R.u.s.e.: Vorschau zum Spiel der Act of War Macher + Trailer und Screenshots
Gerade im Mehrspieler, der für bis zu acht Hobby-Generäle ausgelegt sein soll, könnte das für jede Menge Spaß und Schadenfreude sorgen. Die Entwickler vergleichen die Spielmechanik mit Poker. Wer am besten blufft oder seinen Gegner täuscht und dann etwas Überraschendes spielt, hat die größten Chancen auf den Sieg.
Der Rest funktioniert wie üblich im Genre. Sie bauen eine funktionierende Basis auf, wobei Sie Ihre Gebäude überall auf der Karte platzieren dürfen. Dabei hilft das jederzeit aufrufbare Baumenü. Über dieses geben Sie Gebäude, Fahrzeuge oder die Ausbildung von Soldaten in Auftrag, ohne ständig zur eigentlichen Produktionsstätte zurückkehren zu müssen. Das erleichtert das Taktieren in den großen Schlachten.
Etwas komplexer fällt jedoch die Wahl der richtigen Einheiten aus. Etwa 200 verschiedene Truppen, vom einfachen Soldaten über Jeeps und Panzer bis hin zu Schiffen und Flugzeugen, stehen den sechs Fraktionen (Achsenmächte und Alliierte) zur Verfügung. Das macht nach Adam Riese in etwa 30 verschiedene Streitkräfte pro Seite, darunter sogar Prototypen wie der Panzerkampfwagen VIII Maus.
Außer ganze Truppenverbände zu befehligen, können Sie auch einzelnen Einheiten Order geben.
Bei den Gebäuden hat natürlich jeder Standpunkt seine Vor- und Nachteile. Eine Fahrzeugfabrik in der Nähe der Front produziert gefährlich, dafür reagieren Sie im Kampf schnell. Die gleiche Fabrik weiter weg vom Schlachtengetümmel genießt mehr Sicherheit, dafür benötigen Ihre Vehikel länger, bis sie im Geschehen mitmischen.
Problematisch gestaltet es sich auch, die Versorgung mit Ressourcen aufrechtzuerhalten. Je weiter Ihre Gebäude in der Spielwelt verteilt liegen, desto länger sind die Anfahrtwege für die Lastwagen, die für Materialnachschub sorgen. Insofern wäre es also nur ein Zeitproblem, doch es gibt noch einen Haken. Sowohl Sie als auch Ihr Gegner dürfen feindliche LKWs überfallen, um die Ressourcen der anderen Partei zu stibitzen. Diese taktische Tiefe ist von den Entwicklern beabsichtigt. Sie betonen, dass Experten etwa zehn Stunden brauchen, bis sie das Ende des Spiels sehen. Wie es mit leichteren Schwierigkeitsgraden aussieht, ist nicht bekannt.
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