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Saw (PC)

Release:
11.02.2010
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Saw im Test: Tolle Atmosphäre, wenig Substanz - Jigsaw gehen fix die Ideen aus

15.12.2009 11:56 Uhr
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Tolle Atmosphäre, wenig Substanz. Damit ist Saw die treffendste Film-Versoftung der vergangenen Jahre. Wir klären Sie auf über die Stärken und Schwächen des Horror-Spiels.

Zu Beginn beeindruckt die morbide Atmosphäre des Spiels. Überall machen Sie grausige Funde. Zu Beginn beeindruckt die morbide Atmosphäre des Spiels. Überall machen Sie grausige Funde. Die Spielumsetzung der Saw-Horrorfilme versetzt Sie in die Haut von Detective David Tapp, der im ersten Film auf den Spuren des Serienmörders war. Er gerät selbst in die Hände des Irren und muss im Verlauf des Spiels eine verlassene Nervenheilanstalt erkunden, die mit Fallen gespickt und mit mordlüsternen Gefangenen gefüllt ist. Anstatt von Bosskämpfen müssen Sie am Ende eines jeden Kapitels ein Opfer aus einer sadistischen Falle befreien. Die Atmosphäre von Schrecken und Ekel, die auch die Filme versprühen, vermittelt das Spiel ganz wunderbar. Zwar ist die Grafik etwas altbacken und teils etwas detailarm, dafür wirkt die Kulisse der versifften Ruinen, die Sie durchstreifen. Nie ist es hell. Sie benutzen ein Feuerzeug, den Blitz einer Kamera oder eine Taschenlampe, um Ihren Weg zu beleuchten. Und wenn Sie dann noch auf Stolperdrähte aufpassen oder mit umherlaufenden Gegnern rechnen müssen, kommt Spannung auf.

Der Spielverlauf entpuppt sich schnell als allzu simpel. Sie durchstreifen die Umgebung, sammeln Items und verwenden sie, um voranzukommen. Dazwischen müssen Sie kämpfen, was sich ohne Pad grausig steuert und generell ziemlich aufgesetzt wirkt. Immer wieder müssen Sie auf Ihrem Weg durch die Klinikräume Rätsel lösen. Manche sind durchaus gelungen und nur lösbar, wenn Sie beispielsweise in Spiegel blicken oder Leuchtfarbe in dunklen Räumen sichtbar machen. Die meisten sind jedoch simple Dreh- und Schiebepuzzles auf Shareware-Niveau. Diese Rätsel-Routine langweilt bald. Wenn Sie das Spiel genießen wollen, sollte Ihnen Stil wichtiger als Substanz sein. Dafür müssen wir den Entwicklern Respekt zollen: Die Stimmung der Filme haben sie gut getroffen, aber leider auch deren handwerkliche Schwächen.

Grafik
Die Grafik wirkt rund, aber altbacken. Die Figuren könnten mehr Polygone besitzen und die Umgebung bessere Texturen.

Sound
Manche Szenarien wirken dank cleverer Effekte sehr stimmungsvoll. Die Musik ist unauffällig.

Steuerung
Per Tastatur recht umständlich und im Kampf eine Katastrophe. Wir raten zum Gamepad!

Jugendeignung
Obwohl Sie im Spiel vor allen Dingen Rätsel lösen, ist der Gewaltgrad hoch. Sie entdecken grausam verstümmelte Opfer des Killers und schlagen in den Kämpfen brutal auf Ihre Widersacher ein. Das Spiel erscheint in Deutschland ungekürzt. USK-Einstufung: Ab 18 Jahren.

Systemanforderungen
Minimum: Pentium 4 2.4 GHz / Athlon 2000+, 1GB RAM, Geforce 6600 o. Radeon X1300, 12GB HD
Empfehlenswert: Dualcore, 2 GB RAM, Geforce 7600 oder Radeon X1900

Testbedingungen
Wir spielten die US-Fassung des Spiels, die - bis auf fehlende Untertitel - identisch mit der deutschen Verkaufsversion ist. Das Spiel lief bei uns ohne Fehler oder Probleme.

Bildergalerie zum Saw-Test

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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
67 %
Leserwertung
(0 Votes):
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Dank der modrigen Umgebung und netter Soundeffekte kommt schnell Stimmung auf.
… doch das Gros der Rätsel besteht aus Standard-Puzzles.
Der Killer wird von seinem Film-Darsteller Tobin Bell gesprochen.
Der Spielverlauf ist nach anfänglicher Abwechslung recht monoton.
Einige der Rätsel sind klasse gestaltet und machen Spaß …
Die Steuerung per Tastatur könnte kaum umständlicher sein.
   
Sebastian Stange
„Der Auftakt ist klasse, der Rest leider nicht.“
Die erste Spielstunde war super! Zum Auftakt versetzte mich das Spiel in beste Gruselstimmung. Die modrigen Umgebungen, die Nachrichten des Killers und einige echt clevere Rätsel fesselten mich an den Monitor. Doch je länger ich spielte, desto schwächer wurde der Spielverlauf. Das erste Puzzle zum Knacken einer Tür ist unterhaltsam. Nummer 12 ist dann nur noch Routine. Fast jedes Spiel-Element wird sehr früh etabliert und fortan monoton wiederholt. Die Puzzles und Rätsel werden zwar schwieriger, bleiben aber von der Mechanik her alle gleich. Mit durchweg cleveren Rätseln und mehr Abwechslung hätte Saw das Zeug zum spannenden Horror-Adventure gehabt. Ärgerlich!
   
Online-Redakteur
Moderation
15.12.2009 11:56 Uhr
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Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
25.01.2010 21:18 Uhr
dafür Geld auszugeben (oder es zu saugen^^) is genauso sinnfrei wie mitm Kopf nonstop gegen ne Wand zu hämmern...

da is das RTL2 Programm spannender

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