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  • Ryse: Son of Rome im Hands-on-Bericht: So spielt sich Cryteks Römerspektakel am PC - Video-Update

    Ryse: Son of Rome - Screenshot aus der PC-Version Quelle: PC Games

    Besser spät als nie: Nachdem Ryse bislang nur für Xbox One erhältlich war, wird das Action-Spiel am 10. Oktober auch für den PC erscheinen. Wir haben eine Preview-Version der PC-Fassung gespielt und können bestätigen: Spielerisch bleibt zwar alles beim Alten, doch grafisch sorgt Cryteks wildes Römerspektakel auch auf dem PC für offene Münder.

    Auf der Xbox One hat Ryse nicht gut abgeschnitten. Als grafisch beeindruckender Launch-Titel konnte das Antiken-Epos zwar schon vor einem Jahr zeigen, wozu die Microsoft-Konsole technisch fähig ist, doch spielerisch ließ Cryteks Werk zu wünschen übrig. Auf Metacritic konnte das Actionspiel nur einen Schnitt von 60 Punkten erreichen und auch bei uns im Test sorgte Ryse nicht gerade für Freudentänze.

    Trotzdem gab und gibt es genügend Spieler, die sich eine PC-Umsetzung wünschen - immerhin kann Ryse trotz deutlicher Kritik auch mit einer tollen Präsentation und einem spannenden, unverbrauchten Setting punkten. Diesem Wunsch kommt Crytek nun nach: Am 10. Oktober erscheint Ryse: Son of Rome endlich auch für den PC. Und selbstredend haben die Frankfurter nochmal an der Grafikschraube gedreht, um noch mehr Leistung aus ihrer hauseigenen Cryengine 3 zu pressen.

    Hardware am Siedepunkt

    Wer möchte, kann Ryse am PC in astronomischer 4K-Auflösung erleben, sofern man die passende Hardware besitzt. Wer's nicht ganz so ambitioniert mag und nicht dem Zwang erliegt, gleich jeden Grafikregler auf Maximum zu stellen, der kommt aber auch schon mit ganz normaler Hardware aus. Wir haben die Preview-Version von Ryse mit einem handelsüblichen Core i5 (750 @ 2.6 GHz), 8 Gigabyte RAM und einer betagten Geforce 670 in 1080p gespielt und dabei fast alle Details raufgedreht. Die Texturauflösung ließ sich in unserer Vorschaufassung allerdings nicht verstellen ("low" war festgelegt) und wenn wir Supersampling aktivierten, ging die Framerate brutal in den Keller. Macht aber nichts – immerhin schaut Ryse auch ohne Maximaleinstellungen klasse aus. Zumal Crytek bis zum Release sicher noch an der Performance arbeiten wird.

    Kommentiertes Preview-Video zu Ryse (PC)

    06:09
    Ryse - Son of Rome: Hands-on-Video der PC-Version des Römerspektakels

    Die Kämpfe: spielerisch simpel, brutal (gut) inszeniert

    Sieht man mal vom Crytek-typischen Grafikbombast ab, bleibt Ryse auf dem PC das gleiche Erlebnis wie auf der Xbox One. Die Story folgt dem römischen Soldaten Marius Titus, der sich auf einen brutalen Rachefeldzug durch Britannien begibt, um den Tod seiner Familie zu rächen. Und das tut Marius auch, am liebsten mit dem Schwert im dichten Kampfgetümmel: Die meiste Zeit verbringen wir nämlich mit blutigen Nahkämpfen, die zwar toll aussehen, spielerisch aber ziemlich eintönig ausfallen. Das Prinzip ist stets das Gleiche; die Gegner kommen auf uns zugeflitzt und wir müssen uns einfach mit dem Schwert durchsäbeln. Ohne verschiedene Waffen oder Kampftaktiken verkommt das schnell zur Routine. Doch immerhin: In unserer Preview-Version spielen sich die Kämpfe auch mit Maus und Tastatur sehr gut und flott, ein Gamepad haben wir nie vermisst. Schläge blocken wir im richtigen Moment mit der Leertaste ab oder wir weichen per Shift-Taste mit einer schnellen Seitwärtsrolle aus. Mit der linken Maustaste reihen wir unsere Schwerthiebe aneinander, mit der rechten verteilen wir Schildattacken, die unsere Gegner ins Straucheln bringen. Das alles ist großartig und wuchtig animiert - auch wenn es den Kämpfen an Tiefgang mangelt, tröstet zumindest die Inszenierung ein wenig darüber hinweg.

    Nach ein paar Treffern werden die Feinde verwundbar, angezeigt durch ein Schädelsymbol über ihren Köpfen – dann müssen wir nur noch die E-Taste drücken, um einen dramatisch inszenierten, brutalen Finishing Move auszulösen. Zartbesaitete müssen hier wegschauen: Da werden Klingen durch Hälse gebohrt, Arme abgehackt und Kehlen durchgeschnitten - kein Wunder, dass das ungekürzte Ryse eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten hat. Blaue und gelbe Farbeffekte zeigen uns während der Finishing Moves zwar an, welche Maustaste wir drücken müssen, doch wenn wir uns dabei verklicken, fällt das auch nicht ins Gewicht – die tödliche Animation wird nämlich in jedem Fall ausgelöst. Wenn uns die simple Kombo gelingt, erhalten wir dafür aber mehr Belohnungspunkte, wahlweise in Form von Erfahrung, Heilung oder anderen Boni. Stichwort Erfahrungspunkte: Da das Upgrade-System in unserer Vorschau-Fassung noch deaktiviert war, können wir darüber kein Urteil fällen.

