Risen-Vorschau: Piranha Bytes baut Episches + brandneue Screenshots
Die Hassliebe, die Gothic 3 entgegenbrandete, war DAS Phänomen im Spielejahr 2006: gehasst für seine Fehler und den unausgereiften Entwicklungsstand, geliebt für seine Spielwelt, die Geschichte und das Gothic-typische raue Spielgefühl. Die Konsequenzen aus der verfrühten Veröffentlichung des Titels waren allerdings hart: Piranha Bytes, der Schöpfer der deutschen Kult-Rollenspielreihe, verlor seinen guten Ruf, Jowood seinen auch.
Neben rollenspieltypischen Kreaturen treffen Sie auch auf unbekannte Gegner.
Ende vom Lied: Piranha Bytes trennte sich von seinem Publisher, die Rechte am Namen Gothic blieben aber bei den Österreichern von Jowood, die nun zusammen mit Spellbound an Arcania: A Gothic Tale - sozusagen Gothic 4 - arbeiten. Piranha Bytes dagegen bandelte mit Deep Silver an und werkelt nun an Risen, dem Hoffnungsträger für eine neue erfolgreiche Serie.
Wer die geistigen Vorgänger kennt, findet sich in Risen schnell zurecht. Ihr Abenteuer setzt ein, als der Namenlose Held auf einer Insel strandet und völlig zerlumpt an einem Strand erwacht. Charaktererstellung oder Ähnliches sucht man Piranha-Bytes-typisch vergebens. Ebenso typisch: Der Held hat wie immer keine Ahnung, wo er sich befindet - geschweige denn, wie er dort hingekommen ist. Die Geschichte erschließt sich Ihnen erst im Laufe der Zeit: Das Eiland, das Sie unfreiwillig erkunden, war jahrelang ein idyllisches Fleckchen Erde, bis von heute auf morgen der dortige Vulkan wieder Lava ausspuckte.
So weit, so dramatisch. Seit der Feuer speiende Berg wieder aktiv ist, brechen mit jeder Eruption mysteriöse Tempel aus der Erde hervor, die fiese Bestien freigeben. Um diese Vorfälle zu untersuchen, tritt ein Inquisitor auf den Plan, der wieder für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Doch statt den verängstigten Bewohnern zu helfen, riegelt er sie in der einzigen Stadt der Insel ein - zu ihrem Schutz natürlich. Wer sich widersetzt, bekommt ein Freiticket in eines der Ausgrabungs- Camps in den Höllentempeln. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung verschreckt auf Rettung hofft oder sogar als gesetzloses Gesindel im Verborgenen haust.
Ob Geier, Aschebiest oder Wildschwein, in den Wäldern von Risen treffen Sie auf allerlei Getier, manches friedlich, anderes aggressiv. Wie immer gilt: Seien Sie vorsichtig!
So viel zur Ausgangssituation. Wie Sie nun sicher schon vermuten, gibt es somit zwei Fraktionen auf der Insel: die Inquisition, die mit aller Gewalt für Ruhe und Frieden sorgt, und die Rebellen, die sich gegen das despotische Regime auflehnen. Welcher der beiden Gruppen Sie im Spiel unter die Arme greifen, bleibt Ihnen überlassen. Doch selbst wenn Sie sich für eine der beiden Seiten entscheiden, dürfen Sie weiterhin mit der Opposition interagieren.
Ein ausgefeiltes Ruf-System soll nämlich nicht nur dafür sorgen, dass Ihre Handlungen Ihre Beliebtheit bei den bestimmten Parteien in der Welt steigern oder senken, sondern so weit gehen, dass Sie es sich mit einzelnen NPCs verscherzen können. Dass zudem jede Aufgabe und Handlung des Namenlosen Helden verschiedene Auswirkungen in der Welt hat, sollte Sie nachdenklich stimmen, nicht einfach die erstbeste Quest anzunehmen. Wie aufwendig schon eine kleine Herausforderung ausfällt, zeigt der Kasten auf der nächsten Seite. Die Spielwelt, die in etwa so groß ausfallen soll wie Khorinis in Gothic 2, bietet jede Menge Platz für Aufgaben und Monster.
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1) Story: namenloser Held landet im Irgendwo. Muß sich seine Geschichte erst erabeiten. Im "Irgendwo" gibt es eine despotische Macht (statt Orks: Inquisitoren), die die…
Nachm Abi werd ich erstmal von 1-3 durchzocken^^