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Apple-Klage abgewiesen: Samsung darf Galaxy Tab 10.1N weiterhin verkaufen

09.02.2012 18:00 Uhr
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Apple hat im andauernden Patentstreit mit Samsung eine Niederlage erlitten. Samsung darf das Galaxy Tab 10.1N weiter verkaufen. Die Änderungen zum ursprünglichen Galaxy Tab 10.1 sieht das Gericht aus ausreichend an. Somit steht dem Verkauf des Galaxy Tab 10.1 nichts mehr im Wege.

Samsung: Der Hersteller darf sein Galaxy Tab 10.1N nun ohne Probleme in Deutschland verkaufen. Samsung: Der Hersteller darf sein Galaxy Tab 10.1N nun ohne Probleme in Deutschland verkaufen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Das Samsung Galaxy Tab 10.1N darf von Samsung verkauft werden. Eine entsprechende Klage seitens Apple wurde vom Düsseldorfer Landgericht abgewiesen. Zu Apples iPad-Produkten bestehe nun keine Verwechslungsgefahr mehr. Samsung musste das Galaxy Tab 10.1 vorher vom Markt nehmen, hat es aber für den deutschen Markt optisch leicht überarbeitet. Die Überarbeitung reichte den Richtern offenbar aus.

Das Galaxy Tab 10.1N käme dünner daher als das iPad 2 und sei zudem leichter. Der Samsung-Schriftzug sei zudem deutlicher sichtbar, weil er hervorgehoben wurde. Damit steht dem Verkauf des Galaxy Tab 10.1N nichts mehr im Wege. Ausgefochten ist der Streit damit allerdings noch nicht – es laufen noch diverse Verfahren zwischen den beiden Herstellern. Derweil arbeitet Apple hinter verschlossenen Türen wohl am iPad 3 – dazu sind einige Informationen ans Tageslicht gesickert.

Hintergründe zum iPad 3: Apples iPad 3 soll es bereits im März zu kaufen geben. Nach Informationen der genannten Finanznachrichtenagentur wurden von Zulieferern und Herstellern wie Pegatron und Foxconn der Produktionsstart des iPad 3 gemeldet, was von diversen asiatischen Fachmagazinen im Internet bestätigt wurde. Der japanische Blog Macotakara meldet zudem, dass im März auch iOS 5.1 veröffentlicht werden soll. Es wird angenommen, dass die neueste Version von Apples Mobile-OS parallel zum iPad 3 erhältlich sein wird.

Auch zur Ausstattung des iPad 3 gibt es derzeit viele neue Gerüchte: So soll Apple das iPad 3 mit LTE ausstatten. Der Mobilfunkstandard LTE, kurz für Long-Term-Evolution, wird auch als 4G bezeichnet. Er gilt als zukünftiger UMTS-Nachfolger und kann mit bis zu 300 Mbit pro Sekunde downloaden. Dafür muss das Mobilfunknetz allerdings umgerüstet werden. LTE setzt auf die selbe Infrastruktur auf wie UMTS auf. Vorteil daran wäre etwa eine permanente Video-Telefonie von unterwegs. Mit anderen Worten: Ein ortsunabhängiger, drahtloser Breitband-Internetzugang für das iPad 3. Und natürlich wie erwähnt iOS 5.1. Ständig die neuesten Infos zum iPad 3 von Apple gibt es auf unserer Themenseite. Die Infos über die Apple-Niederlage im Rechtsstreit gibt es auf faz.net.

Simon Fistrich Google+
Leitender Online-Redakteur
09.02.2012 18:00 Uhr

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