Das einzige Tennisspiel zum Angewöhnen.
Roland Garros 2001
Der gewonnene Matchball macht locker.
simuliert den weißen Sport nicht perfekt, aber annehmbar. Einen Fantasiestar mit einem platten Namen wie Markus Müller lassen Sie auf den verschiedenen Belägen von vier Grand-Slam-Turnieren herumtippeln. Ihr Auftrag: Gelbe Bälle übers Netz ins gegenüberliegende Feld prügeln. Extrapunkte für Körpertreffer verweigert der Schiedsrichter leider. Die Pfeiltasten dirigieren Ihre Figur und bestimmen den Zielpunkt, zwei weitere Knöpfe lenken den Schlagarm beim Über- oder Unterschneiden des Balles. Je länger Sie die Tasten gedrückt halten, desto härter treffen Sie. In weniger als zehn Minuten werden Sie sich daran gewöhnt haben und dann schwingen Sie das Racket wie einst Bobbele.
Schön ist, dass sich die Athleten energisch bewegen. Schön ist auch, dass das raunende Publikum Centrecourt-Flair durch die Lautsprecher presst. Hässlich sehen dagegen die Plätze aus und hässliche Fehler im Design dämpfen den Spaß: Wann immer ein Ball direkt auf die Linie klatscht- er wird aus gegeben. Das war in der 2000er Version schon so. Außerdem agieren die Gegner zu ähnlich, die Muster sind lernbar.
