Rollercoaster Tycoon 3
Fummelige Bauoptionen
Neben dem von vielen Spielern geforderten Sandkasten-Modus, bei dem Sie in aller Seelenruhe einen Park aufbauen, gibt es auch eine Kampagne mit 18 kurzweiligen Missionen. Dabei gilt es unter anderem, eine bestimmte Besucherzahl zu erreichen, einen langweiligen Park binnen kurzer Zeit aufzupeppen oder einem VIP-Gast einen unvergesslichen Tag zu bescheren. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, es sind drei an der Zahl, gibt es unterschiedlich leichte und schwere Vorgaben zur Erfüllung der Missionsziele. Für die optische Abwechslung sorgen die fünf Themenwelten "Wald und Wiese", "Science Fiction", "Western", "Gruselig" und "Abenteuer". Jedes Setting bietet spezifische Objekte, Gebäude und Fahrgeschäfte. Apropos Fahrgeschäfte: Achterbahnen aus den Vorgängern lassen sich problemlos importieren. Sie besitzen die ersten beiden Teile nicht? Kein Problem: Im Internet finden sich mehr als 10.000 von Fans erstellte Rides. Auf die dürften ungeduldigere Zeitgenossen alsbald zurückgreifen, denn das Bauen riesiger Achterbahnen gestaltet sich aufgrund der zahlreichen Schienenstücke (Loopings, Sprungschanzen, Seilwinden, Fotostationen etc.) zuweilen extrem fummelig. Dabei ist es im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mal mehr möglich, unterirdische Bahnen und Tunnel zu errichten. Zwar gibt es auch eine Automatik-Funktion, die freie Streckenabschnitte miteinander verknüpfen soll - was in der Praxis aber nur bei einfacheren Bauten klappt. Steht der Stahlkoloss schließlich, können Sie ihn mit Anzeigen in der lokalen Presse bewerben und darauf hoffen, dass ihn keine Katastrophen wie gewaltige Erdbeben oder Monsterangriffe in seine Einzelteile zerlegen.

