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  • Rocket League im Test mit Video: Besser als FIFA!

    Rocket League ist eines der aktuell besten Sportspiele und ein großer Mehrspielerspaß. Quelle: PC Games

    Der Hype ist berechtigt: Rocket League ist schon jetzt der Hit des Sommers. Wer Fußball schon immer mal mit kleinen Spielzeugautos statt mit seinen Füßen spielen wollte, der ist hier an der richtigen Adresse. Unser Test entschlüsselt das Geheimnis hinter dem Multiplayer-Phänomen: die famose (Wieder-)Spielbarkeit.

    Fußball mit Autos! Warum hat da vorher niemand dran gedacht?

    Blöde Frage, denn diesen Gedanken hatte Rocket League-Entwickler Psyonix schon 2008. Damals hieß das Ganze noch Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars. Rocket League ist der Nachfolger und hui, ist der vielleicht eingeschlagen! Jeden Abend tummeln sich zwischen 150.000 und 200.000 Spielern gleichzeitig auf den Servern der PC- und PS4-Version.

    Kein Wunder, spricht Rocket League doch Fußballfreunde, Auto-Liebhaber und Fans von schnellen Multiplayer-Partien gleichermaßen an. Dass der sensationell spaßige Titel PS+-Abonnenten auf der Playstation 4 als kostenloses Extra zur Verfügung gestellt wurde, dürfte aber sicher auch einen Anteil am Erfolg gehabt haben. Wie auch immer: Rocket League dominiert die Charts. Und womit? Mit Recht.

    Dribbelstarker Spielmacher

    Bei einem Tor explodiert der Ball und alle Autos werden davongeschleudert. Witzig! Bei einem Tor explodiert der Ball und alle Autos werden davongeschleudert. Witzig! Quelle: PC Games Jeder hat in Rocket League die gleichen Chancen, es gibt weder Ronaldo-Sportwagen noch Stolper-Vans vom Schlage eines Niklas Bendtner. Das Spiel lässt euch zwar viele Freiheiten bei der optischen Gestaltung eures Flitzers. Aber wenn es darum geht, den Ball mit der Stoßstange ins Netz zu zwirbeln, kann sich jeder Spieler nur auf sein eigenes Geschick im Umgang mit Gamepad (empfohlen) oder Maus und Tastatur verlassen. Wer spektakuläre Fallrückzieher, geniale Weitschüsse oder unmöglich scheinende Rettungsversuche abliefert, der hat sich diese Fähigkeiten in vielen Stunden Training erworben und darf zu Recht mit seinem "Skill" hausieren gehen.

    Dabei fällt der Einstieg in Rocket League außerordentlich leicht: Die Steuerung funktioniert ähnlich wie in einem Arcade-Rennspiel mit Gas, Bremse und Handbremse. Aus der Verfolgerperspektive (wahlweise mit ständigem Fokus auf den Ball) steuert sich eurer Flitzer wunderbar direkt und eingängig, es gibt keinerlei Verzögerungen. Eine Turbofunktion (aufgeladen durch das Sammeln auf dem Feld verteilter Kugeln) erlaubt schnelles Voranstürmen oder rasantes Zurückfallen, zudem dürft ihr an den Wänden des Spielfelds entlangfahren und sogar bei aktiviertem Boost fliegen. Um den Pilotenschein zu machen, bedarf es aber einiger Übung.

    Rocket League im Video-Review

    03:48
    Rocket League Testvideo - Fußball ohne Füße

    Karosserie, Farbe, Muster, Felgen, Turbo-Strahl, Antenne und Hut - all das lässt sich in der Garage anpassen. Karosserie, Farbe, Muster, Felgen, Turbo-Strahl, Antenne und Hut - all das lässt sich in der Garage anpassen. Quelle: PC Games Zu Beginn besinnt man sich daher am besten auf die Grundzüge des Spiels: Bei zweimaligem Drücken der Sprungtaste macht das Auto einen Salto nach vorne oder zur Seite. Wird dabei der Ball getroffen, nimmt das Spielgerät Fahrt auf. Rempelt ihr den Gegner, drängt ihr ihn ab; bei aktiviertem Boost wird der Getroffene gar kurzzeitig aus dem Spiel genommen. Das Ziel ist simpel: Den Ball durch Stubsen, Schieben und Schießen in Richtung des gegnerischen Tors zu befördern, die Kugel über die Linie zu karren und am Ende der nur fünf Minuten langen Partie mit mehr Toren als der Gegner dazustehen. Ansonsten gibt es Verlängerung mit Golden-Goal-Regeln (wer als erster trifft, gewinnt).

