Risen-Vorschau: Piranha Bytes baut Episches + brandneue Screenshots
Ob Training im Kasernenhof oder regelmäßige Patrouillen entlang des Wehrgangs, die Handlungen der Militärs sind alsbald vorhersehbar.
Jedoch sieht das Risen-Universum ein wenig unrealistischer aus als das Gothic-Pendant: "Von Hollywood abgeschaut", so beschreiben die Entwickler die atmosphärischen Tricks, die sie einsetzen. So sollen Burgen zum Beispiel monumentaler und Sonnenuntergänge kitschiger daherkommen, als es in allen Gothic-Teilen der Fall war. Die typischen, rauen Charaktere, die auch gern mal deftig fluchen, bleiben aber wie gewohnt Bestandteil des Mikrokosmos. Genauso wie Wildschweine und andere Ungetüme - dazu zählen gewohnte Biester wie Wölfe oder Skelette sowie gemeinere Viecher wie die blinden, im Untergrund lebenden, gorillaähnlichen Aschebiester oder Stachelratten. Gothic 3-Veteranen suchen indes vergebens nach Orks.
Die soll es ganz sicher nicht geben, die Insel ist einzig von Menschen beherrscht. Ganz will Piranha Bytes aber doch nicht auf humanoide Monster verzichten und spricht bislang von den sogenannten Gyrger. Diese "zu heiß gewaschenen" Orks sind Ihnen von Haus aus erst mal feindlich gesinnt, es soll aber im späteren Spielverlauf auch friedliche Vertreter geben, mit denen Sie sogar interagieren dürfen.
Beobachten Sie den Handwerker längere Zeit, erkennen Sie die einzelnen Arbeitsschritte deutlich. Je länger der Kerl übrigens werkelt, desto öfter fährt er sich mit dem Handrücken über die Stirn. Das nennt man Liebe zum Detail.
Doch tapfere Recken wollen in Rollenspielen ja nicht nur handeln und reden, sondern vor allem blutrünstigen Monstern den schleimigen Schädel einschlagen. Im Vergleich zu Gothic 3, bei dem das Kampfsystem einiges an Kritik einstecken musste, klingt Risen deutlich actionreicher: Eine Kombination aus Timing und Geschick beim Klicken der Maustasten sowie geschickt ausgewählte Fähigkeiten des Helden sorgen für starke Attacken - ein Rezept, das an CD Projekts The Witcher erinnert. Laut Piranha Bytes sollen gerade die Fertigkeiten, die Sie Ihren Schützling erlernen lassen, großen Einfluss haben: Statt nur den angerichteten Schaden zu erhöhen, schalten Stufenanstiege nämlich dann neue, bessere Angriffsserien frei.
Ein Beispiel für die Wirkung von verbesserten Begabungen gefällig? Greifen Sie das erste Mal zu Pfeil und Bogen, braucht der Namenlose Held lange Zeit, bis er die Sehne gespannt hat. Denn er fängt schnell zu zittern an und so bleiben nur wenige Sekunden, um das Ziel anzuvisieren. Mit höherem Skill zerren Sie die Sehne im Handumdrehen nach hinten und haben dann alle Zeit der Welt, den Monstern zwischen die Augen zu zielen.
Die kleinen, knuffigen Kerle streifen über die Insel und sammeln alles ein, was unbewacht herumliegt. Sie plündern auch gerne mal Leichen.
Das klingt nach dem stupiden und frustrierenden Geklicke in Gothic 3 schon deutlich vielversprechender. Wie dagegen die Spielmechanik funktioniert, wenn Sie einen Magier über die Insel scheuchen, dazu schweigen sich die Entwickler aus. Sie deuten nur an, dass Verwandlungszauber eine immense Rolle spielen. Ebenso fraglich bleibt bislang die Gestaltung des Balancings. Übermächtige Standardgegner wie die Wildschweine in Gothic 3 wären der Untergang jeglicher Motivation. Testspielergruppen sollen das später richten.
Piranha Bytes scheint also einiges aus dem Gothic 3-Debakel gelernt zu haben. Schon jetzt versichern die Entwickler, dass man Risen bereits komplett durchspielen könne. Außerdem sitzen parallel zu den Arbeiten zwei Testteams daran, Fehler zu finden und an Publisher und Entwickler weiterzumelden. Ein drittes soll später dazukommen.
Außerdem gibt Deep Silver bislang kein Veröffentlichungsdatum an, sondern will dem Entwickler Piranha Bytes so viel Zeit einräumen, wie nötig ist, um Risen fertigzustellen. Ein Zugeständnis, das Jowood seinerzeit vor einem Scherbenhaufen gerettet hätte. Ob die Versprechungen erfüllt werden, davon können Sie sich im kommenden Monat überzeugen. Lesen Sie dazu auch die folgende Seite.
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- Tolle Grafik auch ohne Direct X 10
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Risen: Spielbar auf der Role-Play-Convention


1) Story: namenloser Held landet im Irgendwo. Muß sich seine Geschichte erst erabeiten. Im "Irgendwo" gibt es eine despotische Macht (statt Orks: Inquisitoren), die die…
Nachm Abi werd ich erstmal von 1-3 durchzocken^^