SSDs: Superschnelle Speicher Darlings - Kaufberatung inklusive Marktübersicht

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SSDs: Superschnelle Speicher Darlings - Kaufberatung inklusive Marktübersicht
Quelle: Crucial

Ihr habt noch keine SSD in eurem Spiele-PC? Oder habt schon eine, wollt aber aufrüsten? Mit den superschnellen Massenspeichern könnt ihr nicht falsch machen, aber auch unnötig Geld verbrennen. Wir erklären, was eine SSD genau ist, bieten Tipps rund um SSDs sowie eine große Marktübersicht.

Was ist eine SSD?

SSD steht für Solid State Drive, wobei das Wort Drive nichts anderes als Laufwerk bedeutet. Eine SSD dient zum Speichern von Daten und kann in einem PC wie eine Festplatte genutzt werden. Doch anstelle beweglicher Bauteile wie in einer Festplatte (schnell drehende Metallscheiben und bewegliche Lese/Schreib-Arme, die sich im Betrieb zur Position der Daten bewegen) werden bei einer SSD Speicherchips benutzt.

Der Riesenvorteil: die Suchzeit, die bei einer Festplatte durch die beweglichen Bauteile entsteht, fällt weg - diese so genannte Zugriffszeit beträgt bei einer SSD quasi Null. Vor allem beim Laden von mehreren kleineren Datenpaketen summieren sich die Zugriffszeiten einer Festplatte, so dass eine SSD hier die Daten viel schneller zur Verfügung stellt. Ganz nebenbei ist eine SSD auch noch deutlich schneller als eine Festplatte, was die Megabyte pro Sekunde bei der Datenübertragung angeht. Die einzigen Nachteile einer SSD: obwohl man ab 50 Euro eine ausreichend große SSD bekommt, ist der Preis pro Gigabyte immer noch deutlich teurer als bei Festplatten, und das erschwingliche Maximum sind 1000 Gigabyte Speicherplatz (ab 320 Euro). Mehr Kapazität gibt es erst ab 2000 Euro.

ADATA Premier SP920 Quelle: Adata ADATA Premier SP920 Welche genauen Typen von SSDs es bezüglich der Schnittstellen gibt, erfahrt ihr auf der nächsten Seite. Doch zunächst beantworten wir die Frage, wie sich die Geschwindigkeitsvorteile einer SSD bemerkbar machen.

Schnelligkeitsvorteile

Bemerkbar macht sich die Zugriffszeit vor allem beim Laden von Ordnerinhalten oder dem Starten von Programmen. Während man beispielsweise nach dem Starten des Internet Explorers per Festplatte einige Sekunden warten muss, bis die Oberfläche komplett zu sehen und nutzbar ist, geht es bei einer SSD oft so schnell, als sei das Programm bereits geöffnet und dessen Fenster nur minimiert gewesen.

Samsung SSD 840 Quelle: Samsung Samsung SSD 840 Insgesamt profitieren also vor allem Ladezeiten von einer SSD. Aus diesem Grund wird auch Windows schneller booten, wenn ihr eine SSD nutzt. Bei Spielen macht eine SSD Sinn, wenn ihr die Ladezeiten zwischen Leveln oder beim Spielstart verkürzen wollt. Die eigentliche Spiele-Leistung aber steigt nicht. Nur in einigen wenigen Spielen, bei denen laufend immer wieder einige Inhalte nachgeladen wird, könnte das Spielerlebnis im Vergleich ein wenig flüssiger werden - dies kann zum Beispiel bei einigen Online-Rollenspielen passieren. Für Windows und alle wichtigen Programme und Dateien (sofern keine großen Videos und ähnliches sind) reicht eine SSD mit 128 Gigabyte ab etwa 50 Euro schon völlig aus, mit 256 Gigabyte (ab 85 Euro) finden sicher auch einige eurer Lieblingsgames genügend Platz. Eine SSD kleiner als 120 Gigabyte lohnt sich nicht, denn für weniger als 50 Euro bekommt ihr maximal nur 60 Gigabyte Speicherplatz, bezahlt aber trotzdem knapp 40 Euro..

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  1. Seite 1 SSDs: was ist eine SSD? Schnelligkeitsvorteile
  2. Seite 2 SSDs: Schnittstellen und Bauformen mit Fazit
  3. Seite 3 SSDs: Lebenszeit einer SSD; Einbau und Installation
  4. Seite 4 SSDs: Marktübersicht und Kauftipps
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