Scorpion: Disfigured (PC)

Release:
26.03.2009
Genre:
Action
Publisher:
k.A.
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Scorpion: Disfigured Test: Gut geklaut ist nicht gleich gut gemacht

31.03.2009 10:37 Uhr
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Neu
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Scorpion: Disfigured im Test: Gute Ideen sind der erste Schritt. Beim zweiten, der Umsetzung, versagt dieses Spiel aber.

Neben gepanzerten Soldaten kämpfen Sie auch mit allerlei mutierten Wesen. Neben gepanzerten Soldaten kämpfen Sie auch mit allerlei mutierten Wesen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Es klingt eigentlich prächtig: Jede Menge aufrüstbare Waffen, ein fortschrittlicher Superanzug und Psi-Fähigkeiten sollen den Ego-Shooter Scorpion zwar nicht zum Crysis-Konkurrenten, aber zumindest zum soliden, spaßigen Shooter machen. Die Ansätze stimmen auch, jedoch hat Entwickler B-Cool bei der Umsetzung geschlampt.

In ein düsteres Labor sollen Sie, Codename Scorpion, einsteigen, einen Virus bergen, mutierte Wesen und ansässiges Militär aus dem Weg räumen. Ein Spezialanzug soll Sie dabei unterstützen, er verleiht Ihnen Fähigkeiten wie Telekinese oder Gedankenkontrolle. Doch genau hier hapert es: Der Einsatz der Kräfte ist gerade zu Beginn umständlich und kostet zu viel Energie, um nützlich zu sein. Erst wenn Sie die Fähigkeiten im Spielverlauf verbessern, lohnt sich der Einsatz. Eine Waffe bleibt dennoch immer die bessere, effektivere Wahl. Und so ballern Sie sich durch einen Durchschnitts-Shooter mit belangloser Geschichte.

Zwar entfaltet das Aufrüsten der Waffen und Fähigkeiten das typische Suchtpotenzial und einige Abschnitte fordern spielerisches Geschick, doch meist trüben Design-Schnitzer das Bild. Denn warum darf etwa der Held alle Waffen bei sich tragen, aber nur drei davon ausrüsten? Und warum gibt es keine vernünftige Trefferwirkung bei Gegnern ohne Rüstung? Und wieso sind spätere Abschnitte so verwirrend gebaut, dass der Ausgang trotz einblendbarer 3D-Karte kaum ohne Fluchen zu finden ist?

Man merkt Scorpion deutlich an, dass die Entwickler einige gute Ideen hatten, bei der Umsetzung aber nicht konsequent waren. Schade, denn so bleibt der Shooter im Durchschnitt hängen.

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Scorpion: Disfigured (PC)
Spielspaß-Wertung

64 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Gelungene Sprachausgabe
Umständliche Bedienung
Solide künstliche Intelligenz
Kaum vorhandene Story
Aufrüstbare Waffen und Kräfte
Verwirrendes Leveldesign
   
Robert Horn
„Gut geklaut ist nicht gleich gut gemacht.“
Scorpion wirkt an vielen Stellen seltsam vertraut: Der Zeitlupeneffekt und die Gegner erinnern an F.E.A.R., der Anzug an Crysis und die Optik entfernt an Bioshock. Nur erreicht Scorpion die Klasse seiner Vorbilder in keinster Weise, scheitert an Banalem. Erwähnenswerte Pluspunkte: solide Gegner-KI, nette (etwas bemüht wirkende) Optik und eine wirklich gute deutsche Sprachausgabe, bei der die Wachen allerlei Witzchen reißen. Ein paar Stunden werden Sie mit dem Shooter sicherlich Spaß haben – wenn Sie all die Spiele, die es besser machen, gedanklich ausblenden.
   
Erfahrener Benutzer
Moderation
31.03.2009 10:37 Uhr
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Bewertung: 0
18.08.2009 16:57 Uhr
omg, ich war bei Saturn und wollte mir mal wieder ein Spiel kaufen, gucke mich um und wollte mal gucken was es so gibt. Da seh ich Scorpion und denke hm Shooter Geheimtipp muss doch ganz gut sein. Aber das ganze geld hätte ich auch in den Gulli werfen können. Und jetzt weiß ich nicht wie ich es los werden soll. :'(
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.07.2009 23:23 Uhr
Welchen Kopierschutz verwendet das Spiel denn ?
Das wird nämlich immer schwieriger im Netz etwas zum Kopierschutz aktueller Spiele herauszufinden. Wenn da mal nicht eine Verschleierungstaktik dahintersteckt. Warum wird das eigentlich nicht von den Spielemagazinen öffentlich gemacht ?
Bewertung: 0
09.04.2009 16:13 Uhr
Zitat: (Original von thefirstsonnyblack am 31.03.2009 11:30)
komisch, sonst gibt pc games immer großzügige wertungen zb. nfs undercover (für mich nicht nachvollziehbar den undercover war wirklich müll). aber bei diesem schooter der als geheimtipp gewertet wird und von anderen magazinen 80ger wertungen…