Risen: Fan-Patch 1.20 veröffentlicht, Entwickler richtet sich mit deutlichen Worten an Piranha Bytes und Deep Silver
Der Vergleich mit Gothic 3 ist ein wenig unfair. Mit dessen Bug-Dichte konnte Risen bei Erscheinen nicht konkurrieren. Allerdings muss die Frage erlaubt sein, weshalb Piranha Bytes erneut nicht in der Lage oder Willens ist, bekannte Programmfehler zu beseitigen. (14)
Zu Piranha Bytes' inoffiziellem Gothic-Nachfolger Risen ist ein erster Fan-Patch erschienen, welcher das Rollenspiel aus deutschen Landen auf Versionsnummer 1.20 hievt. Wer diesen installieren möchte, benötigt zunächst den letzten offiziellen Patch 1.10. Die wohl allermeisten Risen-Besitzer dürften diesen aber ohnehin bereits aufgespielt haben. Falls nicht - klickt hier. Das nur etwas 20 Megabyte kleine Update auf 1.20 behebt laut Changelog zahlreiche Bugs in diversen Quests und nimmt des weiteren einige Änderungen rein "kosmetischer" Natur vor. Doch Vorsicht: Die Installation des Patches geschieht natürlich auf eure eigene Gefahr!
In Punkt 5 des erwähnten Changelogs richtet sich der Entwickler des Fan-Patches übrigens, mit nicht unbedingt netten Worten, an Entwickler Piranha Bytes und Publisher Deep Silver: "Einige der Bugs, die von diesem Patch behoben werden, hätten die Entwickler wohl nur ein paar läppische Minuten gekostet und wir haben diese ja sogar schon lange bevor Patch 1.10 veröffentlicht wurde, an die Entwickler gemeldet. Also Piranha Bytes und Deep Silver: Wenn ihr keinen Bock habt, für euer Spiel den nötigen Support zu liefern, dann veröffentlicht wenigstens ein Modkit für Risen, damit eure Kunden die Bugs selbständig aus der Welt schaffen können!" Ein wenig klingt das nach Gothic 3 (ebenfalls von PB), bei dem es letztendlich auch die Community war, die wenigstens die gröbsten Bugs beseitigte.
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erst Fehler melden, dann nachdem nix passierte sich selbst hingesetzt und "gemacht" na und daß sie dann pb und deep silver im change log kritisieren ist auch nur gut so
sie jammer nicht sondern machen ne ansage…