Scorpion: Disfigured Test: Gut geklaut ist nicht gleich gut gemacht
Neben gepanzerten Soldaten kämpfen Sie auch mit allerlei mutierten Wesen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Es klingt eigentlich prächtig: Jede Menge aufrüstbare Waffen, ein fortschrittlicher Superanzug und Psi-Fähigkeiten sollen den Ego-Shooter Scorpion zwar nicht zum Crysis-Konkurrenten, aber zumindest zum soliden, spaßigen Shooter machen. Die Ansätze stimmen auch, jedoch hat Entwickler B-Cool bei der Umsetzung geschlampt.
In ein düsteres Labor sollen Sie, Codename Scorpion, einsteigen, einen Virus bergen, mutierte Wesen und ansässiges Militär aus dem Weg räumen. Ein Spezialanzug soll Sie dabei unterstützen, er verleiht Ihnen Fähigkeiten wie Telekinese oder Gedankenkontrolle. Doch genau hier hapert es: Der Einsatz der Kräfte ist gerade zu Beginn umständlich und kostet zu viel Energie, um nützlich zu sein. Erst wenn Sie die Fähigkeiten im Spielverlauf verbessern, lohnt sich der Einsatz. Eine Waffe bleibt dennoch immer die bessere, effektivere Wahl. Und so ballern Sie sich durch einen Durchschnitts-Shooter mit belangloser Geschichte.
Zwar entfaltet das Aufrüsten der Waffen und Fähigkeiten das typische Suchtpotenzial und einige Abschnitte fordern spielerisches Geschick, doch meist trüben Design-Schnitzer das Bild. Denn warum darf etwa der Held alle Waffen bei sich tragen, aber nur drei davon ausrüsten? Und warum gibt es keine vernünftige Trefferwirkung bei Gegnern ohne Rüstung? Und wieso sind spätere Abschnitte so verwirrend gebaut, dass der Ausgang trotz einblendbarer 3D-Karte kaum ohne Fluchen zu finden ist?
Man merkt Scorpion deutlich an, dass die Entwickler einige gute Ideen hatten, bei der Umsetzung aber nicht konsequent waren. Schade, denn so bleibt der Shooter im Durchschnitt hängen.
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Das wird nämlich immer schwieriger im Netz etwas zum Kopierschutz aktueller Spiele herauszufinden. Wenn da mal nicht eine Verschleierungstaktik dahintersteckt. Warum wird das eigentlich nicht von den Spielemagazinen öffentlich gemacht ?