Serious Sam: The First Encounter (PC)

Release:
31.03.2001
Genre:
Action
Publisher:
Take-Two Interactive

3D-Action pur, keine Rätseleinlagen, keine Innovationen

06.04.2001 15:35 Uhr
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Neu
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Fraglos besitzt die eigens entwickelte Serious-Engine Potenzial - dem Spiel selber hätte aber mehr visuelle Abwechslung gut getan. Fraglos besitzt die eigens entwickelte Serious-Engine Potenzial - dem Spiel selber hätte aber mehr visuelle Abwechslung gut getan. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Im Vorspann irritiert zunächst eine kindliche Klimpermusik, die dann jäh verstummt und für Berufsrambo Serious Sam Platz macht. Der zückt eine gewaltige Kanone und feuert kreuz und quer in alle Richtungen. Noch nie wurde das Spielprinzip in einer Einleitungssequenz so treffend beschrieben wie hier: Ballern ohne Kompromisse - immerhin mit abgedrehten Widersachern wie kopflosen Soldaten, durchgedrehten Stieren oder Riesenskorpionen. Letztere werden mittels Knarren, Schrotflinten und Energiewaffen entsorgt, eben lauter typische Waffen, die man mit etwas Erfahrung mit Konkurrenzprodukten bereits aus dem Effeff beherrscht. Weil sämtliche Schießprügel nur über einen einzigen Schussmodus verfügen, erübrigen sich sämtliche taktischen Überlegungen - einfach den Zeigefinger konsequent am Mausbutton halten. Angesiedelt ist das Spiel im sonnigen Ägypten: Sie kämpfen unter Palmen, in Tempeln und in weitläufigen Außenwelt-Szenarien. Da kracht und rummst es überall, Explosionen blitzen an allen Ecken und Enden und Blendeffekte gibt es im Überfluss. Das ist durchaus nett anzusehen, wegen mangelnder Abwechslung aber ermüdend. Wem die Monsterhatz alleine zu langweilig ist, der darf mit Freunden gegen Unmengen von Gegnern antreten - oder sich im klassischen Deathmatch-Modus übers Netzwerk oder Internet behaupten.

   
Bildergalerie: Serious Sam: The First Encounter
Bild 1-3
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Serious Sam: The First Encounter (PC)
Spielspaß-Wertung

70 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Thomas Weiß
Serious Sam ist wie Fastfood: Schmeckt, macht aber nicht satt.
Ein halbes Stündchen kann ich mich freudig in der kunterbunten Welt von Serious Sam austoben, danach stellt sich gepflegte Langeweile ein: Immer dieselben Gegner, die in Wellen blind auf mich zurennen und als Kanonenfutter enden, können auf die Dauer eben nicht zufrieden stellen. Nach einer Pause packt es mich jedoch erneut: Das Spielprinzip ist zuerst wieder wunderbar simpel, dann sehnt man sich nach mehr - ein zweischneidiges Schwert also. Dass die Monsterjagd im Netz über ein gewisses Spaßpotenzial verfügt, steht natürlich außer Frage. Der ernsthafte Einzelspieler ist nach wenigen Stunden jedoch schon an der Endsequenz angelangt - und was bleibt dann noch? Die Hoffnung auf spaßige Mod-Programme, die kreative Hobbyentwickler hoffentlich nachreichen werden. Genug Potenzial ist dank äußerst solider 3D-Engine ja vorhanden.
   
Moderation
06.04.2001 15:35 Uhr
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Dein Kommentar
Bewertung: 0
11.04.2001 08:19 Uhr
Jup das Spiel is einfach geil Ballern bis zum umfallen und keine idiotischen bedenken ob ich die richtige Taktik hab hehe nur eins muss man sagen bei der Anzahl von Gegnern im Spiel müssen die Designer schon kleine Psychopathen gewesen sein is ja manchmal nur noch krank.
Taz
Bewertung: 0
09.04.2001 14:38 Uhr
Ich muss sagen, dass ich auf ein Spiel wie Serious Sam gewartet habe, endlich wider mal Ballern bis der Arzt kommt. Es gab schon lange kein so gutes Spiel zum mehr Abschalten...

Noch ne Frage : Was für eine Wertung hat Daikatana bekommen 68% oder so?
Da hat Serious Sam aber mehr verdient!! Daik habe ich…
Bewertung: 0
09.04.2001 10:16 Uhr
- Jau, und er ist nicht nur der Lustigste sondern gleichzeitig auch einer der schönsten.
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- Greg, ich muss sagen du hast es erfasst!


Für ein paar Tage... danach -> GÄHN