S.U.M. 1: Filmkritik zum Sci-Fi-Thriller
Nach einer Alien-Invasion werden die menschlichen Sicherheitszonen von einzelnen Soldaten in isolierten Wachtürmen beschützt. Für Soldat S.U.M. 1 beginnt die 100-tägige Schicht ohne Zwischenfälle, doch dann gibt es Probleme. Sci-Fi-Thriller mit Game of Thrones - Star Iwan Rheon.
Vor Jahrzehnten wurde die Erde von übermächtigen Aliens übernommen. Die Menschen verstecken sich seitdem in Bunkersystemen unter Tage. Die Oberfläche wurde in Sicherheitssektoren eingeteilt, in denen von isolierten Wachtürmen aus letzte Überlebende an der Oberfläche geschützt werden sollen. Dafür wird jeweils für 100 Tage ein einzelner Soldat zum Dienst abgestellt. Für den jungen Rekruten S.U.M. 1 (jetzt kaufen ) beginnt die Mission ohne Zwischenfälle. Doch dann mehren sich die Probleme. Oder fordert die ständige Isolation nur ihren Tribut?
Das Setting des Sci-Fi-Werks, das Christian Alvert (Pandora) mitproduzierte, kann sich sehen lassen und sorgt immer wieder für angespannte Nerven. Leider zieht Iwan Rheons - womöglich so gewollte - hölzerne und nahezu unbeholfene Art den Film in die Trash-Ecke, was vor allem gegen Ende stark zum Ausdruck kommt. Tiefenpsychologische Plot-Elemente können das nur bedingt ausgleichen.
FAZIT:
Psychologisch angehauchtes Isolations-Sci-Fi-Drama, das mit zunehmender Laufzeit immer trashiger wirkt. Schade um die gute Idee.
