Der so genannte „Tree of Life“ ist das Herzstück jeder Gilde, die von Spielern gegründet wird. Der so genannte „Tree of Life“ ist das Herzstück jeder Gilde, die von Spielern gegründet wird. Die Gretchen-Frage lautet: Warum sollte jemand Shadowbane spielen, wenn es Everquest und Dark Age of
Camelot
gibt? Die Grafik gleicht schon beinahe Spielen aus der Anfangszeit der 3D-Ära: Kantige Gebäude stehen auf trostlosen Einöden. Auch steuerungstechnisch gibt sich Shadowbane altmodisch: Ihre Figur dirigieren Sie umständlich per Mausklicks über die Landschaft, anstatt sie mithilfe der Tastatur zu lenken. Wenn auf dem Laufweg ein Hindernis ist, versagt die Wegfindung. Man muss diese Mängel zähneknirschend hinnehmen, bis später die guten Seiten zum Vorschein kommen: Sobald Ihr Kämpfer, Magier oder Dieb Stufe 20 erreicht, findet er sich fernab der Anfangsinsel auf gefährlichem Terrain wieder. Dann greift der Hauptaspekt von Shadowbane, nämlich die Spieler-gegen-Spieler-Kämpfe. Da schließen sich Abenteurer zusammen und gründen ganze Städte. Andere rücken währenddessen mit Belagerungsmaschinen an, um die erkauften Gebäude wieder zu zerstören - und genau hier hebt sich Shadowbane von der Konkurrenz ab. Die in Deutschland veröffentlichte Fassung enthält standardmäßig das Add-on Rise of Chaos, das zusätzlich zu den 20 Charakterklassen des Originals zwei weitere bietet.

Wertung zu Shadowbane (PC)

Wertung:

7.0 /10

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