Fliegender Samariter
MILLIMETERARBEIT Bei einer Landung auf Passagierschiffen bekommen auch geübte PC-Piloten feuchte Hände am Joystick.
Reality-TV interaktiv: Search and Rescue 2 versetzt Sie ins Cockpit eines Rettungshubschraubers.
Spätestens seit Fernsehshows wie Notruf! weiß man auch in Deutschland etwas mit dem Begriff Notfallmedizin anzufangen. Die vielleicht spektakulärste Rolle bei der Bergung Schwerverletzter spielen die fliegenden Ärzte im Rettungshubschrauber. Die US-Küstenwache verfügt über eine ganze Armada dieser Notfall-Helikopter, die sich unter anderem um die Bergung von Schiffbrüchigen und die Überwachung der Schifffahrtswege kümmern. In Search and Rescue 2 übernehmen Sie das Kommando über die Besatzung einer dieser fliegenden Ambulanzen und starten eine Karriere als Lebensretter. Nachdem Sie sich im Briefing mit dem Notfall vertraut gemacht haben, fliegen Sie zum Einsatz und setzen vor Ort diverse Rettungsgeräte wie die Schlinge für die Seilwinde oder den mitgebrachten Taucher ein. Bei all diesen Aktionen müssen Sie sich streng an die Dienstvorschrift halten, da das Programm jeden Fehler akribisch vermerkt und mit Punktabzug bestraft. Gerade zu Beginn der Karriere sind solche Fehltritte vorprogrammiert, da das Flugverhalten des Hubschraubers ziemlich realistisch geraten ist und somit eine ruhige Hand am Joystick erfordert. Ansonsten sieht es technisch eher finster aus: Die wenig detaillierte Grafik ruckelt bei Annäherung an größere Gebäude selbst auf schnellen PCs und beleidigt zudem das Auge des Spielers mit wenig gelungenen Objekten und Texturen.
