Rome: Total War
Auf in die Schlacht!
Um eine bessere Vorstellung vom Spielablauf zu bekommen, begleiten Sie uns einfach mal auf einem unserer Eroberungsfeldzüge. Inmitten von Spionageaktionen, Attentaten und diplomatischen Verhandlungen bekommen wir einen großen Auftrag vom Senat. Die Siedlung Apollonia ist dem mächtigen römischen Reich ein Dorn im Auge. Innerhalb von zehn Runden sollen wir die abtrünnigen Griechen auf den richtigen Weg zurückbringen. Unsere kleine Armee aus Bogenschützen, Schwertkämpfern und Speerträgern ist für eine Eroberung nicht effektiv genug. Eine Kavallerie muss her. Wir lassen uns drei Runden Zeit und bilden die fehlenden Reitertruppen aus. Anschließend verladen wir die Streitkräfte auf die Schiffe der Kriegsflotte und segeln gen Osten, um die Aufgabe zu erfüllen. Am feindlichen Ufer steht unser General vor einer wichtigen strategischen Entscheidung. Wir könnten die Siedlung belagern und somit das Leben unserer Männer schonen oder wir greifen an und riskieren hohe Verluste. Ein Blick in das Statistikmenü der gegnerischen Stadt zeigt jedoch, dass Apollonia im Falle einer Belagerung erst in acht Runden aufgeben würde. Zu wenig, denn wir haben nur noch sechs, um den Senat zufrieden zu stellen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Pfad des Kriegs zu bestreiten. Mit einem Klick auf die Siedlung wechselt Rome in den Schlacht-Modus und präsentiert sich von seiner schönsten Seite. Vor unseren Augen liegt eine bezaubernde griechische Stadt. Jedes vom Herrscher erbaute Gebäude ist zu finden - Waffenschmieden, Kasernen, öffentliche Bäder und vieles mehr. Aber auch die Mauern, die unsere Truppen erst überwinden müssen. Zum Glück haben einige Infanteristen meterhohe Leitern. Unter heftigem Beschuss durch gegnerische Bogenschützen erklimmen unsere tapferen Krieger den Schutzwall. Oben angekommen, stür--zen sie sich sofort auf die feindlichen Bogenschützen. Sie leisten erbitterten Widerstand, doch im Nahkampf haben sie keine Chance. Mit panischen Schreien fallen sie von der Mauer. Unsere Truppen dagegen schicken wir durch die Türme nach unten und öffnen das Stadttor von innen. Der Weg für die Kavallerie ist frei. Als der Feind die anstürmende Unmenge von Reitern sieht, zieht er sich in die Mitte von Apollonia zurück. Unsere Soldaten jagen ihm hinterher und bereiten sich durch lautes Kriegsgebrüll auf die finale Schlacht vor. Doch unser plötzliches Aufkommen versetzt die gegnerischen Verteidiger in Angst und Schrecken. Nur die Garde des Generals behält ihren Mut und stellt sich unseren ankommenden Kavalleristen entgegen. Umsonst, denn der Widerstand ist zwecklos. Einige Minuten später besiegen wir auch den letzten Gegner. Apollonia gehört uns!
Faszination Rom?
Quelle: www.sega.com
Keine Frage, Rome: Total War sieht spektakulär aus und verleiht Ihnen das Gefühl, ein mächtiger Herrscher zu sein. Tausende von Soldaten tummeln sich auf dem Schlachtfeld, Amok laufende Elefanten stampfen alles in den Boden und wahre Schauer aus Pfeilen und Speeren prasseln auf Ihre Armee ein. In solchen Momenten vergisst man schnell seine Krieger und betrachtet die epischen Schlachten aus der Nahansicht. Szenen wie in Rome: Total War bekommen Sie sonst höchstens in Filmen à la Gladiator, Troja oder Alexander zu sehen. Doch so spektakulär die Gefechte auch sind, mehr als eine nette Beigabe stellen sie nicht dar. Nachdem wir uns an den Kämpfen satt gesehen hatten, galt unsere Aufmerksamkeit voll und ganz dem Strategie-Modus. Dieser macht mit seiner an das Brettspiel Risiko angelehnten Weltkarte schlichtweg süchtig. Auch nach Redaktionsschluss konnten wir nicht unsere Finger von Intrigen, Machtspielen und wirtschaftlichen Beziehungen lassen. Doch selbst hier stellt sich leider nach einiger Zeit eine gewisse Monotonie ein. Zwar ließ sich der Entwickler eine so genannte Marius-Reformation einfallen, die für neue militärische Einheiten sorgt, jedoch wiederholen sich viele Aufträge. Die meisten laufen auf militärische Ausein-andersetzungen hinaus, mehr Abwechslung hätte Rome sicherlich gut getan. Ein Lob hat sich dagegen die Bedienung von Total War verdient: Rome ist komplex, aber in keiner Weise kompliziert. Die Steuerung ist selbst für Anfänger geeignet und Ihr Ratgeber steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, auch wenn noch einige Bugs die Feldzüge trüben. Spielerisch setzt der Titel sicherlich keine neuen Maßstäbe, schließlich haben wir schon vieles beim Vorgänger gesehen. Aber für alle Strategie-Fans ist das antike Rom einfach ein Muss!

6 Jahre alte News?
Du bist erst 2 Monate hier angemeldet und stiftest hier schon so eine Verwirrung...also echt.
Rome ist echt nen super Spiel! Ich hoffe da kommen noch viele Nachfolger, das Prinzip hat mir schon bei Shogun gefallen.
6 Jahre alte News?
Du bist erst 2 Monate hier angemeldet und stiftest hier schon so eine Verwirrung...also echt.
Rome ist echt nen super Spiel! Ich hoffe da kommen noch viele Nachfolger, das Prinzip hat mir schon bei Shogun gefallen.
6 Jahre alte News?
-es ermöglicht einem einen großen einblick in welt der antike.hier kann man riesige armeen steuern etwa 1000-2000 soldaten.
-man hat eine große auswahl an völkern,welche den römern begegnet sind,diese etwa 10-20 verschiedene einheiten zur auswahl anbieten.
-der zoom ist gut gemacvht man kann soweit zoomen das man die blicksicht eines soldaten hätte.
-die kampagnen könte man als brettspiele bezeichnen die gut gemacht sind.
dieses spiel ist auf jedenfall einen kauf wert.