieler/in
        Dazu ist mir neulich etwas aufgefallen,schaut euch den Darsteller mal an.

        https://www.google.com/se...

        Früher in den 80er und 90er Jahren waren alle Actionhelden absolute Muskelpackete,ob das
        Schwarzenegger
        Stalon
        Van Dam
        Dolph Lundgren
        Chuck Norris gehörte auch dazu,sein Boddy war sehr durchtrainiert.
        Steven Seagal
        Kurt Russell
        Mr. T
        Jackie Chan in den alten Eastern Filmen,ein absolutes Muskelpacket.
        Mel Gibson

        Heute,sind die Actionhelde nicht mehr so Trainiert wie früher. Gibt ja nicht ohne Grund die Hommage des Videospiels Broforce an die alten Actionhelden.Der Unterschied ist,die kannste aber auch nicht in son Gummilatex Anzug stecken,die haben noch richtige Bärte gehabt.
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      • Von Cobar Spiele-Enthusiast/in
        Schön finde ich die Wertung von "Anspruch: 0 Sterne", denn das drückt perfekt meine Gedanken dazu aus.
        Was mich ganz besonders am Film stört ist Shazam selbst. Warum muss man seinen Hauptdarsteller bzw. dessen erwachsene Version in so ein Kostüm mit Plastikmuskeln stecken, so dass es aussieht als hätte man es kurz vor Karneval im Kostümladen nebenan gekauft?
        Mir gefällt leider der Stil dieses Kostüms absolut nicht und auch den Humor fand ich in den Trailern extrem kindisch. Gut, hier macht es sogar Sinn, denn Shazam ist ja im Grunde erst etwa 12 Jahre alt (warum auch immer man hier 14 nimmt?), aber das ist irgendwie nicht so ganz mein Humor. Für DC kann ich mir aber nur wünschen, dass sie wieder mehr erfolgreichere Filme hinbekommen, auch wenn da leider für mich die falschen Helden im Fokus stehen in nächster Zeit mit Flash oder Cyborg.
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