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Rise & Fall: Civilizations at War (PC)

Release:
12.06.2006
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Rise & Fall: Civilizations at War

26.06.2006 00:10 Uhr
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Neu
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Ist das was für mich?

Peinlich, wenn der Einsatztrupp nicht in der Lage ist, seine Leiter aufzurichten. Das gute Stück sitzt in der Wand- und Sandtextur fest. Peinlich, wenn der Einsatztrupp nicht in der Lage ist, seine Leiter aufzurichten. Das gute Stück sitzt in der Wand- und Sandtextur fest. Wer es mit historischen Ereignissen genau nimmt, sollte bei Rise & Fall beide Augen zudrücken: Eine Kleopatra, die sich mit der Statur einer übertrainierten Bodybuilderin wild durch Gegnerhorden metzelt, wirkt unfreiwillig komisch, genauso wie die in Rosaviolett gekleideten Griechen. Die Schlachten in den Kampagnen machen jedoch einen Mordsspaß, wenn man beispielsweise unter ohrenbetäubendem Kriegsgeschrei mit Infanteristen Mauern erstürmt und mit Belagerungswaffen gegnerische Festungen zertrümmert.

Schnell stellt man jedoch fest, dass es in den meisten Missionen genügt, massenhaft Bogenschützen zu produzieren, die von einigen Nahkämpfern zum Schutz sowie zwei, drei Katapulten begleitet werden. Große Belagerungsschlachten gibt es zu wenige und oft überwiegt der Action-Anteil. Dumm, dass sich manchmal ganze Bataillone in der Heldenansicht mit dem Bogen abschießen lassen, ganz so, als stünde man auf dem Jahrmarkt am Schießstand.

Generell geht der Computergegner in den Kampagnen ziemlich passiv vor - das freut Einsteiger, langweilt aber Profis. Meistens ist es gar nicht nötig, großartige Mauerbollwerke um die Basis zu errichten, es sei denn, das Missionsziel sieht das explizit vor. Dagegen starten andere Missionen, wie etwa der Beginn der Kleopatra-Kampagne, recht unfair, da Sie völlig unvorbereitet gegen eine Übermacht kämpfen. Unschön, wenn dann auch noch spielerische Sackgassen auftreten.

Im Test platzierten wir beispielsweise Kleopatra auf einer Mauer, um von dort auf die Gegner zu feuern. Römische Belagerungswaffen zerstörten wenig später unser Festungstor und dabei auch die Leiter, die zur besagten Mauer hochführt. "Kein Problem", denken wir, "setzen wir eben eine neue hin", doch siehe da - Leitern sind in dieser Mission nicht freigeschaltet.

Kleopatra, die später den Hafen erreichen soll, sitzt also fest - Pech gehabt, Mission von vorn beginnen. Solche Ausrutscher kommen gottlob nicht oft vor. Viel mehr freut man sich, wenn beispielsweise eine gut vorbereitete Seeschlacht klappt und man mit Entermanövern und Rammattacken etwa die persische Flotte versenkt beziehungsweise erobert.


Käpt'n auf der Brücke

Rise & Fall: Civilizations at War Die dicken und trägen Galeeren im Spiel dienen als schwimmende Kasernen, in denen Sie Schwert- und Speerkämpfer sowie Bogenschützen ausbilden - das gehört seit Age of Empires 3 schon fast zum guten Ton in Strategiespielen dieser Art. Richtig gut sind die Spezialattacken der Schiffe: Wer Matrosen ausgebildet hat, kann gegnerische Schiffe entern, ein Trommler ermöglicht die Rammattacke.

Sobald Ihr Gefährt den richtigen Abstand und Winkel zum Ziel besitzt, genügt ein Mausklick auf den Rammen-Knopf und schon legen sich die Ruderer mächtig in die Riemen, um durch die gegnerischen Planken zu brechen - ein echt fettes Spektakel. Doch keine Sesterze ohne Kehrseite - auch bei diesen Manövern scheitert es häufiger mal in den Kampagnen an der Wegfindung und die Pötte dümpeln erst mal nervenzehrend hin und her, bis sie navigieren, wie Sie es angeordnet haben.


Redakteur
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26.06.2006 00:10 Uhr
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