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  • River Queen

    Samantha Morton spielt Sarah O'Brian. Die Schauspielerin ist aus Minority Report bekannt. Quelle: Capelight Pictures

    Samantha Morton spielt Sarah O'Brian. Die Schauspielerin ist aus Minority Report bekannt. Samantha Morton spielt Sarah O'Brian. Die Schauspielerin ist aus Minority Report bekannt. Quelle: Capelight Pictures Sarah lebt Mitte des 19. Jahrhunderts gemeinsam mit den Soldaten einer britischen Garnison im neuseeländischen Dschungel. Eines Tages befreundet sich die junge Irin mit einem Eingeborenen. Sie zeugen gemeinsam einen Sohn und nennen ihn Boy. Als der Junge das Knabenalter erreicht, wird er vom Ältesten eines benachbarten Maori-Stammes entführt. Er ist der Großvater des Jungen Für Sarah beginnt eine verzweifelte Suche nach ihrem Boy.

    Unterstützung erhält sie von dem befreundeten Kolonialisten Doyle (Kiefer Sutherland). Als sie sieben Jahre später Besuch von einem Angesandten des Stammes erhält, keimt endlich Hoffnung in ihr auf. Wenn sie mithelfe, den kranken Stammeshäutling Te Kai Po (Temuera Morrison; Jango Fett aus Star Wars: Episode II) zu heilen, werde man sie zu ihrem Sohn führen. Das Wiedersehen gelingt, doch Boy erinnert sich kaum mehr an seine Mutter, schlimmer noch, er fühlt sich ganz den Maori zugehörig. Als schließlich ein brutaler Krieg zwischen den Garisons-Soldaten und den Maori ausbricht, weiß auch Sarah nicht mehr, zu welchem Lager sie sich zugehörig fühlen soll.

    River Queen beeindruckt gleich zu Beginn durch die atemberaubende Kulisse der neuseeländischen Nordinsel und die faszinierende Kameraführung. Hauptdarstellerin Samantha Morton, die ihren Bekanntheitsgrad zuvor mit den Science-Fiction-Filmen Minority Report und Code 46 erhöhte, überzeugt mit einer glaubwürdigen Darstellung der verzweifelten aber willensstarken Sarah, deren Erzählstimme aus dem Off die Geschichte begleitet. Kiefer Sutherland kommt im Film eher eine Nebenrolle zu, auch wenn das DVD-Cover mehr suggeriert.

    Der Film lässt sich anfänglich einige Zeit, um die Figuren einzuführen und die Beziehung zwischen den Charakteren aufzubauen. Gibt man dem Film diese Zeit, dann wird man mit dichter Atmosphäre, ausgezeichneten Schauspielern und bewegenden Momenten belohnt. Nach etwa einer Stunde Laufzeit geht es dann auch noch richtig zur Sache. Man erlebt den erbarmungslosen Kampf um das Land der Maori und fühlt sich ein wenig an Filme wie Der mit dem Wolf tanzt oder Last Samurai erinnert (Bei letzt genanntem Film fungierte River Queen-Regisseur und -Drehbuchautor Vincent Ward übrigens als ausführender Produzent). Der gewissenlose Garnisonsführer, der Zwiespalt der Hauptfiguren, tolle Landschaftsaufnahmen und die clevere Kriegsführung der Eingeboren bleiben bei dem - trotz gewisser Längen - insgesamt fesselnden Drama am Ende des Films besonders in Erinnerung.

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http://www.pcgames.de/River-Queen-Film-201878/Tests/River-Queen-603886/
16.06.2007
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2007/06/RiverQ002_b2teaser_169.jpg
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