    Ryse: Son of Rome - Screenshot aus der PC-Version Ryse: Son of Rome - Screenshot aus der PC-Version Quelle: PC Games

    Linear geht's durch die Antike

    Abseits der schick inszenierten Kämpfe ist Ryse ein lineares, spielerisch simples Erlebnis, das nicht genug aus seinem unverbrauchten Setting macht. Unser Weg durch die schmalen Levelpfade ist immer klar vorgegeben und wenn wir nicht gerade Gegner verdreschen, gibt's einfach nicht genug zu tun. Taktischen Tiefgang oder frische Ideen sucht man vergebens - in Ryse zählen bereits rot angemalte, explosive Fässer und simple Geschützsequenzen zu den spielerischen Highlights. Hin und wieder dürfen wir mal römische Soldaten befehligen, allerdings fallen auch diese Sequenzen erschreckend simpel aus – in der Preview-Version genügt bereits ein einzelner Tastendruck, damit sich unsere Kameraden hinter ihren Schilden verstecken, um so einem tödlichen Pfeilhagel zu entgehen. Ein weiterer Tastendruck und unsere Mannen visieren die feindlichen Schützen mit ihren Speeren an – vollautomatisch und ohne unser Zutun. Ein Zwischensequenz hätte den gleichen Unterhaltungswert gehabt.

    Überhaupt wirkt Ryse oft so, als würde es lieber ein interaktiver Film als vollwertiges Spiel sein. Die cineastischen Perspektiven und häufigen Kamerafahrten, in denen wir keine Kontrolle über den Helden haben, unterstreichen den Eindruck, dass Ryse seine starke Inszenierung über das eigentliche Gameplay stellt. Wer aber ohnehin nicht mehr als ein filmartiges Erlebnis erwartet, der dürfte mit Ryse durchaus seine Freude haben – immerhin ist die Inszenierung fantastisch und auch die Zwischensequenzen mit ihren hochwertig vertonten Charakteren machen einen tollen Eindruck.

    Ryse: Son of Rome - Screenshot aus der PC-Version Ryse: Son of Rome - Screenshot aus der PC-Version Quelle: PC Games

    Multiplayer, Release und Preis

    Neben seiner sechs- bis siebenstündigen Kampagne bietet Ryse auch noch einen kooperativen Arena-Modus, der in unserer Preview-Version aber noch nicht freigeschaltet war. In diesem Mehrspielermodus können wir uns gemeinsam mit Freunden als Gladiatoren in Arena-Gefechte stürzen, verschiedenste Gegnerwellen besiegen und neue Ausrüstung freischalten. Die PC-Fassung bietet hierbei alle DLC-Erweiterungen der Xbox One-Version, es sind also alle zusätzlichen Maps, Skins und Modi enthalten.

    Ob dieses Gesamtpaket ausreichen wird, um PC-Spieler zu überzeugen, wird sich ab 10. Oktober zeigen – dann endlich erscheint Ryse: Son of Rome zum Preis von 40 Euro als Download über Steam und im Einzelhandel. Ein Test der PC-Fassung folgt in Kürze.

  • Ryse
    Ryse
    Developer
    Crytek
    Release
    10.10.2014
    Es gibt 30 Kommentare zum Artikel
    Von fud1974
    Schön.. danke. Ich bin da halt immer skeptisch, wurde schon so manche Selbstverständlichkeit versemmelt...Wenn ich es…
    Von FelixSchuetz
    Natürlich lässt sich das Spiel komplett mit Gamepad steuern. Es kommt ja von der Konsole.
    Von fud1974
    Na ja, auf der One waren meinen Infos nach ja schon diejenigen etwas angemeiert, die Kinect nicht nutzen…
    • Es gibt 30 Kommentare zum Artikel

      • Von fud1974 Erfahrener Benutzer
        Schön.. danke. Ich bin da halt immer skeptisch, wurde schon so manche Selbstverständlichkeit versemmelt...

        Wenn ich es mal günstig(er) kriege ist es ja mal so als Grafik-Kracher mit Joypad am Fernseher durchaus nicht uninteressant.
      • Von FelixSchuetz Redakteur
        Zitat von fud1974
        Mal was ganz anderes abseits der üblichen "Ryse" Diskussion: Ist ja schön, dass es sich auch ohne Controller gut spielt, aber spielt es sich auch MIT Controller gut? Ich denke da an Steam und Big Picture Modus... wäre ja wohl ein idealer Kandidat für..
        Natürlich lässt sich das Spiel komplett mit Gamepad steuern. Es kommt ja von der Konsole.
      • Von fud1974 Erfahrener Benutzer
        Na ja, auf der One waren meinen Infos nach ja schon diejenigen etwas angemeiert, die Kinect nicht nutzen wollten/konnten.. da das Auslösen der Bogenschützen via Controller deutlich länger gedauert haben soll als via Kinect. Insofern ist die Umsetzung der Controller - Geschichte auf eine Plattform, die in der Regel nun wirklich kein Kinect hat, ja durchaus interessant.
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Ryse
Hands-on-Bericht: So spielt sich Cryteks Römerspektakel am PC - Video-Update
Besser spät als nie: Nachdem Ryse bislang nur für Xbox One erhältlich war, wird das Action-Spiel am 10. Oktober auch für den PC erscheinen. Wir haben eine Preview-Version der PC-Fassung gespielt und können bestätigen: Spielerisch bleibt zwar alles beim Alten, doch grafisch sorgt Cryteks wildes Römerspektakel auch auf dem PC für offene Münder.
http://www.pcgames.de/Ryse-Spiel-31218/News/Hands-on-Bericht-So-spielt-sich-Cryteks-Roemerspektakel-am-PC-Video-Update-1136650/
22.09.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/09/X_ryse-004-pc-games_b2teaser_169.jpg
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