    Je nach Modus stehen sich zwei, vier, sechs oder acht ferngesteuerte Rennwagen in je zwei Teams gegenüber. Im Test hat uns der 3vs3-Modus am meisten Spaß bereitet. Die 1vs1-Duelle wirken dagegen zuweilen etwas hanebüchen auf den vergleichsweise großen Spielfeldern und beim 4vs4 regiert - der Titel der Spielvariante verrät es - das Chaos. Wenn beim Anstoß oder in Tornähe alle Spieler wie F-Jugend-Fußballer in Richtung Ball beschleunigen, an der Pille vorbeispringen oder sich gegenseitig rammen, kommt es zu ulkigen Szenen. Oft entstehen aus solchen Karambolagen schräge Eigentore, über die man einfach lachen muss - spätestens wenn die exzellente Replay-Funktion die Frage nach dem Torschützen in der Wiederholung auflöst.

    Gar nicht so einfach: den Ball in der Luft treffen. Wer zu früh oder zu spät springt, hat das Nachsehen. Gar nicht so einfach: den Ball in der Luft treffen. Wer zu früh oder zu spät springt, hat das Nachsehen. Quelle: PC Games Dass das nicht zu sehr nach Zufall schmeckt und zu Frust führt, liegt an der perfekten Spielphysik. Der Ball verhält sich immer nachvollziehbar und wer mit Gefühl oder Wucht gegen die Pille "tritt", bemerkt eindeutige Unterschiede. Wahre Ballkünstler antizipieren durch das Einbeziehen der Bande das Spiel oder umgehen Gegner per Ritt über die Wände. Mit jeder Partie lernt man neue Kniffe dazu, probiert andere Tricks aus und fühlt sich wie ein König, wenn der erste Flugschuss satt im Tor des Gegners landet. Aber selbst Profis springen ab und zu mal am Ball vorbei, was selbst Einsteigern immer wieder Erfolgsmomente eröffnet.

    Zwischen Abwehr und Angriff wird fließend gewechselt, es gibt keine festen Spielerrollen. Gerade bei mehr als zwei Spielern ist es aber schlau, einen Teamkameraden im Tor zu lassen. Dessen Paraden können genauso für Freudentänze und Flüche sorgen wie Lattentreffer und Abstauber. Zumal Rocket League Verteidiger ebenfalls mit Punkten belohnt, die am Ende bei der Auszeichnung des "Most Valued Player" einbezogen werden.

  • Rocket League

    Rocket League

    Release
    07.07.2015
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 11 Kommentare zum Artikel
    Von Celerex
    Das Problem ist eben, dass die Leute bei den Freundschaftsspielen nichts zu verlieren haben. Deshalb geht man halt…
    Von Cicero
    OK, dann probiere ich mal die Ranked Matches. Habe im Moment immer nur die "normalen" Online- Partien gespielt, da ich…
    Von Celerex
    Ich spiele ausschließlich ranked Matches und auch nur mit Freunden. Da ist es nicht so schlimm, wenn die Gegner leaven…

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    • Es gibt 11 Kommentare zum Artikel

      • Von Celerex Erfahrener Benutzer
        Zitat von Cicero
        OK, dann probiere ich mal die Ranked Matches. Habe im Moment immer nur die "normalen" Online- Partien gespielt, da ich just for fun spiele. Und da ist es mMn wirklich schlimm. Wie schon geschrieben: Habe gestern gleich drei Matches (fast) hintereinander gehabt, wo ich…
      • Von Cicero Erfahrener Benutzer
        Zitat von Celerex
        Ich spiele ausschließlich ranked Matches und auch nur mit Freunden. Da ist es nicht so schlimm, wenn die Gegner leaven. Ist eben dann ein automatischer Sieg für uns. Kommt aber eh relativ selten vor.
        OK, dann probiere ich mal die Ranked Matches. Habe im Moment immer nur die…
      • Von Celerex Erfahrener Benutzer
        Ich spiele ausschließlich ranked Matches und auch nur mit Freunden. Da ist es nicht so schlimm, wenn die Gegner leaven. Ist eben dann ein automatischer Sieg für uns. Kommt aber eh relativ selten vor.
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Rocket League
Rocket League im Test mit Video: Besser als FIFA!
Der Hype ist berechtigt: Rocket League ist schon jetzt der Hit des Sommers. Wer Fußball schon immer mal mit kleinen Spielzeugautos statt mit seinen Füßen spielen wollte, der ist hier an der richtigen Adresse. Unser Test entschlüsselt das Geheimnis hinter dem Multiplayer-Phänomen: die famose (Wieder-)Spielbarkeit.
http://www.pcgames.de/Rocket-League-Spiel-54968/Tests/Test-mit-Video-Besser-als-FIFA-1165140/
21.07.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/07/Rocket_League_Test_16-pc-games_b2teaser_169.jpg
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